bewusste Realitätsgestaltung

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  • ChrisTina Maywald
    ChrisTina Maywald    Premium Member   Group moderator
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    Was ist das Leben - K(r)ampf oder Spiel?
    Und weiter gehts am frühen Mittag ;-)

    Wie empfindet ihr euer Leben?

    Ist es (noch) ein Kampf gegen irgend etwas - oder schon ein aufregendes Spiel?

    Ich hab gestern in einem esoterischen Forum ein Channeling gelesen, wo eine dieser gechannelten Wesenheiten gegen das positive Denken wettert - und da hab ich mich gefragt, obs Wesenheiten notwendig hätten, gegen irgendwas zu sein - oder ob dies nicht vielmehr eine sehr menschliche Angewohnheit ist.

    In einem anderen Forum gibt es ein weibliches Wesen, welches jederzeit behauptet, ihr sei alles egal, weil sie erleuchtet sei. Auch die permanente Wiederholung dieser suggestiven Aussage empfinde ich persönlich nicht wirklich als stimmig.

    Wenn ihr wißt, was ich meine.

    Doch darum gehts mir jetzt grad nicht unbedingt - werd ich auch noch nen Diskussionsfaden dazu anfangen.

    Hier geht es mir vorerst mal eben darum - K(r)ampf oder Spiel?

    In TS (The Secret) gibts ja irgend eine Aussage von Mutter Theresa, dass sie auf keine Anti-Kriegs-Demo gehen wird, aber zu einer Friedensdemo käme sie gerne.

    Und in Huna gibt es das 3. Prinzip ==> Energie folgt der Aufmerksamkeit

    Und und und .....

    Gibt sicher noch zahlreiche Beispiele, wo eben *gepredigt* wird, dass wir uns eben auf unsere Ziele besinnen sollten - und nicht unbedingt darauf, was wir nicht mehr haben möchten.

    Ich hab die beiden Extreme in meinem bisher letzten Buch verglichen mit

    Don Quijote
    und
    Pippi Langstrumpf

    so als grundlegende Ausrichtung.

    Witzigerweise habe ich persönlich als Kind Pippi nicht sehen wollen - irgendwie hat mich dieses verantwortungslose Wesen voll abgeschreckt - und erst vor ca. 4 Jahren habe ich begonnen, mich mit dieser Thematik intensiver zu beschäftigen.

    Damals hatte mir ein *kollege* vorgeworfen, dass ich ja das "Pippi-Langstrumpf-Syndrom" hätte - was aus seiner Sicht sicher stimmig war - aus meiner Sicht vollkommen an den Haaren herbei gezogen war - aber es bewirkte einiges in mir, weil ich darüber nach zu denken begann, warum ich mir eigentlich das Leben selbst unnötig schwer mache.

    Ich komme noch immer nicht an die Lebenseinstellung einer Pippi Langstrumpf heran - aber ich bin schon weit mehr bei ihr als bei Don Quijote. Was jetzt auch wieder zur bewussten Realitätsgestaltung paßt - weil es liegt immer nur an mir, wie ich mich in bestimmten Situationen verhalte - und vor allem, was ich dann draus mache.

    Also meine Überzeugung - wie seht ihr das?

    Liebe Grüße
    ChrisTina

    widde widde witt und bald is zwölfe *lach*
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    Patricia Reinshagen
    (not a XING member)
    Re: Was ist das Leben - K(r)ampf oder Spiel?
    Der Vergleich Pipi und DonQuichotte gefällt mir super gut.
    ...ach zwei Seelen in meiner Brust....
    Für mich versuche ich die Balance zu halten. Ich denke es ist nicht sinnvoll von dem einen ganz weg
    zu kommen und zu dem andern ganz hin.
    DonQuichotte zu sein bedeutet ja auch : DRAN ZU BLEIBEN
    und nur Pipi hat auch den Beigeschmack: VON IMMER SO
    Ich versuche beide Grundcharaktere in mir lebendig sein zu lassen.
  • ChrisTina Maywald
    ChrisTina Maywald    Premium Member   Group moderator
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    Re^2: Was ist das Leben - K(r)ampf oder Spiel?
    Hallo Patricia,

    Patricia Reinshagen schrieb:

    DonQuichotte zu sein bedeutet ja auch : DRAN ZU BLEIBEN
    und nur Pipi hat auch den Beigeschmack: VON IMMER SO
    Ich versuche beide Grundcharaktere in mir lebendig sein zu lassen.

    stimme ich dir voll zu - ich hatte es jetzt nur in Bezug auf

    Kampf gegen Windmühlen, weil er glaubt, dass es Riesen wären
    und
    Sich das Leben spielerisch schön gestalten

    bezogen gehabt. Aber Dank für die Ergänzung.

    Liebe Grüße
    ChrisTina
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  • ChrisTina Maywald
    ChrisTina Maywald    Premium Member   Group moderator
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    Re^4: Was ist das Leben - K(r)ampf oder Spiel?
    Hallo Claudia,

    mal sehen, was hier draus noch wird ;-)

    Kommt darauf an,
    wie alt der Mensch ist, wo er steht und wo er hin will?

    Alter - glaub ich nicht - Ver-Änderung und Realtiätsgestaltung ist - meiner Meinung nach - nicht vom Alter abhängig - ich kenn noch ganz junge und ganz Alte, die einen weiteren Schritt auf ihrem ureigensten Lebensweg wagen.

    Schon mehr vom aktuellen Standpunkt - denn da gibs welche, welche einfach keine Perspektiven offen läßt.

    Zurück zum Meer oder doch ein einsamer Gebirgsbach,
    der sich in den Höhen und Tiefen des Waldes verliert....

    Doch muss das ein Kmapf sein, wenn sich der Gebirgsbach im Wald verliert?
    Ich könnte mir vorstellen, dass auch das ein verspielter Genuss sein könnte, wenns der Bach zuläßt :-)

    Schön, dass auch du da bist.
    Liebe Grüße
    ChrisTina