Integrated Pest Management / Schädlingsbekämpfung

Integrated Pest Management / Schädlingsbekämpfung

Integrated Pest Management

Teilnehmer werden Schädlingsbekämpfer sowie Anwender bzw. Qualitätsmanager aus den Branchen, Lebensmittelherstellung, Pharma, Holz- und Bautenschutz etc.
Ziel ist das Networking zwischen Anbietern von Produkten und Dienstleistungen aus allen den Bereichen von Schädlingsbefall und den Anwendern in hygienesensiblen Bereichen (Küchen, Krankenhaus, Hotel, Lebensmittelherstellung und Lagerung u.v.a.m.)

Integrated Pest Management - Was ist das?

IPM ist der fachmännisch aufeinander abgestimmte Einsatz aller geeigneten Maßnahmen im Umgang mit einem (möglichen) Schädlingsbefall, einschließlich Vorbeugung und Nachsorge.

Zu IPM gehört bereits auch die Vorsorge zur Vermeidung eines möglichen Befalls. Ist es hierfür zu spät, erfolgt die Befallsermittlung vor der Durchführung einer Bekämpfung mit anschließender Erfolgskontrolle.

Die Nachsorge dient im Anschluss daran einen erneuten Befall zu vermeiden.

Die sechs Schritte des IPM Prozess:
1. Kommunikation
2. Inspektion
3. Erkennung des Befalls und des Schadens
4. Durchführung der Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen
5. Bewertung der Effektivität durch Nachkontrollen
6. Festlegung von Gefahrenpunkten (Vorbeugung)

IPM bedeutet = das Zusammenspiel von biologischer, mechanischer und chemischer Bekämpfung.

Vorsorge - Befall verhindern und so früh wie möglich erkennen:
• Der bauliche Zustand (auch bei Neubauten)
• Der Zustand von Produktionsmaschinen
• Eingangskontrollen
• Entsorgung (Abfall und Müll)
• Schulung der Mitarbeiter

Befallsermittlung - Verbesserung des Kenntnisstandes für die Bekämpfung
• Ermittlung der 4 W's - Was? - Wieviel? - Wo? - Warum?
• Einschätzung der hygienischen Verhältnisse im Gebäude und im Außenbereich
• Art und Funktion des Gebäudes
• Transportwege, Lagerung von Wareneingang und produzierter Ware

Bekämpfung - Tilgung des Befalls
• Entscheidung für die Methode - Physikalisch - Biotechnisch - Biologisch - Chemisch
• Entscheidung für die Bekämpfungsmittel
• Entscheidung über die Ausbringungstechnik
• Koordinierung der einzelnen Maßnahmen, Festlegung der von Dritten zu erbringenden Leistungen
• Ausführung der Bekämpfung
• Erfolgskontrolle durch geeignete Methoden
• Dokumentation aller Maßnahmen einschließlich eingesetzter Präparate und deren Aufwandmengen

Nachsorge (MONITORING) - Wiederbefall verhindern
• Ständige Befallsüberwachung mit geeigneten Methoden sowie Einhaltung der Vorsorgemaßnahmen
• Visuelle Erfassung der gesamten Umgebung

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