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Böse Hunde haben böse Herrchen, Chio, oder?
Viele Grüße
JD

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Jens Denfeld
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Hallo!
Ich wollte den Text lesen, aber er hat sich gesträubt. Teilweise wirken die Formulierungen sehr holprig, da wechseln die Bezüge, da wird referenziert, dieser jener welcher solcher, da wird nicht verraten, was ein Satz möchte, man verfolgt ihn atemlos und erstickt fast, bis am Ende doch das Prädikat kommt und man aufatmen kann. Puh!
Man liest einen Satz leicht, wenn das Wichtige zuerst kommt. Wenn man weiß, wohin sich der Satz bewegt. Klar kann man jetzt sagen: Wir sind ja nicht dumm, soll man halt beim Lesen nachdenken, wir sind ja schließlich alle studiert! Beamte machen das ganz gern. Und Rechtsanwälte. Ärzte. Sie schaffen eine eigene Sprache, die zu etziffern für Fachfremde schwer ist, oder sogar unmöglich.
Da das hier aber eine Kolumne ist und kein Diagnosebericht würde ich die Sprache der Thematik angleichen und sie leichter zugänglich machen. Würde ich. Also, wenn ich sowas schreiben sollte, dann würde ich das tun. Aber vielleicht reden Hundebesitzer ja so.
Ich kann leider meine Argumente nicht am Text festmachen, weil mir das Zitieren verboten wurde.
Schönen Donnerstag,
Frank

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Frank Dauer
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Mir geht es wie dem Frank, mir tut das Aug so weh. Mitnichten, fehlt nur noch derowobst. Da passen Form und Inhalt nicht recht zusammen. Es ist ein Text aus der beliebten Kategorie, Mein Hund und ich, die anderen sind aber alle doof. Das hat jetzt nicht unbedingt Kantsches Ausmaß. Muss es ja auch nicht, aber dann sollte die Sprache auch etwas unterhaltender sein.
Ich habe die ganze Zeit auf eine Pointe gewartet, aber am Ende stirbt der Text einfach, wahrscheinlich hat der böse Hund den eigentlichen Schluss gefressen. Böses Frauchen mit bösem Hund beschwert sich, dass die Welt zu den beiden so böse und ohne Verständnis ist? Ja und? Soll ich jetzt Mitleid haben?
Es klingt auch die bei mir unglaublich beliebte Haltung durch, wer von meinem Hund gebissen wird, ist selber schuld, hat halt keine Ahnung von Raubtierpsychologie. Muss man das denn? Dann nehm ich jetzt meinen sibirischen Tiger an die Leine und geh in der Fußgängerzone spazieren. Und ich find es echt unsensibel der Kreatur gegenüber, wenn die Mütter das Schreien anfangen, bloß weil er den leckeren, kleinen Appetithappen in den Kinderwägen nicht wiederstehen konnte. Das liegt halt in der Natur des Tieres, der kann nicht anders. Tststs.

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Ute Weber Premium Member
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