bewusste Realitätsgestaltung

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  • ChrisTina Maywald
    ChrisTina Maywald    Premium Member   Group moderator
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    Sehn-Sucht nach dem Du?
    Hi ihrs,

    ich hab grad wieder mal was gelesen, was mich auch meine langjährige Frage erinnert hat, warum so viele Menschen immer wieder etwas ausserhalb von sich selbst suchen, was sie eigentlich nur in sich selbst finden können?

    Konkret geht es darum, dass ich oftmals Ansätze lese, welche mich an meine eigenen erinnere - aber dann kommt wieder was, wo es darum geht, mit seinen Seelenführern - oder Wesenheiten - oder was auch immer - in Kontakt zu kommen.

    Doch warum muss das immer was sein, was eben "irgendwo" existiert - und warum kanns nicht einfach ein Teil von uns sein? Warum suchen so viele etwas im Außen, was sie eigentlich nur in ihrem Inneren finden können?

    Und nein, ich empfinde es nicht als kongruent, wenn mir wer erklärt, Engel seien ein Teil von sich selbst - und andererseits "schickt" man sie dann in der Gegend rum - das ist einfach nur unlogisch - und für mich eben nicht stimmig.

    Aber vielleicht gibts ja irgend welche Anregungen, die mich da trotzdem noch irgendwie weiter bringen.

    Liebe Grüße
    ChrisTina
  • Doris Getreuer
    Doris Getreuer    Premium Member
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    Re: Sehn-Sucht nach dem Du?
    Hi, ChrisTina,

    ich denke, es ist einfacher im Außen zu suchen, als im Innen.

    Ich glaube ja z.B. an Engel, weil ich eine romantische Typin bin, weil es schön ist und weil es zumindest vordergründig mein Leben einfacher macht.

    Wenn es mir schlecht geht, dann finde ich in dem Moment nicht viel Positives in meinem Inneren, sonst ginge es mir ja nicht schlecht. Der Gedanke an einen Engel, der mich beschützt und schaut auf mich, wenn ich gerade glaube, es nicht zu können, reißt mich dann relativ schnell aus dem schlechten Gefühl.

    Außerdem sind es doch "meine" Engelsgedanken und die kommen aus meinem Inneren. Und selbst, wenn ich eine Engelskarte ziehe, dann lese ich aus meinem Unterbewusstsein, weil ich sie so verstehe, wie nur ich sie durch mein unbewusstes oder bewusstes Wissen verstehen kann.

    Das Außen würde dann zum Inneren führen, sag ich jetzt mal so salopp ;-)

    Oder?

    Alles Liebe
    Doris
  • Doris Getreuer
    Doris Getreuer    Premium Member
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    Re^2: Sehn-Sucht nach dem Du?
    Außerdem, da fällt mir noch eine Frage ein:

    Ist die Sucht nach dem Du dem Menschen nicht grundgelegt?


    Alles Liebe
    Doris
  • ChrisTina Maywald
    ChrisTina Maywald    Premium Member   Group moderator
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    Re^3: Sehn-Sucht nach dem Du?
    Hi Doris,

    Doris Getreuer schrieb:
    Außerdem, da fällt mir noch eine Frage ein:
     
    Ist die Sucht nach dem Du dem Menschen nicht grundgelegt?

    Maybe,
    wobei mich das dann zur nächsten Frage führt - jedem Menschen?

    Ich kann ja da nur immer von mir ausgehen - und berücksichtigen, dass andere Menschen anders ticken wie ich. Und wenn ich so deine Antwort lese, muss ich sagen, klingt für mich voll stimmig - auch, wenns für mich persönlich so halt nicht zutrifft - aber damit komme ich problemlos klar.

    Nur bist du halt eine derer, bei denen ich sowieso kein Problem damit habe, wenn sie glaubt, fallweise an Wesenheiten glauben zu wollen. Mich faszinieren eher jene, die glauben, dran glauben zu "müssen" - und dies auch nachhaltig kommunizieren - bei denen würd ich gerne nachvollziehen können, was sie zu ihrem - teilweise fast schon Wahn - bringt.

    Wennst weißt, was ich meine.

