Swimming
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Daniela M.T. Weber Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Schwimm dich frei - wie ein Fisch !!
Die Revolution im Wasser:
SCHWIMMEN WIE EIN FISCH !!
Wenn Du wirklich schnell schwimmen willst, hör auf herumzuspritzen, entspann Dich und spüre das Wasser ! (Olympiatrainer Gennadi Touretski zu Schwimmweltmeiser Alexander Popov)
Effizient Schwimmen lernen, ist keine Sache der Umfänge und Meter sondern der Technik. Um die Schwimmzeit zu verbessern gibt es zwei Wege:
• Den Wasserwiderstand verringern.
• Die Kraft verbessern, mit der Du Dich antreibst.
Der Wellenwiderstand an der Wasseroberfläche ist für einen Schwimmer am störendsten. Physikalisch gesehen schiebt der menschliche Körper eine Wassermenge vor sich her, die gegen die Schwerkraft angehoben werden muss. Das kostet den/die SchwimmerIn Energie, und zwar umso mehr, je schneller er schwimmt.
Die Lösung liegt auf der Hand. Der/die SchwimmerIn soll lernen eine möglichst stromlinienförmige Körperhaltung und Wasserlage einzunehmen. Der Trick ist, daß man den Brustkorb mit den Lungen (Balance) mitsamt dem Kopf ins Wasser presst um den Körperschwerpunkt (Bauch) zu erhöhen. Das verhindert die bremsende Schräglage durch hängende Beine.
Der zweite Punkt ist, das Schwimmen in der Seitenlage (Senkrecht zur Wasseroberfläche) um die Frontalfläche durch die Schultern gering zu halten. Durch die Körperrotation um die eigene Achse „schraubt“ man sich durchs Wasser. Sie benötigen weniger Kraft und gleiten mühelos durchs Wasser, das Atmen fällt in der Seitenlage wesentlich leichter.
Die Umstellung auf den neuen Schwimmstil braucht ein wenig Zeit, denn das Muskelgedächtnis muß überlistet werden. Das lohnt sich in jedem Fall und ist für Anfänger wie Ambitionierte gleichermaßen geeignet.
Wo können Sie Fishlike Swimming lernen?
IronWoMan Daniela M.T. Weber
(Die Autodidaktin schaffte es in 3 Jahren von 0 zur WM des Ironman in Hawaii)
Daniela bietet Schwimm-Kurse in Mannheim, Heidelberg und Viernheim. Sie befindet sich in Ihrer Ausbildung als Triathlon Trainerin der DTU. Mit Jan Sibbersen (Bester Ironman Schwimmer seit 3 Jahren) arbeitet Weber in Trainingslagern und Seminaren eng zusammen. Bei Total Immersion Fishlike Freestyle Swimming in der Schweiz arbeitet Sie als Coach Assistant und bringt das Know How von Bundestrainer Terry Laughlin aus den USA in unsere Region.
Verbessern Sie Ihre Schwimmzeit. Wenn nicht jetzt, wann dann?
Info und Anmeldung:
http://www.danielaweber.net
Info unter Events / Anmeldung unter Kontakt
Tel: 0621/ 79 10 17 Mobil: 0179/ 50 31 993
Die Termine:
Basis Kurs Swim 1x4h
Samstag von 9-13 Uhr / SRH Heidelberg
16.07.05 oder 30.07.05 oder 06.08.05 oder 17.09.05
Workshops Swim 4 x 75 Minuten
Intensivtraining nach Basiskurs
Freitags 18.30-19.45 Uhr / Herzogenriedbad Mannheim
Ab Herbst
Total Immersion Freestyle Swimming Weekends
Mit 2 Video Unterwasseraufnahmen und Stilanalyse
- 24 Jun 2005, 4:17 pm
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Roger Bernd Bartel Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Re: Schwimm dich frei - wie ein Fisch !!
