Gruppe: Die Schweiz

Foren > Forum "Abstimmungen" > Artikelbaum "Re^18: Abstimmung am 29. November 2009"

Artikelbaum - Artikel 31-35 von 35

<< Zurück Weiter >> 1 2 3 4
  • Re^18: Abstimmung am 29. November 2009 30.10.2009, 14:27

    Es wird ein nein geben, und trotz diesem nein wird die Schweiz keinen Charme verlieren. Der Charme liegt in der Natur und den noch vorhandenen Gletschern. Da werden einige Minarette und auch einige neue Kirchtürme und einige neue Pagoden nichts ändern und die Bedienung im Restaurant wird fremdsprachig bleiben und meine sitzungen mit den Behörden und und und, und das ist möglicherweise gerade der Charme der die Schweiz ausmacht.
  • Artikel sichtbar nur für registrierte Mitglieder
  • Re^20: Abstimmung am 29. November 2009 30.10.2009, 20:32

    Die Frage, ob wir das wollen, brauchen wir uns heute nicht mehr zu stellen. Diese ist - das kann man bedauern oder auch nicht - längst beantwortet worden, als man Hundertausende ins Land gelassen hat;. Diese werden sich nicht auf Dauer als Einwohner zweiter Klasse behandeln lassen.

    ch weiß nicht, wie Sie das rückgängig machen wollen.
  • Artikel sichtbar nur für registrierte Mitglieder
  • Re^22: Abstimmung am 29. November 2009 31.10.2009, 07:43

    Ja, wir sind ja zwar (leider noch) nicht in der EU, finde aber die Internationalisierung in der Diskussion gut. Also, ich werde nein stimmen. Die Migrationsprobleme haben einen anderen Hintergrund als ein Minarett.

    Eine Anmerkung noch zu Herrn Tell, wie auch zu allen anderen, welche immer mit dem Vergleich kommen, dass in den islamischen Ländern christliche Gotteshäuser auch nicht geduldet würden. Das mag heute teilweise stimmen. Aber in der Vergangenheit haben wir die Kirchen einfach mal hingepflastert, da, wo es uns gerade mal so gepasst hat, ohne auch nur jemanden zu fragen. Wenn nun heute ein Minarett bei uns gebaut werden möchte, geht dies wenigstens durch ein Bewilligungsverfahren. Haben wir uns vor 50, 100 oder 200 Jahren um Migrationsprobleme gekümmert, wenn wir als Kolonialmächte die halbe Welt unter den Nagel gerissen haben? Da hat man das Wort noch gar nicht gekannt.

    Diese Zeit ist nun mal vorbei. Wir haben eine Gegenbewegung und die ist so natürlich wie die Jahreszeiten. Wir orten aber Migrationsprobleme nur im Umfeld von Balkanstaaten oder nun eben auch islamischen Ländern. Haben wir keine Migrationsprobleme mit Amerikanern? Oder wollen wir diese nicht wahrhaben? Diese kümmern sich doch einen deut um die deutsche Sprache, leben zwar schon 20 Jahre und mehr hier in der Schweiz und bestellen in jedem Geschäft ganz unbedarft in englisch. Eine Sitzung in der Schweiz ist dann einfach in englisch, ist dann einfach ein Problem für die Schweizer, dumm für das Protokoll,l in welcher Sprache soll dies nun geschrieben werden. Das nehmen wir so hin und sind dann ganz stolz, wenn wir auch unsere Englischkenntnisse hervorkramen können. Da sprechen wir auch nicht Migrationsproblemen. Eigenartigerweise sind die Zuwanderer aus den westlichen Ländern, notabene aus den alten Kolonialmächten die "guten".

    Warum lernen wir nicht arabisch und begrüssen diese Zuzüger auf arabisch? Und warum sprechen wir hier von "migrationsproblemen"?

    Wir können diese Probleme nicht mit einem Minarettverbot lösen. Aber mit klaren Vorgaben in unserem Rechtssystem.

    Herr Tel, ich habe einige Jahre in Wien gelebt, da fängt der Balkan an, und das verleiht gerade dieser Stadt so etwas Charme, zusätzlich zur kuk-Mentalität der Wiener selbst.

    Grus, Werner Witschi
<< Zurück Weiter >> 1 2 3 4

Foren > Forum "Abstimmungen" > Artikelbaum "Re^18: Abstimmung am 29. November 2009"