Anti Spam Community

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  • Nils Decker
    Nils Decker    Premium Member   Group moderator
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    SPAM wird 30
    Wer hätte es gedacht, Spam wurde vor schon 30 Jahren geboren. Unten eine Pressemitteilung aus unserer Firma (Achtung: Schleichwerbung!!)
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    Spam „feiert” dreißig jähriges Bestehen – anti-Spammer erklären sich zum Gewinner

    Am 1. Mai 1978 wurde die erste SPAM Nachricht der Welt verschickt. Das geschah noch über den Vorgänger des Internet, das sogenannte ARPANET. Klar ist das Spam auch 30 Jahre später, nach wie vor ein großes Problem für den durchschnittlichen Email Nutzer darstellt.

    Maastricht, 5. Mai 2008 – Spam „feiert“ dreißig jähriges Bestehen. Seit der aller ersten Nachricht, verschickt über das ARPANET, hat sich wenig verändert.

    (Aus dem Englischen übersetzt): “WIR LADEN SIE DAZU EIN DEN 2020 ZU SEHEN UND EINEN VORTRAG ÜBER DAS DECSYSTEM-20 FAMILY, BEI ZWEI PRODUKT-PRÄSENTATIONEN, WELCHE WIR IN KALIFORNIEN DIESEN MONAT HALTEN WERDEN, ZU HÖREN“

    Bereits 1978 erkannte der Amerikaner Gary Thuerk, Marketing Mitarbeiter von DEC, dass Email eine einfache, vor allem aber preiswerte Methode ist, eine große Zahl Menschen auf einen Schlag zu erreichen. Dank der großen Zahl an Beschwerden auf diese Werbebotschaft und die eher kleine Zahl an Email Nutzern, blieb SPAM aber bis 1990 ein vernachlässigbares Problem. Dieses Jahr markierte dann aber den Beginn des Kampfes zwischen Spammern, Gesetzgebern und anti-Spam Firmen. Erst 1998 wurde Spam als Begriff allgemein anerkannt um unerwünschten elektronische Werbebotschaften einen Namen zu geben. Der Begriff kommt aus einem Monthy Python Sketch von 1970, in welchem die Pointe darin liegt, dass, zum Ärgernis eines Café Besuchers, SPAM Fleisch in jedem der Gerichte des Menüs enthalten ist (SPAM ist eine Marke Dosenfleisch aus den USA).

    Bis heute ist es Betrieben erlaubt, sich gegenseitig unangeforderte Reklame per Email zu zusenden. Das größte Ärgernis rührt allerdings von den Mails, deren Absender nicht ermittelbar sind. Da dieser illegale Spam faktisch nicht mit juristischen Mitteln zu bekämpfen ist, hat sich um das Phänomen SPAM eine eigene Industrie der Bekämpfung entwickelt. Spammer kämpfen einen verbitterten Krieg auf technischer Ebene mit den Betrieben, die sich der Bekämpfung gewidmet haben. Die niederländische Firma SpamExperts erklärt: „Früher bestand SPAM im wesentlichen aus einfachem Text. Dies veränderte sich schnell zu komplizierterem Text und dann zu Text gepaart mit Bildern. Danach verkomplizierte sich der Bilder-SPAM und schließlich griffen die Spammer auf andere Datei-Formate zurück; alles mit dem Ziel, Spamfilter zu umgehen!“. Obgleich bei diesem Wettrüsten kein Ende in Sicht scheint, „...können die größten Ärgernisse inzwischen durch kommerzielle, technisch komplexe Filter gelöst werden“ laut SpamExperte Van Donselaar.

    Auch wenn Analysten in 2007 prognostizierten, dass allerlei neue Formen SPAM auf dem Markt erscheinen würden, scheint dies nicht der Fall zu sein. „Spammer wollen es sich selbst auch nicht schwerer machen als nötig. SPAM aus Plain-Text und Bildern ist nach wie vor die einfachste und kostengünstigste Methode SPAM zu versenden“ so Van Donselaar.

    Können wir also bald eine Welt ohne SPAM erwarten? Auf dem EU Spam Symposium präsentierte der ex-Spammer „Spammer-X“ sein Buch über Spam Praktiken: „So lange es Menschen geben wird die Produkte aus SPAMs kaufen, wird es auch Menschen geben die diese Nachrichten versenden.“ Spammer verdienen Ihr Geld durch die Masse der versendeten Nachrichten, allerdings nur dann, wenn auch tatsächlich gekauft wird.
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    Über SpamExperts
    SpamExperts entwickelt und implementiert anti-Spam Software basierend auf selbstlernenden und Netzwerk Prinzipien. Ziel ist die Elimination von Ärger und Kosten die durch Spam entstehen. Die Produkte sind gratis für Privatanwender, für professionelle Nutzung gibt es eine Lizenzversion. SpamExperts sammelt Spamdaten von mehr als 300,000 Desktop Nutzern und ist in über 90 Ländern tätig. Ausführliche Informationen unter: http://www.spamexperts.de.

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    SpamExperts B.V.
    Nils Decker
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