Manche Gemeinde wird derzeit von den guten Einnahmen aus den vergangenen Jahren förmlich unterspült. Dann nämlich wenn die guten Einnahmen aus 2006 und 2007 zur Grundlage des Haushaltsplanes 2009 gemacht werden. An Zuführungen zum Vermögenshaushalt ist meist gar nicht zu denken, der Fokus liegt auf Einsparungsoptionen.
Zeitgleich jammert der Einzelhandel über rückläufige Umsätze, aus der Industrie kommen Meldungen über Kurzarbeit und Entlassungen... und das alles innerhalb eines guten halben Jahres.

Kein wirklich lustiger Jahresauftakt vielerorts.

Und doch hat diese schwere Wirtschaftskrise eben auch ihre positive Seite: die Menschen rücken enger zusammen, sie besinnen sich der Kraft der Familie, legen wieder mehr Wert auf „Gemeinschaft“, melden sich sogar wieder vermehrt als Kandidaten für die Kommunalwahlen.

Die Menschen sehnen sich in schwierigen Zeiten besonders nach Sicherheit und Kontinuität. Sie wollen dafür auch gerne Verantwortung übernehmen.

Das sind interessante Momente für Public-Private-Partnerships (PPP).
Nach wie vor liegen für Kommunen und Städte hier große Chancen, nachhaltige Aktivitäten zu initiieren.

Was hat das mit Standortmarketing zu tun?

Jede Menge! Viele Standortmarketing-Maßnahmen scheitern schlussendlich an fehlenden finanziellen Mitteln und an nachhaltig wirkenden Strukturen. Jetzt ist die Zeit besonders günstig, Bürgerinnen und Bürger mit Zukunftsthemen zu erreichen.

Wie geht es weiter?

Die Zusammenhänge von Kaufkraftwanderungen und Veränderungen in der Milieustruktur Deutschlands bis 2030 sind für viele Menschen unbekannt und sie stellen sich darauf mit ihren Geschäften oder Dienstleistungen viel zu wenig aktiv ein.

Jetzt ist die Zeit günstig, sich damit so auseinanderzusetzen, dass wirklich auch Zukunftsfähigkeit für jeden Einzelnen entstehen kann.

Was meinen Sie?
Haben Sie PPP Projekte an Ihrem Standort und wie geht ihr Standort dabei vor?