Online-Shop
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Andreas Lux Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Händlerpreise. Wie machen Sie das?
Guten Tag,
als Internetagentur betreuen wir auch Online-Shops. Eine Frage, die in den letzten Tagen aufkam, ist folgende:
Händlerpreise.
Die meisten Shops haben ja Händlerpreise. Wie ist das Prozedere damit ein Händler dort als Händler gelistet wird. Manche Shops bieten da ja an, dass nach Eingabe der USTId-Nummer der Kunde automatisch einen Händlerzugang erhält. Andere Shops machen es so, dass man nur auf Anfrage als Händler gelistet wird.
Vorteil für Händler.
Natürlich kann der Händler einige oder alle Artikel günstiger einkaufen. Jedoch mag dies wenn es zu offen kommuniziert wird, nachteilig wirken für Endkunden.
Also die Hauptfrage wäre für mich:
Wie offen kommunizieren Sie nach außen, dass es Händlerpreise gibt?
Auf eine angeregte Diskussion freue ich mich.
Andreas Lux.
- 25 Jan 2011, 10:52 pm
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Michael Wiechert Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Re: Händlerpreise. Wie machen Sie das?
Dies lässt sich so pauschaliert doch nicht sagen, zumal ich bezweifeln würde, dass „die meisten“ Shops auch Händlerkonditionen gewähren. Hierzu gehört ja ein bisschen mehr, insbesondere auch das Vorhalten von entsprechenden Warenmengen und natürlich die Möglichkeit überhaupt für Händler interessante Margen anbieten zu können, was im Regelfall nur funktioniert wenn man selber Hersteller, Generalhandelsvertreter oder Importeur ist.
Beste Grüsse
Michael Wiechert
http://www.Unternehmensberatung-Wiechert.de
- 26 Jan 2011, 08:09 am
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Christian Irmler Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Re^2: Händlerpreise. Wie machen Sie das?
Ich kann Herrn Wiechert nur zustimmen: Es gibt kein Backrezept, das jeder Situation gerecht wird. Man darf das nicht so pauschal betrachten.
Aber beginnen wir doch einmal mit der einfachsten Form, welche sehr häufig angewandt wird:
Nehmen wir an, Sie führen einen Onlineshop, in welchem Sie Kundenkategorien führen, also z.B. Endkunden und Händler. Nehmen wir weiter an, Sie haben je Artikel und Kundenkategorie einen Preis, also einen Endkundenpreis und einen Händlerpreis - jetzt einmal ganz unabhängig davon wie es zu dem Preis kam (Direkteingabe, Kalkukation in einer Warenwirtschaft mit Import in den Shop usw.).
Einfachste Form wäre nun:
Jeder Kunde, der sich im Onlineshop registriert, ist automatisch ein Endkunde. Im Registrationsformular bringen Sie bzw. Ihr Programmierer eine Checkbox "Ich möchte Händler werden" an. Wird der Haken gesetzt beim Absenden des Formulares, erhalten Sie als Shopbetreiber eine E-mail und können alle notwendigen Schritte zur Verifizierung des Händlers unternehmen und ihn schließlich manuell als Händler freischalten. Beim nächsten Login sieht der Kunde Händlerpreise und kann zu diesen bestellen.
Ein Link "Händleranfrage" verlinkt zu einem Kontaktformular wäre ebenso eine Möglichkeit. Bei der Variante über die Registration hingegen haben Sie den Vorteil, dass Sie den Kunden nur mehr als Händler "aktivieren" brauchen, wenn Sie eine blosse Anfrage haben müssten Sie ihn erst als Kunde anlegen oder ihn dazu auffordern sich zu registrieren.
Einen Kunden gleich automatisch als Händler freischalten...
Ja, für den Shopbetreiber ist das sicherlich die bequemste Form. Aber ist jedes Unternehmen, das über eine UID verfügt gleich ein Händler? Wenn Sie in Ihrem Onlineshop ausschließlich Artikel führen, die für Privatnutzer vorgesehen sind, wäre diese Variante tatsächlich eine praktikable Lösung. In allen anderen Fällen würde ich eher davon abraten. Händlerrabatt sollte Händlern vorbehalten sein. Händler und Unternehmen haben nur partizipiale Equivalenz.
- 26 Jan 2011, 2:32 pm
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Jan Philipp Peter Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Re^3: Händlerpreise. Wie machen Sie das?
Ich würde davon abraten, Händler (also Wiederverkäufer, keine Gewerbekunden!) im gleichen Shop wie die Endkunden zu bedienen (zumindest auf den ersten Blick so erkennbar).
Klar, für den potentiellen Kunden könnte das möglicherweise verwirrend und abschreckend wirken. Es gibt aber meiner Meinung nach noch einige weitere Probleme, wenn man eine professionelle Lösung anstrebt:
Wenn man bei der Sache mit der Umsatzsteuer-ID festhalten möchte, hat man (wie mein Vorredner schon sagte) das Problem, Gewerbekunden nicht von richtigen Händlern trennen zu können. Denn nur weil jemand als Dachdecker eine Umst-ID hat, kann er ja noch kein Hundefutter zu Händlerpreisen beziehen. Nötig ist an dieser Stelle ein manuelle Freischalten auf Grundlage eines zugesendeten/hochgeladenen Gewerbescheins/Handelsregistereintrags.
(Hierzu sei noch gesagt, dass ich eigentlich jedem Kunden, der sich auf nichtgewerbliche Endkunden ausrichtet, anrate, auf die berühmte Kundengruppe "Händler", wie sie ja z.B. bei xt:Commerce vorhanden ist, zu verzichten. Günstigere Preise für Gewerbekunden gibt es meistens nicht. Der einzige offensichtliche "Nutzen" besteht also darin, dass diese Kunden direkt die für sie relevanten Nettopreise sehen.
Weiterhin stellt ein Shop für richtige Händler ja ganz andere Anforderungen. Ein Händler weiß, welche Ware er nachbestellen muss. Auswändige Ansichten sind also meist nicht nötig, vielmehr, dass der Händler schnell und unkompliziert anhand von Artikelnummern Bestellungen vornehmen kann (oder für Onlinehändler noch besser über eine automatisierte Schnittstelle) und den Artikelstamm als Tabelle (optional ggf. auch als Katalog) downloaden kann.
This post was modified on 29 Jan 2011 at 10:08 pm.- 29 Jan 2011, 10:06 pm
