Schach

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  • Winfried Weber
    Winfried Weber    Group moderator
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    Herkunft der Namen von Eröffnungsvarianten
    Hallo Schachfreunde,
    Jeder hat eine Liste von Eröffnungen, die er gerne spielt oder gespielt hat. Einige sind noch namenlos, manche tragen merkwürdige Namen; und mich würde interessieren, woher die Namen stammen, ob es andere Namen gibt , und gerne können wir kurz auch den strategischen Inhalt der Eröffnung besprechen. Keine Variantebäume bitte, falls dies erwünscht, dann bitte ein eigenes neues Forum zu der Eröffnung aufmachen.

    Wir haben bereits in anderen Foren behandelt:
    1. ... b6 ("Owen-Eröffnung")

    1.Sc3 ("Sleipner-Eröffnung bzw. "Van Geet-Angriff").

    1.e4 e5 Sf3 Lc5 ("Busch-Gambit")

    Anderes Beispiel:
    1.b2-b4 "Orang-Utan"
    Der Begriff wurde von S.Tartakower bei einem Zoobesuch erfunden, der den (aus damaliger Sicht) vorwitzigen B-bauern-Vorstoss mit der Fortbewegungsart des Affens verglich. Allerdings hat sich mittlerweile der Name Sokolski-Eröffnung für 1.b2-b4 durchgesetzt, da der Schachmeister Sokolski als einer der ersten sich ernsthaft und schematisch mit der Eröffnung auseinandersetzte.
  • Winfried Weber
    Winfried Weber    Group moderator
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    Re: Herkunft der Namen von Eröffnungsvarianten
    Hallo,
    mich würde interessieren, warum die Eröffnung

    1.Sf3 bel 2.Tg1?! "Die Ampel" heisst. (auf englisch: "traffic lights")

    Hat jemand schon mal einen Versuch gewagt?!

    LG
    Winfried
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  • Max Willenberg
    Max Willenberg    Premium Member
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    Re^3: Herkunft der Namen von Eröffnungsvarianten
    In den meisten Fällen tragen die Eröffnungen ja ihren Namen nach ihren Entdeckern/Entwicklern oder den Regionen, in denen sie zuerst popularisiert wurden. Bei neueren Modevarianten geschieht es aber immer häufiger, dass sich kreativere Namen etablieren.

    Als Beispiele möchte ich hinzufügen:

    Den Grand-Prix-Angriff (e4 c5 f4), meine erste Strategie gegen Sizilianisch
    Das Frankenstein-Dracula-Gambit (e4 e5 Sc3 Sf6 Lc4 Sxe4), das ich gerade mit Schwarz in einer Fernpartie auf dem Brett habe (und wohl verlieren werde).