Serbia: Small and Medium-sized Enterprises
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Prof. Dejan KnezevicThe company name is only visible to registered members.Kurze Einführung in das Thema
Nicht zufällig stellt Serbien einen weißen Fleck auf der Touristikmappe Europas dar. Nie in der modernen Geschichte galt Serbien als ein affirmiertes Reiseziel.
In den ex-jugoslawischen Zeiten wurde Serbien die Rolle eines gewerkschaftlichen Erholungsgebietes zugeteilt; Priorität in der damaligen Tourismuswirtschaft hatten die Adriaküste Kroatiens und die Alpen in Slowenien. Die touristischen Potentiale Serbiens waren, wie gesagt, für die einheimischen Gäste bestimmt.
Die 90-er Jahre und die Isolation des Landes brachten eine spezifische "Entwicklung" des serbischen Tourismus: Schülerexkursionen einerseits und Auslandsreisen serbischer Touristen anderseits waren für Reisebüros die einzigen Geschäftsmöglichkeiten. Diese Geschäftsorientierung dominiert immer noch.
Von dieser "Diagnose" ausgehend habe ich vor zwei Jahren eine auf den deutschsprachigen Raum gerichtete Web-Präsentation
http://www.ns-geotours.com gestartet. Diesem Internet-Projekt habe ich einige Ziele gesetzt:
1. Mit Wort und Bild gegen die Vorurteile, die hauptsächlich im Laufe der 90-er Jahre entstanden sind, anzukämpfen und damit das schlechte Medienbild über Serbien zu lindern.
2. Dem virtuellen Gast zahlreiche Möglichkeiten eines interessanten Serbien-Aufenthaltes anzubieten.
Aus dem erwähnten Reiseportal sollten in der Zukunft weitere, spezialisierte Websites entstehen, die sich im Internet-Dschungel gegenseitig unterstützen.
So ein System und eine gut durchdachte Internet-Strategie könnten der Schlüssel für einen erfolgreichen Web-Auftritt sein bzw. der kürzeste Weg zur Affirmation der Idee: "Urlaub in Serbien? Warum nicht!"
This post was modified on 26 Jun 2006 at 11:17 am.- 26 Jun 2006, 09:42 am
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Prof. Dejan KnezevicThe company name is only visible to registered members.Re^2: Kurze Einführung in das Thema
Vor 150 Jahren galt Vrnjacka Banja "die serbische Königin der Kurorte" als ein mondäner Kur- und Urlaubsort. Eingebettet in wunderschöne Gebirgslandschaft, naheliegende mittelalterliche Klöster, Villen im Stil der norditalienischen Landhäuser...meinen Sie nicht, daß dieser Ort das Renommee eines Karlovy Vary verdient?
Für die ausländischen Touristen bleibt aber dieser Ort wie viele andere Highlights Serbiens versteckt. Meiner Meinung nach, es fehlt unter anderem an Ambition; vom Direktor eines Kurhotels habe ich während der Touristikmesse in Belgrad folgende Antwort bekommen: "Wir haben genug (einheimische) Gäste."
Doch es gibt auch viele positive Beispiele. Mit guter Koordination, mit guter Werbung könnte Serbien in Zukunft, insbesondere im Bereich des Kurtourismus, eine bedeutende Rolle spielen.
Mein Tipp: Banja Kanjiza im Norden der Provinz Vojvodina. Dieses Kurbad erhielt noch 1998 internationales Zertifikat für Qualität ISO 9002 vom TÜV Institut aus Essen.
Ihre Eindrücke über die Gastfreundlichkeit, die Sie erlebt haben, bzw. über die Kochkunst, die Sie genossen haben, werde ich nicht kommentieren. Wir halten uns an das Sprichwort "Magenfreud geht über alle Freud!". Alle Feinschmecker kommen in Serbien auf ihre Kosten. Und Gastfreundlichkeit gehört dazu.
This post was modified on 27 Jun 2006 at 11:14 pm.- 27 Jun 2006, 11:13 pm
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