Südostasien – Arbeiten, Leben, Überleben
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Ute GraalmannThe company name is only visible to registered members.Infos über Myanmar??
Hallo Experten,
ich trage mich mit dem Gedanken dieses Jahr nach Myanmar zu fahren. Ich bin für jede Art von Informationen offen.
This post was modified on 22 Feb 2006 at 09:50 am.- 21 Feb 2006, 12:26 pm
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Jessica DieterichThe company name is only visible to registered members.Re^2: Infos über Myanmar??
Hallo,
ich kann mich Andreas nur anschliessen:
"Ich kann Dir nur sagen: Hinfahren, solange es noch so ursprünglich ist!"
Ich war im März 2004 da und auch begeistert.
Allerdings habe ich es mir einfacher gemacht. Wir sind zu zweit von Singapur aus nach Yangon geflogen und haben von dort eine fertig organisierte Reise quer durch Burma in einer Woche hingelegt.
Viel zu kurz, aber aufgrund mangelnder Kenntnisse der Landessprache für uns das Einfachste.
Unsere Route (soweit ich das aus dem Kopf noch weiß):
- Singapur- Yangon
- Yangon- Bagan
- Bagan- Mandalay
-Mandalay- Inle Lake
- Inle Lake- Yagon
Wir waren auch sehr skeptisch, dass wir mit der Reise das Militärregime unterstützen, aber keiner das Land bereist, dann hilft es der Bevölkerung auch überhaupt nicht.
Unsere Reiseführer haben sie ständig gesteigert. Die Beste hatten wir am Inle Lake. Wir haben allerdings auch die Erfahrung gemacht, dass die Leute sehr freundlich sind, aber relativ zurückhaltend.Auch bei uns der Eindruck Militärkontrollen, Spitzel, welche auf Touristen "aufpassen";
Flüge sind wirklich zu empfehlen. Die Flughäfen sind schon alleine die Erfahrung wert (Landebahnen werden von einer Schar von Menschen mit Besen gekehrt)
- Kosten: aufgrund der organisierten Reise schlecht für uns zu beurteilen. Bei uns war alles inklusive und somit sehr einfach
- Zahlungsmittel: nur Bargeld (!) in USD (kann man am Schwarzmarkt günstig in Landeswährung wechseln - hier sollte man aber aufpassen, dass man auch wirklich all das Geld bekommt, was einem versprochen wurde); keine ATM's (!); TC und Kreditkarten nur in Yangon bzw Mandalay
- Internet, Telefon, Handyempfang: Praktisch nicht vorhanden (!), kann man durchaus positiv sehen :) --> das stimmt, so ging es uns auch !
- Visum: bekommt man in Berlin in weniger als einer Woche (per Post), Anträge über die Homepage
Für weitere Infos stöbere ich gern auch noch einmal bei mir zu Hause in den Unterlagen.
Jessica
- 11 Apr 2006, 1:36 pm
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Julia PrachtThe company name is only visible to registered members.Re^3: Infos über Myanmar??
Hallo,
ich war im Dezember/ Januar für 3 Wochen dort.
Angesichts der Horrorstories, die ich gehört hatte, gestaltete sich die Reise eigentlich sehr unproblematisch. Wenn man jedoch kein Freund langer Busfahrten ist (die auch doppelt so lange dauern können, wie ursprünglich angekündigt), sollte man sich überlegen, ob man nicht fliegen möchte. Die Hauptorte, an denen sich Touristen aufhalten, sind durch regelmäßige Flüge miteinander verbunden. Wenn man sich off the beaten track begeben möchte, wird es natürlich schwieriger bzw. z.T. unmöglich. Es gibt einfach Gebiete, die für Touristen gesperrt sind.
Im Vergleich zu z.B. Thailand ist Myanmar praktisch frei von Touristen; die meisten scheinen zudem in Gruppen oder zumindest mit Guide unterwegs zu sein. Letzteres macht das Reisen natürlich viel einfacher. Ich war alleine (bzw. mit vor Ort getroffenen Bekannten) unterwegs und habe mich nie auch nur ansatzweise bedroht gefühlt - abgesehen von dem Abend, als plötzlich ein Rudel streunender Hunde auf mich zukam. Von oben wird ganz klar gesagt, dass Touristen nichts passieren darf. Deshalb sitzen Weiße auch immer vorne im Bus und werden zur Not auch zum Anschlussbus eskortiert, deshalb kann man auch große Menge Bargeld problemlos mit sicher herumschleppen (Zusatz zu dem bereits gegebenen Tip mit dem Bargeld: die Scheine müssen neu sein, keine Flecken, keine Knicke, sonst werden sie nicht akzeptiert).
Übernachtungsmöglichkeiten gibt es in allen Preisklassen; für $10 bekommt man eigentlich immer ein ordentliches Einzelzimmer mit Bad und Klimaanlage. Ähnliches gilt für Essen. Mit einem Euro pro Mahlzeit ist man bereits dabei; in gehobenen (Hotel-)Restaurants ist es natürlich entsprechend teurer. Den Magen kann man sich überall verderben. Bei Souvenirs ist der Preis Verhandlungssache; die Verkäufer fragen anfangs, woher man kommt, und sprechen einen dann z.T. sogar auf deutsch an. Meines Erachtens dient die Frage jedoch in erster Linie dazu, den ersten Preis festzulegen.
Happy travels.
- 11 Feb 2007, 2:50 pm
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