Social Media Club Hamburg
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Uwe Dahlheimer Premium MemberThe company name is only visible to registered members.So gefährlich sind facebook & co
So gefährlich sind facebook & co,
war vor einiger Zeit auf dem Titelblatt der Zeitung JOBS-KOMPAKT NORD zu lesen.
Der Artikel auf Seite 6 trug die Überschrift: Wegen facebook- Friseurin gefeuert.
Kurz zur Story, die 18 Jährige Azubine Sabine K. postete kräftig und viel, vor allem Urlaubsbilder von ihrem Partyurlaub auf Mallorca.
Ihr Chef entdeckte die Urlaubsbilder und kündigte Sabine K. fristlos, denn die Azubine war eigentlich krank geschrieben.
Ein zweiter Fall, der User nennt sich auf facebook Phil Superstar und postete folgendes:
HAHA! Mein Chef ist voll dumm xD Ich so: „Herr Winkler, mir geht’s dreckig.“
Und der Idiot glaubt das auch noch! 2 Tage Urlaub und Party !!! Geil!
Phil Superstar erhielt darauf hin 4 Kommentare, unter anderem von seinem Chef Herrn Winkler. Der Schrieb kurz und knapp: „Vergessen, das wir FB-Freunde sind? Gekündigt!“
Die Antwort von Phil Superstar viel sehr knapp aus: „shit!“
Jetzt mal ehrlich, was kann facebook für die Dummheit von Sabine K. oder Phil Superstar?
Wer ist denn hier gefährlich? Bei dem IQ von Sabine K. und Phil Superstar sind die beiden für mich auch unbewaffnet sehr gefährlich!
Als facebook User sollte mir doch spätestens seit dem Fall Tessy eigentlich klar sein, dass alles was ich poste, entsprechend meiner Einstellungen zu sehen ist.
Also, warum solche Aufmacher wie der auf JOBS-KOMPAKT? Klar, um mehr Leserschaft für sich zu Gewinnen und vielleicht für etwas Angst und Vorsicht zu sorgen.
Das wiederum auf den Kosten von facebook und co.
Ich würde es für sinnvoller erachten, wenn die Zeitung für die entsprechenden Portale eine Art Gebrauchsanleitung bzw. Einstellungshinweise geben würde, statt auf diesen Portalen rum zu hacken.
Die Eltern stehen meiner Meinung nach auch in ihrer Pflicht; ich selbst habe einen 15 Jährigen Sohn, der auf facebook und den VZ Netzwerken unterwegs ist. Das kann er auch gerne tun, im Vorfeld habe ich aber mit Ihm über die Gefahren dieser Portale gesprochen und ihn darauf hingewiesen, dass er bitte aufpassen soll was er schreibt,
und was für Bilder er hoch lädt. Kommen bei Ihm Zweifel auf, kann er mich gerne fragen.
Viele Eltern sehen auch die Schule in der Pflicht, im Rahmen der Informatikstunde auf die Gefahren im Social-Web hinzuweisen. Auch das ist für mich nachvollziehbar, denn viele Eltern kennen sich mit dem Medium Social-Web nicht aus. Fest steht jedoch, dass Arbeitgeber immer noch im Internet, natürlich nicht offiziell, nach Bewerberdaten suchen wie kürzlich eine Studie belegt hat. Eine schlechte Onlinereputation kann die Einstellung kosten.
Das Bild zum Beitrag findet Ihr auf meinem Blog:
http://www.psmhh.de/public/index.php?s=blog
- 10 Nov 2011, 3:14 pm
