Rhetorik bis Dialektik

Rhetorik bis Dialektik

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  • Michael Ehlers
    Michael Ehlers    Premium Member   Group moderator
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    Fußballer-Rhetorik (Andere Sportler sind auch erlaubt)
    Gerade Fußballer "glänzten" in der Vergangenheit häufig durch eine wunderbar "unverfälschte" Rhetorik.
    Beispiele gefällig?

    Uli Hoeneß (über Bundestrainer Jürgen Klinsmann) Der soll hier herkommen und nicht ständig in Kalifornien rumtanzen und uns hier den Scheiß machen lassen.

    Tibor Meingast (über Herthas Abwehrspieler bei Bielefelds 3:0 gegen Berlin) Dardai und Simunic mit einem Zweikampfverhalten wie beim Eiskunstlauf.

    Karl-Heinz Riedle (als Co-Kommentator der Partie Irland-Schweiz während einer Drangphase der Heimmannschaft) Die Iren haben im Moment etwas Hochwasser.

    Fredi Bobic (zu seiner erfolglosen Suche nach einem neuen Verein) Die Bundesliga hat Angst vor mir. Ich gelte seit meiner Zeit bei Hertha BSC als unbequemer Spieler.

    Johannes B. Kerner (nach der 1:2-Niederlage der Nationalmannschaft in der Türkei) Die Deutschen wollen im WM-Endspiel dabei sein. Da müssen sie sich so langsam aber sicher Eintrittskarten besorgen.

    Deco (auf die Frage "Wenn Sie kein Fußballprofi wären - was wären Sie dann?") Irgendwas mit Fußball. Vielleicht Zuschauer.

    Nico Patschinski (nach Ahlens 0:0 in Aue) Dass wir uns nun nicht auf die Schenkel hauen im Bus und uns alle 'n Porno angucken, ist auch klar.

    Khalid Boulahrouz (der HSV-Verteidiger über Team-Kollege Rafael van der Vaart) Was er macht ist unglaublich. Ich genieße es von hinten.

    Rudi Assauer (auf die Frage, wie sein Verhältnis zu Trainer Rangnick sei) Gut. Man muss unterscheiden zwischen sehr gut und gut.

    Stefan Wessels (der Kölner Torhüter befragt zu den Wechselgerüchten um Lukas Podolski) Es ist nicht immer alles wahr, was stimmt.

    René Rydlewicz (der Rostocker Torschütze zum 1:0 gegen Paderborn) Ich hab mir überlegt, in Bochum vorm Tor habe ich zu lange überlegt, und ich habe mir heute überlegt, nicht zu überlegen. (darauf der Reporter) Also demnächst weniger nachdenken bei Rostock, sondern mehr Tore? (darauf Rydlewicz) Ja, so ist das. Wenn man was im Kopf hätte, wär man schließlich kein Fußballer geworden.

    Werner Hansch (kommentiert Schalke-Milan) Die Ich-Und-Du-AG, Kaka und Schewtschenko, das doppelte Flottchen.
  • Silas Graffy
    Silas Graffy
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    Re: Fußballer-Rhetorik (Andere Sportler sind auch erlaubt)
    Zwar kann man mich mit Fußball jagen, aber mir ist Andreas Möllers "Ich hatte vom Feeling her ein gutes Gefühl." gut in Erinnerung geblieben.

    Außerdem habe ich gerade das hier gefunden:
    http://www.langeneggers.ch/Schmunzeln/schmunzeln_f.htm

    Aber ich finde, man sollte diese total unrepräsentativen Ausrutscher nicht "hochsterilisieren". ;-)
  • Michael Ehlers
    Michael Ehlers    Premium Member   Group moderator
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    Re^2: Fußballer-Rhetorik (Andere Sportler sind auch erlaubt)
    Dieter Nuhr
    Bei der Fussball-WM habe ich mir Österreich gegen Kamerun angeschaut. Auf der einen Seite Exoten, fremde Kultur, wilde Riten - und auf der anderen Seite Kamerun!"
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  • Michael Kubach
    Michael Kubach
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    Re^2: Fußballer-Rhetorik (Andere Sportler sind auch erlaubt)
    Mein Favorit ist Berti Vogts:

    Manchmal ist die Realität anders als die Wirklichkeit.
  • Frank Mohr
    Frank Mohr    Premium Member
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    Re^3: Fußballer-Rhetorik (Andere Sportler sind auch erlaubt)
    Etwas derb aber das ist nun mal unser Oli: "Wir brauchen Eier!" (Oli Kahn)

    Wer den gesagt hat und wie genau weis ich leider nicht mehr aber ich finde es einen Schenkelklopfer:

    "Ob wir in Mailand oder Madrid spielen ist mir egal...haupsache Spanien!"

    Viele Grüße

    Frank Mohr
  • Michael Ehlers
  • Ralf Pickartz
    Ralf Pickartz    Premium Member
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    Re: Fußballer-Rhetorik (Andere Sportler sind auch erlaubt)
    Hier noch zwei Klassiker von Berti Vogts:

    Hass gehört nicht ins Stadion. Solche Gefühle soll man gemeinsam mit seiner Frau daheim im Wohnzimmer ausleben.

    (Vor einem Spiel Deutschland gegen Kroatien)
    Die Kroaten sollen ja auf alles treten was sich bewegt. Dann hat unser Mittelfeld ja nichts zu befürchten.

    Gruß
    Ralf Pickartz
  • Michael Ehlers
    Michael Ehlers    Premium Member   Group moderator
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    Re: Fußballer-Rhetorik (Andere Sportler sind auch erlaubt)
    Warum sollen wir auch Millionen Ausgeben um die sogenannten Weltstars zu bekommen? Wenn sie sich verletzen liegen sie genau so im Bett und stönen genauso wie die anderen Spieler!
    Nur das sie wärend dieser Zeit deutlich mehr kosten!
    Udo Lattek!
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