Das Wort Heuerstall ist nun einmal jedem Seefahrer ein Begriff. Mit Heuerstall.de haben wir es uns zur Aufgabe gemacht die Jobsuche für die Seefahrer in der Form zu vereinfachen, indem wir die Angebote und Links zentral an einer Stelle anzeigen. Der Bereich Seefahrt ist eben ein sehr kleiner Bereich der bei den vielen großen Jobbörsen irgendwo unter Transport/Logistik unter geht. Der Heuerstall ist online seit 2001, seit 2003 als Heuestall.de. Die Besucher im Heuerstall sind nur an ehrlichen Stellenangeboten interessiert wo ein wirklicher und aktueller Bedarf besteht und die Anforderungen wie auch Bedingungen im Rahmen des Marktes liegen. Für andere Angebote ist der Heuerstall nicht zuständig.
Der Nachwuchs wird auch weiterhin ein Problem bleiben. Das liegt aber nicht unbedingt daran, dass man kein Nachwuchs hat, vielmehr sich dieser Nachwuchs bereits nach 4 Jahren von der Seefahrt verabschiedet. Entschuldigung, anstelle dem ganzen Wehklagen und Händeringen, wäre es vielleicht nicht doch besser zuerst einmal diesen Schwund zu reduzieren? Es hilft doch nichts immer mehr herein zu pumpen wenn die sich bereits nach 4 Jahren absetzen. So eine Ausbildung ist ja nun auch nicht billig und letztlich ja wohl auch Steuergelder. Für die Jugendlichen sind das dann auch verlorene Jahre.
Wenn ich nur das Hamburger Abendblatt aufschlage, dann lese ich dort zwar viele Artikel zum Mangel an Seefahrern, Nur wenn wir dann in die Rubrik Stellenangebote schauen, wo sind da bitte die Stellenangebote für das seefahrende Personal?
Wenn man der Ansicht ist dass ein übergossener Bedarf besteht, dann sollten es doch wohl bitte nicht so schwierig sein uns diese ganzen Stellenangebote anzuzeigen. Dann werden wir auch von unserer Seite versuchen, dass diese Positionen schnell besetzt werden. Ich kann nur feststellen, es sind im Moment viele Seefahrer die suchen.
Wir selber raten den Seefahrern die jetzigen Positionen nicht leichtfertig aufzugeben und so weit wie möglich zu halten weil sich der Markt verschlechtert hat. Ich halte das für besser als mit der Argumentation vom großen Personalmangel die ohnehin sehr hohe Fluktuation weiter anzuheizen
Max


