Swimming
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Daniela M.T. Weber Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Früher - Heute und die Statements anderer Leute
Guten Ta, lieber Thomas,
merci für die Anregungen, die Du aus dem Internet gesucht hast.
Vor einiger Zeit habe ich auch Deine Ansicht vertreten, unter Wasser ausatmen sei richtig und bei jedem Zug.
Ich glaube nur, was ich selbst getestet habe. Und ich weiß um die Veränderung beim Nicht Ausatmen.
Diese ist enorm und Du könntest diese Variante auf der Langdistanz für einige Wochen testen.
Dann unterhalten wir uns nochmals. Alles andere ist spekulativ.
Die hängenden Beine kommen von einer schwachen Rücken- und Bauchmuskulatur, das ist das Hauptproblem.
Ebenso von der geraden Haltung des Rumpfes und der Wirbelsäule. Die meisten SChwimmer haben noch nciht gelernt Ihren Rumpf stabil und Ihre Gliedmaßen gelenkig zu halten.
Daran verändert auch die Atmung nichts. Wie Du selbst sagst, je mehr Luft in den Lungen desdo höher die Lage im Wasser. Wenn Dich die Theorie interessiert und zur Kompletierung Deines großen Wissens:
http://www.total-immersion.ch
Einen lieben Gruß
Daniela M.T. Weber
Bem: Wenn Du gerne einmal mein Seminar besuchen möchtest:
Finden im Heidelberg statt, 06.08.05 9-13 Uhr.
Ich lade Dich ein. Ist doch ehrensache unter Fischen.
- 01 Aug 2005, 12:47 pm
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Daniela M.T. Weber Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Fachgespräche übers Gleichgewicht im Wasser und beim Kraulen
Guten Abend, Thomas,
nun, ich finde Du hast ein sehr umfassendes Wissen und bist überdurchschnittlich engagiert , wenn ich Deine Berichte und Einträge verfolge.
Daß Du Wissen aus dem Internet sammelst, benutzte ich wertfrei, denn ich habe das Medium neben dem Lesen von Büchern sehr schätzen gelernt. Vor allem die Seiten von SV Limnat in der Schweiz sind eine wahre Quelle mit immer neuen Updates.
Und genau so ist es auch mit dem Wissen, es ist ein fortwährender Lernprozess und ein ewiges Probieren und Updaten.
Mein Wissen ist mittlerweile unterlegt durch Erfahrungswerte und die Erfolge meiner Triathleten und Seminarteilnehmer. Wir freuen uns gemeinsam über Ihre Bestzeiten, zum Teil um 13 MInuten auf 3,8km.
Und das bestärkt mich, meine Erfahrungen hier in diesem Forum weiterzutragen.
Schade, daß Du keine zeit für einen Besuch hast, es wäre sicher ein interessanter Austausch geworden.
Wir lernen jederzeit voneinander, ich von meinen Schülern und sie von mir als Coach.
Zu Deinen Fachantworten: Von stoßweise ausatmen habe ich, so denke ich nicht gesprochen, möglicherweise interpretierst Du das so. Es gibt noch etwas dazwischen, die sogenannte Yoga Atmung. Schriftlich ist die jedoch die Erklärung mühsam.
Du schreibst:
"wenn der Brustkorb mit der Luft nach oben gedrückt wird - liegen die Beine tiefer. Außer der Schwimmer macht genügend Beinarbeit. Ein Schwimmer ohne Beinarbeit schafft es auch mit guter Bauch und Rückenmuskulatur
nicht die Beine oben zu halten."
Genau, so sehe ich das auch, denn:
Der Brustkorb mit der Luft (Volumen-Mittelpunkt) liegt oberhalb des Körperschwerpunkts. (Nabel) . Wenn die Hüfte und Beine an der Wasseroberfläche gehalten werden wollen, muß der Luftkörper möglichst tief ins Wasser gedrückt werden. Bei entsprechender Rumpfstabilität entspricht dies dem Gesetz der Hebelwirkung.
Es gibt ein paar ziemlich gemeine und anstrengende Technikübungen um das Gleichgewicht trotz fehlender Beinarbeit zu halten. Mein Schwimm Coach Jason Jordan, ein Amerikaner und Ex Wettkampfschwimmer hier aus Heidelberg lehrt mich diese Technik Feinheiten. Bis ich das schaffe werde, muß ich noch ein Weilchen üben. Aber Jason kann das relativ mühelos auf 200m in Bauchlage.