    Wobei mir da grad ne Idee kommt, womit es zusammen hängen könnte - das muss ich jetzt nochmal nachprüfen - an die Möglichkeit hatte ich bisher noch gar nicht gedacht - mal sehen - gleich mal herzlichen Dank für den Schubs.

    Liebe Grüße
    ChrisTina
  • Doris Getreuer
    Doris Getreuer    Premium Member
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    Re^4: Sehn-Sucht nach dem Du?
    Bin ur gespannt auf deine Idee!!!!!!

    Alles Liebe
    Doris
  • Johanna-Merete Creutzberg
    Johanna-Merete Creutzberg    Premium Member   Group moderator
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    Re^5: Sehn-Sucht nach dem Du?
    Wer im Außen aktiv ist, sehr aktiv ist, der muss sich um sich selbst nicht "kümmern", um sein ICH BIN.

    Wer allerdings den Anregungen der Psychologie oder der Spirituellen Ansätze folgt, der lernt als erstes:

    Atme bewusst (nicht ritualisiert!)

    BLEIB BEI DIR

    NICHT ins Außen gehen,

    NICHT drama-tisieren,

    fühle!

    Dramatisieren ist ein beschreibendes Wort aus der Psychologie und steht für all die Probleme und Dramen, die Menschen sich erschaffen, in und mit denen sie "spielen", statt sich auf sich zu besinnen, in sich wirklich zu entdecken, erkennen, wer, was - sie wirklich sind und aus dieser Essenz heraus zu sein, zu agieren, zu reagieren.

    Es ist ein außerordentlich beliebtes Spiel sich immer wieder über den Verstand mit Worten mitzuteilen, zu theoretisieren, zu moralisieren, zu hinterfragen usw. usw. statt endlich ins TUN und FÜHLEN zu gehen und bei sich anzukommen, weil man etwas FÜR sich tut.

    Jede-r wie er mag.

    Schönen Sonntag!

    Johanna-Merete
  • Doris Getreuer
    Doris Getreuer    Premium Member
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    Re^6: Sehn-Sucht nach dem Du?
    Es gibt für mich kein Innen, wenn es nicht auch ein Außen gibt.
    Immerhin brauche ich auch fürs Ein - und Ausatmen ein Außen und ein Innen!

    Da besteht eine Beziehung und eine Abhängigkeit an sich, weil das Innen ohne Außen nicht existieren kann und umgekehrt.

    Wir werden aus Menschen geboren, werden genährt von Menschen und erkennen uns durch Menschen.
    Wenn Babys keine Liebe bekommen, sterben sie.

    Das Du nährt mich also u.a., wenn ich es annehme und zulasse.

    Ich bin ich und ich bin ein/viele Du/s.

    Wenn es mir nicht gut geht, bin ich "außer" mir und dann bin ich dankbar, wenn mich ein Du an mein Ich erinnert.

    Ja, das sind meine Gedanken zum Thema und ich bin schon gespannt, was Ihr DUs dazu schreibt :-)

    Alles Liebe
    Doris
    This post was modified on 19 May 2008 at 04:35 pm.
  • Johanna-Merete Creutzberg
    Johanna-Merete Creutzberg    Premium Member   Group moderator
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    Re^7: Sehn-Sucht nach dem Du?
    *schmunzelt

    Das, was hier mit mir kommunizieren will, ist der Kontrollteil Deines Verstandes, der sich "wehrt" das anzuerkennen, was er in seiner Begrenztheit, nicht wahrnehmen kann.

    Es ist einfach herrlich, wie für uns gesorgt ist, wenn wir bereit sind, uns dafür zu öffnen, einfach anzunehmen.

    Gerade eben hab ich eine Geschichte geschenkt bekommen, mit dem Hinweis:

    Zitat: du scheinst deinen "schrei des erwachens" schon erreicht zu haben ;-)))- hier hab ich wieder eine schöööööööne geschichte für dich!!! - alles liebe
    michelle

    Heinrich Zimmer erzählt in seiner Einleitung zu seinem Buch „Die Philosophie Indiens“ folgende Geschichte:

    Tigerziege oder Ziegentiger

    Es war einmal eine Tigerin, die bald niederkommen sollte.
    Als sie eines Tages im Wald war, um zu jagen, stiess sie auf eine Herde von Ziegen.
    Und obwohl sie hochträchtig war, gelang es ihr, ein Tier aus der Herde zu reissen.
    Doch die Anstrengung zwang sie nieder, und sie gebar ihr Junges und starb.

