Liebe simplify-Community,

Erkältungen, Migräneanfälle, Rückenschmerzen, ein krankes Kind daheim – es gibt viele Ursachen, warum Mitarbeiter berechtigterweise nicht zur Arbeit erscheinen. Dann gibt es aber auch die Fälle, in denen ein Einkaufsbummel, Renovierungsarbeiten, die Badeanstalt oder das bevorstehende Wochenende von der Arbeit ablenken. Lesen Sie jetzt, wie Sie Fehlzeiten auf den Grund gehen und deren Ursachen gezielt beseitigen.

Das sind die typischen Gründe für Fehlzeiten
Fehlen Mitarbeiter, weil sie krank sind, dann plagen sie überdurchschnittlich häufig Rückenschmerzen, Erkältungen oder Probleme mit der Psyche. Das ist das Ergebnis langjähriger Erfahrungen der Krankenkassen. Daneben gibt es Gründe, die mit dem Umfeld der Arbeit zu tun haben:

Unter- oder Überforderung: Mitarbeiter leiden unter ständigem Zeitdruck, Ermüdung, Überarbeitung oder Langeweile und Monotonie.
Ein verbesserungsbedürftiges Betriebsklima: Es gibt offene oder unausgesprochene Konflikte mit Vorgesetzten und Kollegen.
Ungesunde Arbeitsbedingungen: Hierzu zählen Lärm, schlechte Gerüche, Mängel im Arbeitsschutz und unergonomische Arbeitsplätze.

Entdecken Sie, warum Ihr Mitarbeiter wirklich fehlt
Um zu erkennen, warum einzelne Mitarbeiter häufiger fehlen als andere, empfiehlt es sich, Fehlzeiten zu analysieren. Nutzen Sie hierzu auch die Checkliste auf dieser Seite. Weitere Erleichterung verschaffen Ihnen spezielle EDV-Programme. Die Auswertung der so gewonnenen Daten kann Ihnen aber nur einen allgemeinen Überblick verschaffen. Befragen Sie Mitarbeiter, die Ihnen wegen Erkrankungen aufgefallen sind im Rahmen eines Mitarbeitergesprächs.

Viele Mitarbeiter betrachten Gesundheitsprobleme als ihre Privatangelegenheit. Daher empfiehlt es sich, bei der gewählten Formulierung besonderes Fingerspitzengefühl zu zeigen. So gelingt es Ihnen:

„Ich kann mir vorstellen, dass das sehr belastend für Sie ist.“

Bleiben Sie hier nicht auf der Sachebene, wenn Sie Ihren Mitarbeiter im Verdacht haben, seine Gesundheit zu ruinieren. Das ist z. B. der Fall, wenn Sie erfahren, dass er nach einem Bandscheibenvorfall schwere Umzugskartons geschleppt hat. „Ich mache mir Sorgen um Sie, denn ich habe gesehen, dass Sie ...“

Schalten Sie Ursachen für Fehlzeiten jetzt aus
In Ihrer Macht steht es, alle arbeitsbedingten Krankheitsursachen auszuschalten. Prüfen Sie: Werden die Arbeitsschutzvorschriften beachtet? (Die besten Ohrstöpsel taugen nichts, wenn sie nicht getragen werden!)

Sorgen Sie außerdem für ein gutes Betriebsklima. Dafür gibt es allerdings kein Patentrezept aber viele kleine Gesten, die dazu führen, dass sich alle wohl fühlen.

Begrüßen Sie Ihre Mitarbeiter am Morgen persönlich und verabschieden Sie sich ebenso.
Machen Sie regelmäßig einen kleinen Spaß und schenken Sie Ihren Mitarbeitern ein freundliches Wort. Das muntert auf.
Wenn Sie den Eindruck haben, dass ein Mitarbeiter etwas auf dem Herzen hat, fragen Sie ihn danach. Beiten Sie Ihre Hilfe an.
Richten Sie eine Ecke für Postkarten aus dem Urlaub ein.
Feiern Sie Geburtstage, z. B. mit einem Kuchen.
Schmeißen Sie im Winter eine Runde Lebkuchen und im Sommer eine mit Eiscreme.

Liebe Community, wie sehen Sie das?

Schreiben Sie uns Ihre Meinung.

Viele Grüße
Elena Belenkaja
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