Mein Tipp als Headhunter: Der Angerufene sollte liebenswürdig, aber klar reagieren:
1. Sich erfreut zeigen, dass der Headhunter gerade ihn anruft.
2. Nach der genauen Position fragen, die der Headhunter zu besetzen hat.
3. Nicht nach dem Unternehmen fragen, das verrät der Profi unter den Personalberatern sowieso nicht, sondern eher: „Um was für eine Art von Unternehmen handelt es sich denn? Handel? Hersteller wovon? Dienstleister?“ Ferner: „In welcher Region?“
4. Nach den auf diese Fragen erhaltenen Informationen rate ich, das Gespräch auf den Abend zu vertagen. Da der Headhunter seinen ersten Anruf gewöhnlich tagsüber über die dienstliche Telefonnummer tätigt (die private hat er meistens nicht), kann der angesprochene Kandidat leicht um ein Gespräch am Abend unter seiner Privatnummer bitten, die er dem Personalberater gibt.
5. Auf dieses abendliche Telefongespräch, welches bei professionellen Headhuntern ein Telefon-Interview wird, kann sich jeder, der tagsüber angerufen wurde, vorbereiten. Das ist eine große Chance; denn der professionell arbeitende Personalberater macht sich immer Notizen, schon bei diesem ersten Telefoninterview, bei dem gegebenenfalls folgenden persönlichen Gespräch zwischen dem Kandidaten und dem Headhunter ebenfalls und auch bei der Präsentation des Kandidaten bei dem auftraggebenden Unternehmen (dem suchenden Kundenunternehmen). Und die Angaben, die der vom Headhunter angesprochene Kandidat macht, müssen in jedem dieser Gespräche hundertprozentig übereinstimmen. Sonst wir man ihn nicht nehmen.
Zusammengefasst: Das Headhunter-Telefonat nach einigen wenigen Fragen auf den Abend verlegen und sich entsprechend vorbereiten, ist mein Rat.
Herzlichst,
Ihr
Uwe Fenner
Institut für Stil & Etikette – Knigge-Seminare
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