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Andre Dieball Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Re^3: Backup über WAN Verbindungen
Hallo zusammen
ob das hier jetzt noch jemand liesst?
Wie auch immer, ich kann mich meinen Vorrednern nur anschliessen, das Thema Recovery wird immer vergessen, leider nicht nur im Bereich "Backup über IP". Dennoch gibt es Lösungen dafür:
Asigra Televaulting z.B. bietet die Möglichkeit bei der Erstellung eines Backupsets zu bestimmen, dass die letzte Generation der zu sichernden Dateien immer lokal vorrätig gehalten wird. So ist auch ein Recovery von großen Dateien oder gar Datenbanken (z.B. Exchange) jederzeit in "LAN-Speed" möglich - auch wenn die WAN Verbindung zum eigentlichen Backup System nicht da ist.
Was bisher auch noch nicht diskutiert wurde: Wie sieht es denn mit dem initialen Backup aus? Wenn z.B. in einer größeren Niederlassung ein entsprechendes Volumen gesichert werden soll, dürfte es schwierig werden, dieses initial über die WAN Strecke zu bekommen - auch wenn ein langes Wochenende zur Verfügung steht.
Gruss
Andre Dieball
- 29 Jan 2007, 5:58 pm
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Markus Grabosch Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Re: Backup über WAN Verbindungen
Hallo zusammen,
auch wenn die Diskussion schon ein wenig älter ist, möchte ich einige Hinweise zu den aufgeworfenen Fragen aus eigener Erfahrung geben.
Vorweg der Hinweis, dass ich nicht ganz neutral zu dem Thema schreiben kann, da meine Firma eine eigene Backup-Software entwickelt hat und ich daher evtl. durch eine etwas "gefärbte Brille" gucke.
Zunächst ist die mehrfach wiederholte Aussage richtig, das am Anfang einer guten Datensicherungslösung die Festlegung der Rahmendaten der zu sichernden Systeme steht. Hierbei ist aus meiner Sicht aber gerade bei der Betrachtung einer Lösung für mehrere Standorte der wichtigste Faktor das zu erwartende Volumen der sich ändernden Daten innerhalb eines Sicherungszyklus (meist 24h).
Das Gesamtdatenvolumen ist heutzutage aus technischer Sicht nicht mehr relevant.
Die initale Sicherung des Datenbestandes und auch das Desaster-Recovery bei einem Totalausfall lässt sich aus meiner Erfahrung sehr gut mit portablen Speichermedien bewerkstelligen. Einfach die Daten bei der Initalsicherung nicht auf den entfernten Backupserver, sondern (am besten verschlüsselt) auf den protablen Datenträger schreiben lassen und zur Zentrale schicken. Diese Medien sind preisgünstig, bis zu Größen von ca. 1 TerraByte verfügbar und leicht zu transportieren. Hier bieten alle namhaften Paketdienste auch entsprechende Datenträger-Transporte an, die die Datenträger geschützt befördern.
Für ein Desaster-Recovery gibt es bei den Paketdiensten die 4h-Express-Beförderung oder einen Kurier und schon hat man das Recovery schneller und sicher durchgeführt.
Hier gibt es dann auch noch die Variante den neuen Server direkt in der Zentrale zu konfigurieren, mit den Daten zu betanken und ein betriebsfertiges Gerät in die Niederlassung zu schicken!
Ich bin gespannt auf die weitere Diskussion und Ihre Erfahrungsberichte.
MfG
Markus Grabosch
- 26 Aug 2007, 11:55 am
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