    Als die Ziegen merkten, dass keine Gefahr mehr bestand, kehrten sie um und entdeckten den jungen Tiger neben seiner toten Mutter, und sie nahmen ihn in ihre Herde auf.

    Der kleine Tiger wuchs unter Ziegen auf, und bald glaubte er, selbst eine zu sein.
    Er meckerte so gut er nur konnte, roch wie eine Ziege und frass nur Grünzeug; auf jede erdenkliche Weise verhielt er sich wie eine Ziege.

    Doch in ihm schlug - wie wir wohl wissen - das Herz eines Tigers.

    So nahm alles seinen Lauf, bis eines Tages ein älterer Tiger in die Nähe der Herde kam und eines der Tiere riss. Sobald die anderen Ziegen den Tiger erblickten, sprangen sie auf und davon - nur unser
    Ziegen-Tiger sah keinen Grund zum flüchten: Er witterte ja auch keine Gefahr.

    Der alte Tiger war ein erprobter und erfahrener Kämpfer, aber nie in seinem langem Leben war er so erschrocken wie jetzt, da er dem jungen Tiger gegenüberstand.

    Er wusste einfach nicht, was er von einer ausgewachsenen Raubkatze halten sollte, die nach Ziege roch, ihn anmeckerte und sich auch sonst nicht sehr artgemäss aufführte.

    Und weil er ein brummiger alter Haudegen war, packte er den jüngeren Tiger kurzerhand am Genick, schleifte ihn an einen nahen Bach und zeigte ihm sein Spiegelbild im Wasser.

    Aber der junge Tiger war überhaupt nicht beeindruckt; er merkte gar nicht, wie ähnlich er dem alten Tiger war.
    Verärgert über soviel Begriffstutzigkeit schleppte ihn der Alte zurück an den Platz, wo seine Beute lag.
    Er riss ein Stück Fleisch aus der toten Ziege und schob es dem jungen Tiger ins Maul.

    Stellt euch den Schock und den Widerwillen des jungen Tigers vor!

    Erst würgte er und versuchte, das rohe Fleisch wieder auszuspucken, doch der alte Tiger war fest entschlossen, ihm zu zeigen, wer er wirklich war, und zwang ihn, die ungewohnte Nahrung zu schlucken.
    Als er sah, dass der junge Tiger alles geschluckt hatte, schob er noch ein Stück nach - doch diesmal war es etwas anders.

    Unser junger Tiger schmeckte jetzt das rohe Fleisch und das warme Blut, und diesmal frass er mit Genuss. Und dann streckte er sich, und zum ersten Mal in seinem jungen Leben brüllte er - das Brüllen einer
    Raubkatze. Dann verschwanden die beiden im Wald.

    Heinrich Zimmer nennt dieses Brüllen den „Schrei des Erwachens“ - und es ist jener Schrei, der aus uns herausbricht, wenn wir entdecken, dass wir mehr sind, als wir glaubten.

    Wenn wir entdecken, dass wir uns mit etwas identifiziert haben, das unser innerstes Wesen nur falsch und ungenügend zum Ausdruck bringt.

    Es ist, als hätten wir geschlafen, und plötzlich erwachen wir aus einem Traum und schauen uns um und merken, dass die Wirklichkeit ganz anders ist.

    In der Geschichte glaubte der Ziegen-Tiger - bevor er den alten Tiger trifft -, eine Ziege zu sein, und er sieht die ganze Welt mit den Augen einer Ziege.

    Seine Realität ist die einer Ziege, aber natürlich erlebt er mit dieser Wahrnehmung nur einen Bruchteil seines ganzen Wesen.

    Eigentlich könnte er viel mehr wahrnehmen, fühle und tun.

    Wir könnten es so ausdrücken, dass er nur sein „Ziegen-Selbst“ lebt, bis ihn der alte Tiger aufweckt und er sein wahres Selbst erkennt: ein Tiger zu sein.

