Social Entrepreneurship & Corporate Social Responsibility

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  • Sigmund Echtler
    Sigmund Echtler    Premium Member   Group moderator
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    Social Business & Charity
    Was halten Sie davon, unter der Schirmherrenschaft und Kontrolle von bekannten gemeinnützigen Organisationen eine Gemeinschaft von Kleinfirmen und Dienstleistern zu bilden, die 10% ihres monatlichen Umsatzes für Charity und bestimmte Projekte spenden. Wäre dies nicht auch eine Form von aktivem Social Entrepreneurship?
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    Re: Social Business & Charity
    Guten Morgen Herr Echtler,

    wir setzen das in Düsseldorf grad im kleinen Kreis um ... innerhalb einer Gruppe innerhalb der "Rheingold-Gemeinschaft" ... und halten uns an die "biblischen 10 %", die wir für realistisch halten.

    Wir sind gerade dabei, einen gemeinnützigen Verein zu gründen (Infos dazu folgen in den nächsten Tagen auf http://www.familienoase.de ), sobald dann das Konto eröffnet ist und der Geldfluss anfängt zu sprudeln, kann ich gerne von den Erfahrungen berichten :-)

    Vielleicht inspiriert es Andere .... ?

    Fröhliche Grüße,

    Ulrike Sennhenn
  • Sigmund Echtler
    Sigmund Echtler    Premium Member   Group moderator
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    Re^2: Social Business & Charity
    Hallo Frau Sennhenn,

    wenn Sie das Grundprinzip bereits mit 10% bereits praktizieren, dann kann dieser Wert nicht so unrealistisch sein, auch nicht fuer Deutschland.

    Klar, ein Autohandel kann nicht 10% als Charity abgeben, aber im Bereich der Dienstleister und Freiberuflichen sollte eine regelmaessige Charity Abgabe dieser Art kein wirkliches Problem sein.

    Die Frage ist doch, will man nur ein gelegentlicher Spender sein, oder ein fester Bestandteil einer sozialen Bewegung und Gemeinschaft, die wirklich etwas veraendern will. Sofern ja, dann kann sich das nicht mit halbherzigen Almosen ausdruecken, wie man das aus der internationalen Politik kennt.

    Eine Schirmherrenschaft mit Kontrolle halte ich deshalb fuer sehr wichtig, damit sich keine Trittbrettfahrer einstellen, die Wohltaetigkeit anzeigen aber in Wirklichkeit doch nichts leisten, oder nicht das zugesagte.

    Warum sollte sich beispielsweise Unicef einer neuen Form von Schirmherrenschaft verschliessen, wenn man zudem ein win-win Arrangement anbietet, das vielleicht so angelegt sein koennte.

    a) Unicef wird offizieller Schirmherr eines neuen internationalen Social Business Clubs.
    b) Unicef uebernimmt klare Kontrollfunktionen fuer die angeschlossenen SBC Mitglieder.
    c) Unicef integriert und dokumentiert die Aktivitaeten des Social Business Clubs auf ihrer web page.
    d) Unicef veroeffentlicht auch die angeschlossenen SBC Mitglieder und deren Spenden.
    e) Unicef erhaelt fuer die Schirmherrenschaft und Kontrollfunktion 50% und leitet die anderen 50% an gemeinnuetzige Organisationen weiter, welche sich die Spender selbst aussuchen und welche von Unicef zuvor als gemeinnuetzig foerderungswuerdig ueberprueft wurden.
    f) Durch diese Art von Oeffentlichkeit, Vertrauensbildung und sinnvoller Kontrolle, koennen "andere inspiriert werden" und mitmachen, wie Sie, Frau Sennhenn, es zutreffend beschrieben haben.

    Viele Gruesse
    Sigmund Echtler
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    (not a XING member)
    Re^3: Social Business & Charity
    Hallo Herr Werkheiser,

    danke für Ihr Interesse! :-)

    Ich werde Ihnen gerne Auskunft geben, wenn ich die Spenden auf dem Konto verbucht habe ... dazu muss erst noch der Verein gegründet (am Freitag), die Gemeinnützigkeit anerkannt (ich wünsche mir, dass das innerhalb einer Woche passiert ist :-) ), das Konto eröffnet werden ... und dann WEISS ich, ob die Zusagen auch eingehalten werden ...

    Gleiches gilt für die Mitglieder ...

    Werben werde ich nicht ... mein Credo ist, weder dem Geld noch den Leuten hinterherzulaufen, sondern ihnen entgegenzugehen. Und das funktioniert im Moment recht gut :-)

    Herzliche Grüße, Ulrike Sennhenn
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