Hallo Daniela,
ich habe Deinen Text mehrfach gelesen, aber immer noch nicht verstanden:
Die Lösung ... daß man den Brustkorb mit den Lungen (Balance) mitsamt dem Kopf ins Wasser presst um den Körperschwerpunkt (Bauch) zu erhöhen. Das verhindert die bremsende Schräglage durch hängende Beine.
hm. hängende Beine verhindert man/frau durch spürbaren Beinschlag (4er oder 2er Beinschlag auf mittleren oder langen Strecken).
Ich habe nur endlich viel Energie bei jedem Zug. Unterstützt werde ich durch den statischen und den dynamischen Auftrieb (ab 45°) des Wassers. Wenn ich Kopf und Brust nach unten pressen muß, verbrauche ich Energie, die ich eigentlich zum Vortrieb brauche. Bewährt hat sich die Lage, die im Bild dieses Forums der schwimmer links zeigt: Atmung vorwärts/aufwärts, der Brustkorb bietet eine gute Anströmung für das Wasser, die Schultern sind recht weit angehoben. Durch seine Beinarbeit fällt der Rest des Körpers nicht ab sondern bleibt ebenso gerade im Wasser. Die Lage erscheint mir optimal.
...das Schwimmen in der Seitenlage (Senkrecht zur Wasseroberfläche) um die Frontalfläche durch die Schultern gering zu halten. Problem hierbei ist, daß ich durch das Kippen in die Seitenlage statischen Auftrieb verliere, weil meine Fläche, die senkrecht zur Wasseroberfläche zeigt, geringer geworden ist. Durch die Kippbewegung sackt die eine Schulter nach unten ab und bremst mich, da sie nun voll im Wasser liegt. Durch die Kippbewegung nutze ich meine Energie zur Seitwärts- statt zur Vorwärtsbewegung. Das erscheint mir ineffizient.
>Durch die Körperrotation um die eigene Achse „schraubt“ man
sich durchs Wasser. Sie benötigen weniger Kraft und gleiten mühelos durchs Wasser, das Atmen fällt in der Seitenlage wesentlich leichter.
Der Körper rotiert nicht, er kippt hin- und her. Der Körper bekommt darurch ja nicht einen Drehimpuls wie ein Geschoß, das durch die Luft fliegt, der nur in eine Richtung wirkt. Durch das Kippen muss der Drehimpuls immer umgekehrt werden. Das halte ich nicht für so effektiv.
Schwimmen ist weder das reine Gleiten auf dem Wasser wie ein leichtes Windsurfbrett bei hohen Windstärken, noch die Verdrängerfahrt eines Ruderboots. Es liegt ein wenig zwischen den beiden, tendiert mehr zum Verdränger. Gute Talente im Schwimmen zeichnen sich durch eine sehr hohe Wasserlage aus (neben der motorischen Begabung). Sie liegen mehr auf als im Wasser und müssen nicht so viel Widerstand des "Verdrängerrumpfes" überwinden. Das ist auch der Grund, weshalb das Schwimmen im (guten) Neoprenanzug erwähnenswerte Geschwindigkeitsvorteile bringt: der Auftrieb ist so viel höher, daß er die höhere Masse mehr als kompensiert.
Für den Normalschwimmer heißt dies, die Haltung einzunehmen, die der erwähnte Schwimmer oben links im Bild hat, um in die Pose gehen zu dürfen, die sein Kollege rechts zeigt.
Die Schultern liegen dazu so ruhig wie möglich - nach oben geneigt (kein Wasserballkraul!) - im Wasser, die Armbewegungen sorgen dafür, daß die Schultern in der Eintauchphase nicht absacken, um oben genanntes Rotieren zu unterbinden. Der Blick ist vorwärts- aufwärts gerichtet um u.a. die Anströmung des Oberkörpers günstiger zu machen. Dies bedingt natürlich, daß der Schwimmer in der Rücken-und Bauchmuskulatur angespannt ist und gute Beinarbeit macht.
Das Entscheidende ist dann die Bewegung der Arme, die das Wasser wirklich fühlen und eine Hand voll Wasser durchs stille Wasser transportieren und mit dem Ende der Druckphase schnell verabschiedet.
So habe ich bisher das Schwimmen verstanden.
bis dann
Roger
- 17 Aug 2005, 7:43 pm