    Symbolisch gesprochen werden wie alle zu Ziegen erzogen: wir wachsen in Kulturen und Familien auf, wo wir lernen, auf ganz bestimmte, vorgeschriebene Weise zu denken, zu fühlen und wahrzunehmen.

    Weil wir nichts anderes kennen als unsere erlernten Werte, nehmen wir ganz selbstverständlich an, dass die Welt um uns herum tatsächlich so ist, wie wir sie sehen, und dass wir selbst so sind, wie wir uns kennen.

    Das ist unsere Realität.

    Denken wir an einen Mann, der in einer sehr rational geprägten Familie aufwächst: wenn er glaubt, dass sein Verstand ihm die Welt erschöpfend erklären kann, dann befindet er sich in der gleichen Lage wie unser Ziegen-Tiger.

    Die „andere Seite“ seiner Natur wird ihm verschlossen bleiben.

    Er wird seine Phantasie, seine tieferen Intuitionen, die Wirklichkeit und den Reichtum seiner Gefühlswelt nie kennenlernen.

    Der Zugriff auf die Informationen aus diesen Quellen ist ihm versperrt.
    Und er muss auf die Freuden und die Schätze verzichten, die die „andere Seite“ ihm geben kann." - Zitatende.

    =============================================

    Du schreibst:
    "Es gibt für mich kein Innen, wenn es nicht auch ein Außen gibt. Immerhin brauche ich auch fürs Ein - und Ausatmen ein Außen und ein Innen! Da besteht eine Beziehung und eine Abhängigkeit an sich, weil das Innen ohne Außen nicht existieren kann und umgekehrt."

    Ich antworte: d'accord, das ist Dualität, Polaritäten, Gegensätzlichkeiten, oder anders: alte Energie, Liebe, die bedingt, abhängig macht, bzw. sein läßt, Erwartungen leben, Ego- und Machtkampf, Krieg, u.v.a.

    Bedingungslos ist dabei/darin nichts!

    Das Ganz-heitl-ich-e, der seiner Selbst bewusste Mensch lebt, hat den Fluss, die Fülle, gibt dem Ausdruck, was Lebensfreude, Lebenslust, bedingungslose Liebe als Basis hat, bietet.

    Wenn ich bewusst atme - bin ich nicht mehr im begrenzten Raum des Verstandes, sondern im Sicheren Raum des Jetzt, der Gegenwart und nur dort kann ich etwas tun, verändern, heilen, loslassen usw. - das ist Grenzenlosigkeit, Weite, Ausdruck all dessen, was ICH BIN, wähle zu sein, erschaffe!

    Dann schreibt Du: "Wir werden aus Menschen geboren, werden genährt von Menschen und erkennen uns durch Menschen. Wenn Babys keine Liebe bekommen, sterben sie. Das Du nährt mich also u.a., wenn ich es annehme und zulasse."

    Ich antworte Dir: der menschliche Körper wird durch andere Menschen gezeugt und geboren, aber das, was darin sitzt, das Unsterbliche, das Göttliche - nicht!

    Der Körper ist ein Behältnis auf Zeit, dennoch eine eigenständige Wesenheit, die unglaubliches leistet, aber stirbt, vergeht, während das ICH BIN der ICH BIN unvergänglich ist.
    Wir sind hier auf dieser Erde, göttliche Wesenheiten, die mit allen Sinnen in einem menschlichen Körper inkarnieren, um mit allen Sinnen Erfahrungen zu machen, die, unbewertet und nicht beurteilt einfach Erfahrungen sind.

    Lediglich der Körper erfährt Leid, Gewalt, Zärtlichkeit usw. er wird gemordet, geschändet, vergewaltigt .... das Göttliche ist unantastbar - es er-lebt duch das, was es eben auch ist, wie sich all diese Erfahrungen anfühlen.

    Babys sind hilflos, das ist richtig, sie können sich nicht selbt ernähren, das gilt für alle(!) Lebewesen auf diesem Planeten, für alle Körper!

    Ein Baby bietet das beste Beispiel für bedingunglose Liebe, es besteht neben der Körperlichkeit aus nichts anderem! Es ist Urvertrauen, arglos und reine bedingungslose Liebe!

