Storage Solutions
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Eugen Rodekuhr Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Backup einer VMWare Umgebung mit HP OpenView DataProtector und VMWare VCB
Hallo,
ich bin auf der suche nach Menschen mit Erfahrung im Backup einer VMWare Umgebung im allgemeine und mit DataProtector und VCB im speciellen.
Ich bin gerade dabei eine solche Umgebung zu designen und aufzubauen.
Ich wuerde mich freuen wenn es Spezialisten gibt die hier ueber einschlaegige erfahrungen verfuegen.
Wenn Interesse besteht kann ich gerne mehr details ueber das Set-Up, die Umgebung und und die eingesetzte Hard- und Software mitteilen.
Gruss
Eugen Rodekuhr
- 08 Jan 2008, 2:52 pm
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Manfred PichlbauerThe company name is only visible to registered members.Re: Backup einer VMWare Umgebung mit HP OpenView DataProtector und VMWare VCB
Hallo,
Mit VCB habe ich Erfahrung leider nicht mit HP OpenView....
Ganz generell: Auf jeden Fall sollte man sich die ganzen Empfehlungen in den Dokumentationen zu Herzen nehmen und z.b. keine multipathing software auf dem Proxy server installiert haben (zumindest war es so bei VCB 1.0.2).
Was genau würde Sie interessieren?
Beste Grüße
- 08 Jan 2008, 4:24 pm
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Eugen Rodekuhr Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Re^2: Backup einer VMWare Umgebung mit HP OpenView DataProtector und VMWare VCB
Vielen Dank fuer das Feedback!
VCB ist Command Line basierend, es ist also nicht gerade Benutzer freundlich fuer eine umgebung von ca. 1200 VMs auf 80 bis 100 ESX 3.5 Servern.
Mich interessiert ob es Moeglichkeitengibt das zu automatisieren, vor allem das Loeschen nicht mehr benoetigter SanpShots! Es sollte ueber skripting eventuell machbar sein, aber wie macht man sowas und wer kann das bzw. hat das schon getan?
Eine weitere Frage die ich bis jetzt nicht enfgueltig klaeren konnte ist ob das Restore wirklich ueber LAN gemacht wird oder ob es da noch andere optionen gibt?
Alle Informationen die ich bis jetzt zu dem Thema ausgewertet habe deuten daraufhin, dass die Menge an vorhandenen VCB Proxy servern entscheidend fuer die durchsatzreten sind und eine Verkuerzung der Backup Zeiten den Einsatz zusaetzlicher VCB Proxys bedeutet.
Jede Erfahrung mit VCB ist hilfreich oder Anmerkung zu Klippen die man von vonherrein meiden sollte.
Danke und Gruss
Eugen Rodekuhr
- 09 Jan 2008, 1:30 pm
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Manfred PichlbauerThe company name is only visible to registered members.Re^3: Backup einer VMWare Umgebung mit HP OpenView DataProtector und VMWare VCB
Ein Problem das ich sehe ist, dass es keinen support für HP openview und esx 3.5 gibt --> sprich kein Integration Module. Das Integration Module erlaubt es normalerweise eine einfache Konfiguration der backups mit der Backupsoftware. --> in ihrem Fall heisst das scripting Arbeit...
Planen Sie VM Image Backup oder VM-Filelevel Backup?
Bei einem Kunden verwenden wir reines VM Image Backup, hierzu sagen ist, dass beim Image Backup nicht einfach die VMFS LUN dem Proxy Server präsentiert wird und dann gesichert wird sondern die VMs "gesnapshoted" werden und auf die "VCB Area" am VCB Server exportiert. D.h. wenn man zum Beispiel 10 VMsgleichzeitig im Image Level Modus sichern will (also man holt sich die 10 VMs über die VCB Scripts auf den VCB Server) so benötigt man natürlich genau diesen Platz die die VMDKs der VMs haben auf dem VCB Server. Dieser Platz wo die VMs exportiert werden gilt es natürlich auf performanten Spindeln zu legen um dementsprechend beim Backup eine aktzeptable Readperformance zu erreichen.
Bei Filelevel Backup gilt zu beachten, dass die Berechtigungen der einzelnen Dateien nicht gesichert und somit nicht wiederhergestellt werden kann. (ganz schlecht bei virtuellen Fileservern...)
Bezgl. Snapshots: Die VCB Scripte generieren und löschen die Snapshots automatisch, d.h. um das muss man sich nicht kümmern. (erst seit VCB Version 1.0.3 gehts ohne Snapshot Leichen)
Der Restore meines Wissens hat nur einen sinnvollen Weg (bei Image Level Backups):
Am VCB Server den Restore durchführen und dann mit dem Vmware Importer die VM in den ESX Cluster zurückspielen.
Bei so einer Menge an VMs würde ich vorschlagen eine Klassifizierung der einzelnen VMs durchzuführen.
