Stockfotografie und Bildagenturen
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Martina Berg Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Wie man mit Fotos im Internet Geld verdient
Ein Artikel der Computerwoche:
http://www.computerwoche.de/knowledge_center/web/1883376/
- 12 Jan 2009, 7:27 pm
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Borg EndersThe company name is only visible to registered members.Re^3: Wie man mit Fotos im Internet Geld verdient
Also meine persönliche Erfahrung ist, dass ich mit aktuell knapp 30 Bildern auf Fotolia und 50 Bildern auf PantherMedia im Schnitt 10€-15€ Im Monat verdiene.
- 13 Jan 2009, 09:16 am
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Borg EndersThe company name is only visible to registered members.Re^5: Wie man mit Fotos im Internet Geld verdient
Finde ich nicht. Ich bin damit im großen und ganzen als Hobbyfotograf zufrieden.
Aktuell habe ich 160€ verdient und hatte einen Aufwand von ca. 3h die Bilder in die Agenturen hochzuladen, gemacht hätte ich die Bilder eh.
Damit hat sich für mich dies schon nach einem Jahr ausgezahlt.
Man sollte hierbei auch berücksichtigen, dass meine Fotos alle in Kategorien fallen mit nur mittelmäßiger Nachfrage.
- 13 Jan 2009, 09:39 am
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Andrea HaaseThe company name is only visible to registered members.Re^6: Wie man mit Fotos im Internet Geld verdient
Ja, ein paar tausend wären schön. Ist sicherlich auch nicht unmöglich, aber dann nur auf absolut professioneller und natürlich hauptberuflicher Basis. Siehe Yuri Arcurs....
Der Bericht liest sich, als wenn er in den goldenen Zeiten von Microstock geschrieben wurde, die sind aber nun mal leider vorbei. Für mich rechnet es sich immer noch und ich bin jeden Monat froh über die erstaunlich konstante Summe, die mir die verschiedenen Agenturen einbringen. Allerdings mache es auch nicht hobbymäßig, sondern kann es zufällig gut mit meinen anderen beruflichen Tätigkeiten kombinieren. Außerdem, und das ist für mich einer der Knackpunkte: ich habe vor ca. 3 Jahren damit angefangen und da war es noch etwas einfacher. Die ersten ein, zwei Jahre sind erstmal hauptsächlich Arbeit und der Verdienst höchstens ein Taschengeld: stock-geeignetes Portfolio aufbauen, adäquaten workflow entwickeln, recherchieren was man wo wann hochlädt usw. Das ist ein "Geschäft" was man sich nicht mal so einfach von jemandem erklären lassen kann, man muß da seine Erfahrungen machen, viel in Foren nachlesen, das alles dann meist auch noch auf Englisch...
Mir ist das gerade erst aufgefallen, als ich einer Freundin erklären wollte, wie man es am besten anstellt. Sie ist Fotografin, also das technische mußte ich nur kurz anreißen. Aber welche Agentur lehnt was ab und warum, und was verkauft sich letzten Endes? Ich mußte viele ihrer Fragen mit "hmm, schwer zu sagen, mal so mal so" oder "kommt drauf an" beantworten - obwohl es bei mir ganz gut läuft. Es ist schon sehr speziell.
Was ich damit sagen will, es braucht eine gewissen Vorlaufzeit, und selbst jemand mit einem bereits vorhandenen Portfolio braucht eine ganze Zeit, um die vorhandenen Bilder auf Stocktauglichkeit zu prüfen, zu verschlagworten und hochzuladen. Und unter ein paar hundert Bildern im Bestand lohnt es sich wirklich nicht. Da aber die goldenen Zeiten nun mal vorbei sind, weiß ich gar nicht, ob ich heute noch jemandem raten soll, dass alles ernsthaft auf sich zu nehmen und zu hoffen, dass es sich in 1 bis 2 Jahren richtig rechnen wird. Denn so rosig sieht die Zukunft der Stockfotografie wohl nicht aus.
- 16 Jan 2009, 7:45 pm
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Christian StruppThe company name is only visible to registered members.Re: Wie man mit Fotos im Internet Geld verdient
Trautmann verdient heute im Monat mit seinen Bildern zu Bestzeiten 3500 Euro, von denen er allerdings auch Modelle, Visagisten und Requisiten bezahlen muss.