    "Kinder können grausam sein, aber erstmal müssen sie es lernen"... sagte Jörn Pfennig.

    Du möchtest gern weiterhin in diesen Abhängigkeiten und Erwartungen spielen, Dramen, Schauspiele aller Arten erleben? - Viel Freude dabei, ich ehre Deinen Weg, Deine Wahl.

    Ich gehe meinen und der hat genug von den Erfahrungen der Dualität, den Verstandeskontrollroutinen, den Verstandesemotionen, die immer(!) das Außen brauchen, während die Gefühle in mir sind und aus mir stammen, aus meinem ICH BIN.

    Dann sagst Du noch: "Ich bin ich und ich bin ein/viele Du/s. Wenn es mir nicht gut geht, bin ich "außer" mir und dann bin ich dankbar, wenn mich ein Du an mein Ich erinnert."

    Ich antworte darauf: ICH BIN und das meiner Selbst bewusst, in meiner Ganzheit. Ich bin NICHT viele Du's, weil ich aus dem Massenbewusstsein ausgestiegen bin. Und wenn ich außer mir wäre, würde ICH MICH selbst zurück zu mir bringen!
    Dass ein so liebevoller Austausch wie der uns'rige dabei durchaus hilfreich ist, bereichend, einfach stimmig, ist ein erfreuliches Geschenk, aber ich bin/mache mich davon nicht abhängig. *anlacht

    Und ich habe keinerlei Erwartung, dass Du und/oder andere mein Wissen, meine Weisheit, meinen Glauben mit mir teilt. Es ist mein Weg, meine Wahl, mein Sein.

    ICH BIN Fülle, ich schwinge in meiner Lebensfreude und Lust, ich fühle mich wohl in meinem Sein und bin frei in meinem Tun, all das wähl(t)e ich bewusst.

    In diesem Sinne: Namasté

    Johanna-Merete
  • Doris Getreuer
    Doris Getreuer    Premium Member
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    Re^8: Sehn-Sucht nach dem Du?
    Du schreibst:

    "ICH BIN Fülle, ich schwinge in meiner Lebensfreude und Lust, ich fühle mich wohl in meinem Sein und bin frei in meinem Tun, all das wähl(t)e ich bewusst."

    Das ist auch für mich so, trotzdem ich vielleicht das Leben einer Ziege führe, obwohl ich eine Löwin bin, oder umgekehrt ;-).

    Ja, du hast völlig Recht, ich schlafe, damit ich immer wieder erwachen kann.

    Ja, ich sehe das auch so, ich bin ein göttliches Wesen in einem Körper, so wie alle anderen Menschen auch. Nur muss ich auch auf meinen Körper achten, mein Körper ist mein Tempel und ohne Körper: kein Menschenleben.

    Mein Körper hat Bedürfnisse und denen muss ich nachkommen, wenn ich ihn behalten will.

    Es ist doch z.B. ein ganz anderes Gefühl von einem DU gestreichelt zu werden, als ICH streichelt sich selbst, oder ist das das Gleiche?
    (In der Transaktionsanalyse meinen Streicheleinheiten ("strokes") Zuwendungen.)

    Jedenfalls,so wie du sagst: ICH BIN Fülle, ich schwinge in meiner Lebensfreude und Lust, ich fühle mich wohl in meinem Sein und bin frei in meinem Tun, all das wähl(t)e ich bewusst. Und ich wähle auch u.a. Trauer und schlechte Gefühle, weil auch sie mich wieder erwachen lassen zu der Fülle .....

    ICH BIN Mensch - frei-willig.

    Was soll's, ich schlaf dann mal ein Runde weiter.

    Alles Liebe
    Doris
  • Johanna-Merete Creutzberg
    Johanna-Merete Creutzberg    Premium Member   Group moderator
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    Re^9: Sehn-Sucht nach dem Du?
    Wie ich sehe, hast Du Freude daran "zu hirnen".

    Ich freu mich für Dich und wünsch Dir weiterhin viel Spaß damit.

    Für mich ziehe ich anderes vor und ehre meinen und Deinen Weg.

    Gute Nacht :-))

    Johanna-Merete