Die Stabilität und die Körperlage im Wasser ist erheblich leichter in der 90° oder Seitenposition wie Terry Laughlin und Bill Boomer (Weltmeister Coaches) sie als übertriebene Technikübung empfehlen.
Kürzlich habe ich auch darüber giftige Bemerkungen und Spott im Internet gelesen. So ist das eben.
Aber wir haben vor 50 Jahren auch nicht geglaubt, daß wir mal Mobil telefonieren würden, oder ?
Und vielleicht tut das in 50 Jahren keiner mehr, weils deswegen Kranke Menschen gibt.
Zeit und Wissen ist immer im Wandel . und ich persönlich bin zur Zeit aus Erfahrung, aus Selbsterkenntnis und in Sachen Schwimmen der bereits dargestellten Überzeugung .
Dazu haben Menschen wie Jan Sibbersen (der First Man out of Water seit 2001 beim Iroman Hawaii) , Marco Pilloud von Total Immersion und Jason Jordan beigetragen, die meine Lehrer sind.
Mein Vorschlag: Wir halten beide die Ohren und Augen offen und diskutieren wieder, wenn es etwas Neues/Altes gibt.
Eine schöne Zeit, Thomas.
Daniela M.T. Weber
Bem: Was ist ein Thread und was davon habe ich erneut eröffnet ?
Thomas Roller schrieb:
Liebe Daniela!
Daniela M.T. Weber schrieb:
Wenn Dich die Theorie interessiert und zur Kompletierung Deines großen Wissens:
http://www.total-immersion.ch
Ich habe nie gesagt, dass ich ein großes Wissen habe. Auch bin ich nicht allwissend. Alles was ich geschrieben habe ist meine Meinung. Die Zitate sind aus Büchern anerkannter Weltklassetrainer (ich habe nichts aus dem Internet). Ich bin keiner der alles Neue verteufelt. Im Gegenteil, ich bin eher neuen Dingen aufgeschlossen , setze mich aber auch kritisch damit auseinander. Ich persönlich kann mich einfach nicht damit anfreunden nur kurz stossartig die Luft auszuatmen. Gründe hierfür habe ich ja schon in einem anderen Thread erläutert (bitte nicht immer einen Neuen eröffnen).
Die hängenden Beine kommen von einer schwachen Rücken- und Bauchmuskulatur, das ist das Hauptproblem.
Ebenso von der geraden Haltung des Rumpfes und der Wirbelsäule. Die meisten SChwimmer haben noch nciht gelernt Ihren Rumpf stabil und Ihre Gliedmaßen gelenkig zu halten.
Zwar gebe ich Dir Recht, dass Schwimmer keine schwache Rücken- und Bauchmuskulatur haben sollten, aber wie ich schon schrieb, wenn der Brustkorb mit der Luft nach oben gedrückt wird - liegen die Beine tiefer. Außer der Schwimmer macht genügend Beinarbeit. Ein Schwimmer ohne Beinarbeit schafft es auch mit guter Bauch und Rückenmuskulatur nicht die Beine oben zu halten.
Außerdem wird die Luft relativ langsam ausgeblasen. Der Hauptteil der Luft wird relativ spät aus den Lungen entlassen, sodaß der Schwimmer gar nicht soweit ins Wasser absinkt.
Bem: Wenn Du gerne einmal mein Seminar besuchen möchtest: Finden im Heidelberg statt, 06.08.05 9-13 Uhr.
Ich lade Dich ein. Ist doch ehrensache unter Fischen.
Tut mir leid, habe leider keine Zeit!
Es kann sich jetzt jeder Interessierte selbst Gedanken machen und beides ausprobieren.
Viele Grüße
Thomas Roller
- 16 Aug 2005, 7:21 pm
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Manuel SiegertThe company name is only visible to registered members.Re^2: Fachgespräche übers Gleichgewicht im Wasser und beim Kraulen
Ich lese interessiert eure Texte und würde mich freuen, wenn ihr euren Wissensaustausch weiter hier im Forum macht.
So können auch noch "unwissende" was davon lernen :)
Grüße aus Paderborn
Manuel
- 18 Aug 2005, 11:45 pm
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