Klassischer Fall: Journalisten kennen den Unterschied zwischen Umsatz, Gewinn und Verdienst nicht!
Herr Trautmann macht "zu Bestzeiten" - was immer das heißt - 3500 Euro __UMSATZ__
Und wenn man nicht die restlichen Kosten (Abschreibungen, Anschaffungen, Berufshaftpflichtversicherung, Rücklagen) reinrechnet, ist man bei der üblichen putzigen "Mischkalkulation" zwischen Hobby und Nebenerwerb.
Aber die Ausrüstung hat man "ja sowieso" und den Rest (Miete, Sozialversicherung, KV, PKW) zahlt ja der Anwaltsjob... Herzlichen Glückwunsch!
Wenn man mal die Bestseller-Seiten bei Fotolia durchschaut sieht man: 90% sind professionell produzierte Bilder mit Modellen, die man nicht auf model-kartei findet und auch nicht samstags in der Fußgängerzone.
Wenn mal das mal ernsthaft durchrechnet, landet der Stunden-Lohn doch wieder im Hobby-Bereich.
Grüße
Christian
- 16 Jan 2009, 8:34 pm
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Andrea HaaseThe company name is only visible to registered members.Re^2: Wie man mit Fotos im Internet Geld verdient
Leider kennen nicht nur Journalisten den Unterschied zwischen Umsatz und Gewinn nicht... aber darüber rege ich mich schon lange nicht mehr auf. Man muß doch alles, was irgendwo gedruckt steht (oder im Internet) erstmal seeeehr kritisch hinterfragen.
Was die Kosten für Models etc. betrifft, so kann ich da nicht wirklich mitreden, ich fotografiere eigentlich nur, was sich nicht bewegt. Aber ich könnte mir schon vorstellen, wenn man ein bisschen kreativ ist, gibt es zwischen dem professionellen Model und der hübschen Nachbarstochter, die sich ohne Honorar ablichten läßt, auch noch irgendetwas dazwischen. Aber er Aufwand ist natürlich totzdem nicht zu unterschätzen
- 17 Jan 2009, 11:17 am
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Christian StruppThe company name is only visible to registered members.Re^3: Wie man mit Fotos im Internet Geld verdient
Hi Andrea,
klar gibt es etwas zwischen dem Mädel von nebenan und Profi-Modellen.
Da muss man aber großes Glück haben, jemanden zu finden, der vermarktbar aussieht, Zeit dafür und Spaß daran hat, sich für die Kamera bewegen kann und dann immer noch keine ernsthaften finanziellen Ansprüche stellt.
Mit einem Kollegen habe ich wiederholt versucht, für eine Fotoproduktion für Heimtextilien, über Model-Kartei passende Leute zu finden. Das ist unglaublich mühsam! Und dann versuch mal, dort die "glückliche Familie" zusammenzucasten, die einen halben Tag lang zusammen kocht, Kissenschlacht macht, 23 mal über eine Wiese auf die Kamera zuläuft, bei Lauf Nummer 22 immer noch nach Lotto-Gewinn aussieht.
Fazit: 30 Minuten surfen bei einer richtigen Modell-Agentur, 4 Telefonate, drei Tage später stehen die Leute um 9 Uhr vor dem Studio. Haben jeder einen Koffer mit Klamotten mit, 5 Paar Schuhe, eine Schachtel mit Accesoires und könnten sich sogar selbst einigermaßen schminken.
Kostet pro Mensch 800 € aufwärts pro Tag.
Auf den Hobby-Model-Sites sind 90% Leute, die ein seltsames Bedürfnis haben, sich in komischen, möchtegern-erotischen Posen fotografieren zu lassen, deren Aussehen aber nicht dem Schönheitsideal entspricht, dass im kommerziellen Umfeld gefragt ist, und Hobby-Fotografen, die das irgendwie toll finden, wenn sich eine halbfremde Frau halb vor ihnen aussieht und sich dabei halb wohlfühlt.
Mit den 10% kann man wunderbare Bilder machen. Aber nicht an jedem Werktag.
Grüße
Christian
- 17 Jan 2009, 11:46 am
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