Beispiel:
Tier 1 VMs: Backupclient wird direkt auf der VM installiert, tägliches Backup daily incr weekly full, Image Level backup einmal im Monat.
Tier 2 VMs: Nur Image Level Backup, einmal die Woche
Tier 3 VMs. Image Level Backup, einmal im Monat
Tier 4 VMs: kein Backup wia VCB oder sonstiges, (Testmaschinen) VM wird im Fehlerfall über ein Template wiederhergestellt
Testen, testen und nochmal testen, ganz wichtig! Wenn es bei einer VM von einem Datastore funktioniert heisst es nicht, dass es bei der "benachbarten" VM auch funktioniert.!
Weiters wird wahrscheinlich ein VCB Server in dieser Umgebung wie sie bereits erwähnt haben nicht ausreichen.
So...ich habe die Finger einfach tippen lassen... ich hoffe so halbwegs verständlich und nicht zuviel durcheinander.
Beste Grüße
- 09 Jan 2008, 7:25 pm
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Josef Höckner Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Re^4: Backup einer VMWare Umgebung mit HP OpenView DataProtector und VMWare VCB
Eine derartig große Umgebung zu scripten ist ein gangbarer Weg, aber wie immer bei
Scripting sollte man sich auch überlegen wie man dass dann später überwacht und
auf Veränderungen anpasst.
Es gibt derzeit nur wenige Lösungen, die eine tiefere Integration bieten, der HP
DataProtector gehört definitiv nicht dazu.
Schauen Sie sich doch mal eine Software an, die quasi "dazwischen" geschaltet
wird, als Target für den Export der Image Backups bietet sich ein Storage an, dass
Block based Deduplizierung beherrscht (zB NetApp FAS mit A-SIS).
In dieser Kombination kann man schnellen Restore, Single File Restore aus Image
Backups und eine vertretbare TCO/ROI erreichen.
Die gängigste und am weitesten entwickelte Software in diesem Umfeld ist sicher
VizionCore vRanger:
http://www.vizioncore.com/vRangerPro.html
Ich hoffe das hilft ein wenig, es gibt aber natürlich auch andere Varianten und Wege.
mfg
Josef Höckner
- 09 Jan 2008, 10:28 pm
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Thomas KaminskiThe company name is only visible to registered members.Re^5: Backup einer VMWare Umgebung mit HP OpenView DataProtector und VMWare VCB
Hallo,
zu HP OpenView DataProtector kann ich nichts sagen. Aber über eine gescriptete Sicherungslösung kann ich berichten.
Wir haben mehrere ESX-Server in der Version 3.5 und viele VMs. Gesichert wird mit Legato Networker.
Das SAN besteht aus zwei Fabrics (McData/Brokade) und einigen EMC Clariions.
Einige wenige ausgewählte Systeme werden direkt mit den Legato-Client aus der VM heraus oder mit den VCB gesichert . Für ein File-Recovery ist das gut , aber für ein Desaster-Recovery sind diese beiden Lösungen unbefriedigend.
Die meisten VMs werden als Image offline oder online per VMware-Snapshot über den Legato-Client in der VMware-Service-Console gesichert. Der Vorgang ist komplett in der Service-Console gescriptet und wird über den zentralen Legato-Server gesteuert. Dieses Vorgehen hat sich bewährt. Wir haben einige Recovery-Vorgänge schnell und erfolgreich durchgeführt. Allerdings das Wiederherstellen einzelner Dateien ist auch möglich, aber umständlich. Da ist der direkte Client oder der VCB besser.
Nachteilig ist natürlich, das die Sicherung und die Rücksicherung über das LAN arbeitet. Aber vielleicht könnte die Service-Console auch als Legato-Storage-Node arbeiten. Das muß ich noch prüfen.
Interessant bei diesen Verfahren ist die "Sicht" der Sicherung. Es werden eigentlich keine virtuellen Maschinen oder VMware-Server gesichert, sondern gezielt die Datastores in den VMware-Servern. Über eine gemeinsame Konfigurationsdatei ermittelt das Script, wie mit den enthaltenen VMs zu verfahren ist. Z.B VM stoppen, starten, Snapshots erzeugt usw. So berücksichtigt das Script automatisch auch "verschobene" VMs.
Gruß
Thomas Kaminski
- 11 Jan 2008, 09:39 am
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Josef Höckner Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Re^6: Backup einer VMWare Umgebung mit HP OpenView DataProtector und VMWare VCB
Hallo,
eine solche Lösung ist mir auch bekannt (ebenfall mit Networker - Ich hab Sie allerdings
nicht selber gemacht, kenne daher nur Auszüge). Wenn man ein bisschen sucht findet man
mehrere gute Community Vorlagen für solch eine Lösung.
