Storage Solutions
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Marcel Mertens Premium MemberThe company name is only visible to registered members.FC-SAN, RAID Planung
Guten Tag,
ich bin relativ neu in der Storage-Planung, bis dato habe ich als VMware VCP immer vorgefertigte storage Lösungen vorgefunden.
Daher meine Frage zur Raid Planung:
Sollte man Raids über möglichst viele enclosures planen oder über so wenig wie möglich.
Beispiel:
Raid 5 mit 11+1 HDDs in einen 12er Enclosure oder über 3 Enclosures mit je 4 Platten?
Gibt es irgendwo gute Literatur zu diesem Thema?
- 10 Feb 2009, 10:02 am
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Martin ForsterThe company name is only visible to registered members.Re: FC-SAN, RAID Planung
Hallo
Die Platten über mehrere Enclosures zu verteilen bringt zum beispiel was bei den EVA und MA Raid Systemen
von HP.
Ab 6 Enclosurues wird dort nur ein platte pro Enclosure im Raid 5 verwendet, dadurch kann man ein komplettes Enclosure verlieren, ohne Datenverlust.
Eine andere wichtige Design Regel ist die Anzahl der Platten pro Parity Platte nicht zu groß werden zu lassen.
Die statistische Ausfallswahrscheinlichkeit steigt nicht linear mit der Anzahl der Platten sondern stärker,
ob es exponentiell ist kann ich mich nicht mehr erinnern.
Auf jedenfall findet man von vierschiedenen Herstellern immer wieder die Emfpehlung von max 8 platten pro Raid 5.
Mit Raid 5 Double Parity auch Raid 6 genannt kann man die grenze etwas nach oben verschieben.
Die Konfiguration hängt auch stark vom erwarteten IO ab.
Random IO, Sequentiellem IO
Bei Random IO mit Raid 5 versucht man immer einen single Stripe write hinzubekommen oder einen full stripe write.
Das hilft die Anzahl der IO's zu reduzieren.
Sequentieller IO ist typischerweise auf Raid1 schneller, klassische Anwendung sind Transaction Logs von Datenbanken.
Im Endeffekt ist es ein Riesen Thema mit viel Literatur und teilweise auch mit verschiedene Weltanschauungen die aufeinander treffen.
Bei VMware ist es eine sichere Bank mit RAID 5 und möglichst grossen stripe sizes zu fahren, das ist nicht immer ideal aber sicher nicht das schlechteste. Wichtig ist die Volumes nur über die Gui anzulegen.
Das Volume daß zb. beim Setup angelegt wird gehört gelöscht und neu angelegt. Grund dafür "Partition Alignment"
Tip: Google die Stichwörter für weitere Erklärungen.
Ach ja wenn du Platz mässig mit 12 Platte für eine vmware umgebung durchkommst ist im normalfall die Performance anforderung nicht so hoch dass es sich lohnt den Kopf zu zerbrechen. Da sind Backup Themen oftmals die wichtigeren.
Grüße
Martin Forster
- 10 Feb 2009, 7:35 pm
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Hendrik Hemsteg(not a XING member)Re^2: FC-SAN, RAID Planung
Hallo Herr Forster,
Martin Forster schrieb:
Hallo
Die Platten über mehrere Enclosures zu verteilen bringt zum beispiel was bei den EVA und MA Raid Systemen von HP. Ab 6 Enclosurues wird dort nur ein platte pro Enclosure im Raid 5 verwendet, dadurch kann man ein komplettes Enclosure verlieren, ohne Datenverlust.
die HP Eva macht kein Raid 5, sie macht ein VRaid 5. die Verteilung der Daten erfolgt über alle Disk in der Diskgroup, von daher ist die Aussage bei Raid 5 wird ab 6 Enclosure nur eine Platte pro Enclosure benutz so nicht richtig.
MfG
H.Hemsteg
This post was modified on 10 Feb 2009 at 09:57 pm.- 10 Feb 2009, 9:56 pm
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Marcel Mertens Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Re^3: FC-SAN, RAID Planung
Wir reden hier (leider) über ein 08/15 Terra / Wortmann SAN. IBM oder HP währe mir auch lieber, aber Terra ist nun der Haus und Hof Lieferant.
4 Enclosures á 12 Bays
12* 146GB SAS 15k HDD
12* 300GB SAS 15k HDD
Es wird ein Raidpool für Daten und VMware benötigt.
Meine Planung:
- Raid 1+0 Raid mit 12* 146GB = 815GB Netto -> VMware
- Raid 5 mit 10* 300GB = 2500GB Netto -> DATA
- 2* 300GB Global Hotstandby
Die frage ist ob nun die Raids in einer Enclosure halten oder über die 4 verteilen.
- 11 Feb 2009, 08:45 am
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Dirk Vogelsang Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Re^2: FC-SAN, RAID Planung
Martin Forster schrieb:
Hallo [...]
Die statistische Ausfallswahrscheinlichkeit steigt nicht linear mit der Anzahl der Platten sondern stärker, [...]
Die statistische (also mathematisch errechnete) Ausfallwahrscheinlichkeit, bei der NICHT die äußeren Einflüsse wie Temperatur, Spannungsspitze, Belastungsspitzen, Dauerbelastungswerte abweichend von der Meßnorm, etc. eingehen berechnen sich wie folgt:
RAID 5: MTTF(raid5) = (MTTF(disk)^2)/(N*(N-1)*MTTR(disk))
mit
MTTF = Mean Time To Failure
MTTR = Mean Time To Repair
N = Anzahl der Platten im RAID
Für RAID 6 habe ich mal gesehen:MTTF(raid6) =~ (MTTF(disk)^3)/(N*(N-1)*(N-2)*MTTR(disk)^2)
Das ist also nicht nur etwas besser ;-)
- 11 Feb 2009, 08:48 am
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Raiko Mesterheide Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Re^4: FC-SAN, RAID Planung
Ich würde ihnen empfehlen sich mit den Jungs bei Wortmann über best practices für die Büchsen zu unterhalten.
I.d.R hat ja jeder Hersteller seine haken und ösen. So wird es auch für die Xyratex SANs von Wortmann best practices geben. Wenn nicht von Wortmann dann von Xyratex.
Alles andere sind nur spekulationen.
Meine Meinung zu den Wortmann / Xyratex SANs ist durchweg positiv.
Gerade in Verbindung mit DataCore lassen sie hier sehr robuste Lösungen erstellen.
Hinzu kommt, dass Xyratex im Vorfeld 20% der HDDs von Seagate ausfiltert und somit auch im
Disk bereich sehr viel wert auf qualität gelegt wird.
Gruß
Raiko Mesterheide
- 11 Feb 2009, 09:17 am
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Raiko Mesterheide Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Re^6: FC-SAN, RAID Planung
Ich weiß das es bei den Xyratex mal ein best practice gab die raids in den ungerade enclosures zusammen zufassen und ähnliches. Das sich die Abschließende Konfig mit der Anforderung des Kunden decken muss sollte allen klar sein :-)
- 11 Feb 2009, 09:49 am
