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Alexander Klautke Group moderatorThe company name is only visible to registered members.3sat nano: forschung zu monsterwellen / schiffsbau
hallo!
im 3sat magazin nano kam gestern ein beitrag zur forschung über gefahren von monsterwellen und deren bedeutung für den schiffsbau:
http://www.3sat.de/page/?source=/nano/umwelt/156278/index.ht...
Radardaten gegen Wellenberge
Optimieren der Messwerte verschafft Zeitfenster
Forscher um den Ingenieur Sascha Kosleck warnen vor Monsterwellen: Sie berechnen Wellenbewegungen zwei Minuten voraus.
Viele Schiffe besitzen bereits Wellenradar, um den Seegang zu überwachen - aber für eine Warnung vor Monsterwellen genügt das noch nicht: Eine Vorschau über zwei Minuten benötigt 400 Milliarden Rechenoperationen - darum reduzieren die Berliner Forscher die Parameter und sparen so Rechenzeit.
Davon profitiert nicht nur der Schiffsverkehr, sondern auch auf hoher See zu bauen werde so einfacher, meint Kosleck: Beispielsweise beim Errichten von Offshore-Windparks müssen Installationsschiffe große Bauteile verladen und montieren, und das bei Wellengang. Ein zwei minütiges Zeitfenster kann diese Aktionen sichern, berichtet Kosleck.
Parallel untersuchen Wissenschaftler um Prof. Günther Clauss in einem Wellenkanal, welche Kräfte wirken, wenn Monsterwellen auf Schiffskörper prallen. "Wenn in der Mitte ein Wellenberg existiert und Heck und Bug eines Schiffes frei in der Luft hängen, kann man sich vorstellen, dass es dadurch extrem hohe Belastungen gibt", so Clauss. Mit Kraftmessdosen und Infrarot-Leuchtdioden bestimmen die Forscher das Biegemoment und die Lage des Schiffes.
Wellenungetüme entstehen aus dem NichtsIn der Natur entstehen Monsterwellen, wenn sich viele kleine Wellen in Gebieten mit starker Meeresströmung überlagern. Dazu kommt starker Wind entgegen der Strömungsrichtung. Es ist immer noch nicht bekannt, wie sich diese Wellenberge stabilisieren und warum sie nicht einfach wieder in sich zusammenfallen - trotz aller Mathematik. "Man hat ein normales Wellenfeld, aus dem sich plötzlich eine riesige Welle auftürmt", sagt der Hamburger Mathematiker Amin Chabchoub. "Unser Modell beschreibt, wie eine Welle aus dem Nichts entsteht und ins Nichts verschwindet."
Mit bis zu 40 Kilometern pro Stunde wälzen sich diese Ungetüme durch die See. Obwohl Monsterwellen zum Teil 500 Kilometer weit wandern, sind sie ein Hochseephänomen und erreichen nie Land. In der Vergangenheit kam es immer wieder zu dramatischen Begegnungen mit Monsterwellen.
Am 4. März 2010 hat ein riesiger Wellenberg, das Kreuzfahrtschiff "Louis Majesty" überspült und zwei Passagiere das Leben gekostet. Am 14. Februar 2005 traf eine riesige Welle die "Grand Voyager" vor der spanischen Mittelmeerküste. Die Fenster der Brücke wurden eingedrückt, wodurch es zu einem Kurzschluss der Boardelektronik kam. Die Maschinen fielen aus und das Schiff trieb manövrierunfähig im Meer.
Ähnlich erging es der "MS Bremen" am 22. Februar 2001, als das Schiff von einer 35 Meter hohen Welle getroffen wurde. Erst nach einer halben Stunde gelang es den Hilfsmotor zu starten. Den 137 Passagieren ist nichts passiert. Den allerersten Nachweis einer Kollision gab es am 11. September 1995, als eine Monsterwelle gegen den Bug des Kreuzfahrtschiffes "Queen Elizabeth II" prallt. Die 25 Meter hoch gelegenen Fenster des großen Salons wurden zerschlagen und sogar die 29 Meter hohe Brücke wurde überspült. "Es sah aus, als steuerten wir auf die Kreidekliffs von Dover zu", berichtete Kapitän Ronald Warwick. Auch hier kamen Passagiere und Besatzung mit dem Schrecken davon.
quelle: 3sat nano
grüsse aus dem neckartal
a. klautke
This post was modified on 27 Aug 2011 at 12:01 am.- 26 Aug 2011, 11:57 pm
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Dr. Marius Popa Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Re: 3sat nano: forschung zu monsterwellen / schiffsbau
For a marine operation a 2 minutes preview might be very valuable.
I can guess that a feed back and compensation system may be built on such a preview time...
- 27 Aug 2011, 6:41 pm
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Alexander Klautke Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Re^3: 3sat nano: forschung zu monsterwellen / schiffsbau
lol! sie haben recht!
wie peinlich, wo doch mein urgrossvater kapitän und mein ururgrossvater schiffbauer war.
man sagt aber amtmann und amtsstube, "deutsch sprak schwer sprak"
grüsse aus dem neckartal
a. klautke
- 27 Aug 2011, 10:15 pm
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Dr. Marius Popa Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Re^5: 3sat nano: forschung zu monsterwellen / schiffsbau
Gentlemen,
2 minutes is a good advantage for a marine operation not for a running vessel...
A running vessel can't do too much in 2 minutes - eventualy the crue can escape from the wheel house or pasangers from the promenade deck so nobody is hurt by the broken glasses.
But 2 minutes are great when you have to put few tens or hundread of tonnes to the deep or on a deck or you have to lift this weight from a deck (think to the wind mill installation when it is a bout lifting huge shanks from the deck...)
- 29 Aug 2011, 8:41 pm
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Dr. Marius Popa Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Re^6: 3sat nano: forschung zu monsterwellen / schiffsbau
Some interesting photos here:
http://gcaptain.com/heavy-lift-ship-photos-offshore?30194
The sea is like a mirror...
- 30 Aug 2011, 10:16 pm
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Dr. Marius Popa Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Re^8: 3sat nano: forschung zu monsterwellen / schiffsbau
Gerd,
You will be amazed how much difference makes 2 minutes if you have installed a good compensation system with a good reaction time...
The problem of the marine operations/marine lifting is not necessary the strength of the deck but the strength of the lifting assembly - crane, winch, wire...
Also it's not about seafastening because in general the deck has some stoppers (temporary or permanent) and ship's movements are not so bad to overcome these stoppers or to induce uplift...
The hull structure may be able to absorb the shock and an eventual plastic deformation would not be such a big problem - even a local piercing of the tight envelope... The vessel/floating unit still would be able to operate in safe.
But a dynamic peak may lead to a winch drum crash (and there were some situations like that last years) or permanent damages of crane elements or other events leading to the permanent stop of the operations...
I agree with you about the scenario for the passengers/cruisers... However even here this could make a difference for a fast ferry...
I think that the limits here are our mathematic models for prediction of very short term surface movements and not necessary the computation power...
The alternative is the net of buoys placed arranged in the operation perimeter. I understood that this alternative is used already for critic operations...
- 31 Aug 2011, 10:42 am
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Georg Schroeder Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Re^8: 3sat nano: forschung zu monsterwellen / schiffsbau
Rheederei ?
Wie war das mit den Bratskartoffeln :-)
- 15 Sep 2011, 8:18 pm
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