Rapid E-Learning

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  • Kirsten Reichelt
    Kirsten Reichelt    Premium Member   Group moderator
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    E-Learning-Debatte 2009
    Laut Clive Shepherd haben in der aktuellen E-Learning-Debatte in London 90 Personen für und 144 gegen den wie folgt formulierten Antrag gestimmt:

    "This house believes that the e-learning of today is essential for the important skills of tomorrow."

    In seiner Zusammenfassung der Beiträge (http://feedproxy.google.com/~r/CliveOnLearning/~3/GgcDh4elNB...) bin ich gerade auf die folgende Aussage eines Sprechers gestoßen:

    "E-learning is rocket science - rapid tools and processes serve to de-professionalise the field."

    Ein anderer fügte später hinzu:

    "Badly used, rapid e-learning could signal the development of more non-relevant courses more quickly."

    Interessanterweise taucht – zumindest in der Zusammenfassung – weder die Frage auf, was Rapid E-Learning-Tools _in den Händen von Experten_ bringen, noch die, was als Ersatz dienen soll, wenn E-Learning _nicht_ von Nutzen ist.
  • Angela Grollmisch
    Angela Grollmisch    Premium Member
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    Re: E-Learning-Debatte 2009
    Na ja, wer von Präsenzkursen lebt und den Rollenwechsel vom "ich stehe vorn und sag wo's langgeht" hinzu eLearning nicht gern vollzieht... Ich kann den Widerstand schon verstehen. Bedauerlicherweise bedeutet Rapid Learning heute oft, der Zielgruppe einen Mitschnitt einer online Konferenz vor die Füße zu werden. Nachhaltigkeit, Überlegungen zur inhaltlichen Struktur und Halbwertszeit von Inhalten, sowie Kompetenzen kosten Geld.
    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass die Gradwanderung sehr schwierig ist.
    Es ist wie überall im Bereich Anwendungssoftware - eine Anwendung steht und fällt mit der Qualität der Konzeption.

    Rapid heißt für mich - schnelle Bereitstellung, schneller Ablauf (kurze Module), schneller Zugriff, schnelle Entscheidung der Sinnhaftigkeit für den Lerner unterstützen...

    Angela Grollmisch
  • Angela Grollmisch
    Angela Grollmisch    Premium Member
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    "Badly used, rapid e-learning could signal the development of more non-relevant courses more quickly."
    Gibt es non-relevant courses im Zeitalter von social learning? Wer definiert, was relevant ist und was nicht? Der Produzent in diesem Falle. Das ist genau die alte Denkweise - der Trainer bestimmt, was wichtig ist. Nur gibt es diese Einbahnstraße heute nicht mehr.