Hier sollte man sich aber einen wirklich guten Consultant holen, da so etwas
nicht immer ganz trivial ist. Zusätzlich sollte man im Auge behalten, dass es der VMWare
frei steht am vmkfstools bzw. vmware-cmd Änderungen durchzuführen (dramatisch
geschehen zwischen 2.x und 3.x) und man daher bei selbst oder von einem Consultant
geschriebnene Script hier möglicherweise einiges Zeit verbringt bei einer neuen VI
(irgendwann kommt sicher auch 4.x).
Bei Community basierenden Scripts kann man zumindest darauf setzen, dass andere
dann das gleiche Problem haben und wahrscheinlich auch daran arbeiten.
Man muss hier sicher abwägen was einem lieber ist, Geld für ein Stück Software zu
investieren, bei dem ich dann Support verlangen kann (ausser der HErsteller wird gekauft,
soll ja auch vorkommen) oder sich von eher wenigen Leuten mit sehr guten Kentnissen
abhängig macht. Je weiter man sich vom Standard entfernt (und der ist laut VMWare
nun mal VCB - und dass ist schon´nicht ganz trivial), desto bessere (und vor allem
erfahrenere) Leute sollte man sich holen, wenn man selber diese nicht in der Manschaft hat.
Bitte nicht missverstehen, die Lösung über Scripts ist ein extrem guter und sehr performanter
Ansatz (vor allem wenn man mit dezitierten "Backup" ESX Servern arbeitet), der Weg der
VMWare ist aber ein anderer (VCB).
bg
Josef Höckner
- 11 Jan 2008, 10:37 am
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Josef Höckner Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Re^7: Backup einer VMWare Umgebung mit HP OpenView DataProtector und VMWare VCB
Nachtrag: Storage Node bzw. Media Server bzw. Media Agent (HP DP), oder wie auch immer
der Data Mover in der jeweiligen Lösung genannt wird in der Service Console ist nicht
vorgesehen. DIe SC sieht nur über den VMKernel "eingeblendete" Storage Devices (und dass
auch erst seit ESX 2.x) - diese sind nicht geeignet für eine direkte Benutzung, sondern ermöglichen
nur die "Sicht" der Devices für zB einen Hardware Überwachungs Agent. Aus der SC geht der Weg
über das VMFS. Anders ausgedrückt, in der Service Console soll (und soweit ich es bisher probiert
habe kann auch) kein Backup Server installiert werden.
Details finden sich im Backup Software Compatibility for ESX Server 3.x
http://www.vmware.com/pdf/vi3_backup_guide.pdf
Die Spalte Backup Server in Service Console gibt es dort gar nicht. Es gibt nur "Backup Client
running within service console" und "Backup Server running within VM".
bg
Josef Höckner
- 11 Jan 2008, 11:02 am
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Thomas KaminskiThe company name is only visible to registered members.Re^8: Backup einer VMWare Umgebung mit HP OpenView DataProtector und VMWare VCB
Hallo,
eine Legato-Storage-Node in der Service-Console wäre eine Frickellösung. Ganz klar.
Ich warte eigentlich nur darauf, das der vcbmounter.exe im VCB wirklich einen Mount macht und nicht eine Kopie des ganzen Image erzeugt. Bei der File-Sicherung funktioniert das ja schon gut.
Das benötigt einfach viel zuviel Plattenplatz. Und die große Sicherung in viele kleine Sicherungen aufzuteilen, mögen die LTOs nicht so sehr. Eine VTL haben wir leider nicht.
Gruß
Thomas Kaminski
- 11 Jan 2008, 11:39 am
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Manfred PichlbauerThe company name is only visible to registered members.Re^9: Backup einer VMWare Umgebung mit HP OpenView DataProtector und VMWare VCB
Hallo,
Dem kann ich mich eigentlich nur anschließen, ein einfacher Mount (und kein Export der VMs) würde einiges einerseits an Zeit einsparen. (keine Kopiervorgänge zwischen ESX Server und VCB Server)
Des weiteren bräuchte man nicht extra Speicher am VCB Server zur Verfügung zu stellen.
Bei Legato Networker (mit Integration Module) hat man den Vorteil, dass die Scripte auf dem VCB Server generisch sind und die Definition der Clientressource die zu sichernden VMs dynamisch übergibt.
Bei der Integration mit HP müsste man ein generisches Script schreiben, welches über z.B.: INI-Files die zu sichernden VMs übernimmt.
Bei der Anzahl der VMs wäre ein "Commission und Decommision Framework" für die zu sichernden VMs von Vorteil, wo man VMs die zu sichern sind über ein Userinterface registiert und deregistriert und dementsprechend vielleicht sogar die INI-Files automatisch anpasst. Dann wäre zumindest die tägliche Arbeit einfacher zu gestalten.
Beste Grüße
Manfred Pichlbauer
- 11 Jan 2008, 2:40 pm
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