Tauchen
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Torsten SommerlattThe company name is only visible to registered members.Re^39: DIR vs. INDIE
@Mathias:
Ich denke dass nun alles zum Topic gesagt ist. Eines möchte ich dennoch anfügen. Um nach DIR tauchen zu können, muß man im Kopf auch offen dafür sein und sich ständigt selbstkritisch in Bezug auf die genannten Kritierien (die sich eben nicht auf die Ausrüstung minimieren) überprüfen.
Mathias Schreiber schrieb:
Nur wenn ich diese Wichtigtuer sehe, mit ihrem Markenwahn, den abwertenden Sprüchen über das Equipment anderer, diesem künstlich alles auf Englisch ausdrücken, ihrer Betonung darauf, was sie alles sind und die sich bei jeder Gelegenheit als Tek-Diver bezeichnen, dann kommt mir echt das Essen wieder hoch. <<<<<<<<<<<<<<<
Das hat Frank mit seinem letzten Absatz ("Die von Dir beschriebenen Spinner...") schon passend kommentiert. Leider sind das auch die Leute, welche für den Zwist zwischen den verschiedenen Arten von Tauchern gesorgt bzw. diesen geschürt haben.
Soll jeder tauchen, wie er es für richtig hält. Die Ausrüstung ist mittlerweile zum Glück so ausgereift, dass dieser Teil der Gleichung heute in den meisten Fällen nicht mehr verantwortlich für einen Tauchunfall ist. In den meisten Fällen ist es nämlich der Taucher selbst, der ein Problem (wenn es denn dann auftritt) nicht lösen kann. Ich beglückwünsche jedoch Jeden vorab, der das DIR-System offen für etwas Neues ausprobiert. Ich bin der festen Überzeugung das dieser Taucher über die Zeit einen Mehrwert bei seinen Tauchgängen erleben wird!
Mathias Schreiber schrieb:
... da Eine oder Andere Mal in einer Situation, wo der Tauchpartner auf Mal weg war, ohne dass was passiert ist. Kommt eben mal vor, vor allem, wenn man nicht bei 30m Sicht taucht, sondern bei knapp 1m (wie so oft in der Ostsee). <<<<<<<<<<<<<<<
Kann aber sollte nicht vorkommen. Und mal ehrlich... macht Tauchen bei 1m in der Ostsee wirklich Spaß? Nicht dass ich nie bei 1m Sicht getaucht wäre (es war auch schon Nullsicht) und auch ich kenne die Ostsee, aber wenn ich bei so einer Sicht an einem Wrack ankomme, dann mache ich kehrt. Was soll ich denn dann noch dort? Ich tauche nicht, weil ich die Gefahr liebe, sondern weil ich auf meinen Tauchgängen etwas entdecken will! Was anderes ist es, wenn ich durch eine Höhle tauche und auf einmal in so eine schlechte Sicht komme. Auf dem Hinweg würde ich noch ein wenig weiter schauen, ob es besser wird, aber dann (wenn keine Besserung in Sicht) ganz sicher den TG abbrechen. Auf dem Nachhauseweg hilfts halt nichts, aber das haben wir ja dann auch trainiert. Und wenn ich mich recht entsinne, dann lernt man auch schon im OWD: Tauchpartner weg > kurze Suche > wenn immer noch weg, dann auftauchen! Machen beide das so, dann trifft man sich oben und kann wieder entspannt sein. Im Tecdiving ist wegen der Deko nicht ganz so einfach und es ist kein gutes Gefühl, wenn Du auf der langen Deko hockst und ständig daran denkst, wo Dein Buddie wohl steckt. Es gibt natürlich auch viele Leute die bei Buddieverlust einfach weiter tauchen; in meinen Augen Egositen und verantwortungslose Buddies. Das sind dann die Leute für welche die berühmtberüchtigte Regel Nr.1 greift (sorry wg. Englisch): Dont dive with Strokes! Das ist IMHO auch ein Stroke und nicht einer, der eben keine Halcyon-Tanklampe taucht!
Gruß
Torsten
- 15 Jan 2008, 10:03 am
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Mathias Schreiber(not a XING member)Re^40: DIR vs. INDIE
Torsten Sommerlatt schrieb:
@Mathias:
Kann aber sollte nicht vorkommen. Und mal ehrlich... macht Tauchen bei 1m in der Ostsee wirklich Spaß? Nicht dass ich nie bei 1m Sicht getaucht wäre (es war auch schon Nullsicht) und auch ich kenne die Ostsee, aber wenn ich bei so einer Sicht an einem Wrack ankomme, dann mache ich kehrt. Was soll ich denn dann noch dort? Ich tauche nicht, weil ich die Gefahr liebe, sondern weil ich auf meinen Tauchgängen etwas entdecken will! Was anderes ist es, wenn ich durch eine Höhle tauche und auf einmal in so eine schlechte Sicht komme. Auf dem Hinweg würde ich noch ein wenig weiter schauen, ob es besser wird, aber dann (wenn keine Besserung in Sicht) ganz sicher den TG abbrechen. Auf dem Nachhauseweg hilfts halt nichts, aber das haben wir ja dann auch trainiert. Und wenn ich mich recht entsinne, dann lernt man auch schon im OWD: Tauchpartner weg > kurze Suche > wenn immer noch weg, dann auftauchen! Machen beide das so, dann trifft man sich oben und kann wieder entspannt sein. Im Tecdiving ist wegen der Deko nicht ganz so einfach und es ist kein gutes Gefühl, wenn Du auf der langen Deko hockst und ständig daran denkst, wo Dein Buddie wohl steckt. Es gibt natürlich auch viele Leute die bei Buddieverlust einfach weiter tauchen; in meinen Augen Egositen und verantwortungslose Buddies. Das sind dann die Leute für welche die berühmtberüchtigte Regel Nr.1 greift (sorry wg. Englisch): Dont dive with Strokes! Das ist IMHO auch ein Stroke und nicht einer, der eben keine Halcyon-Tanklampe taucht!
Gruß
Torsten
Moin Torsten,
oftmals tauche ich einfach nur, um mal wieder den Kopf unter Wasser zu bekommen oder um z.B. ein Neujahrstauchen nicht zum NeujahrsGrillen am Strand verkommen zu lassen. Tauchen ist für mich Entspannung und das Visuelle daher nicht die Hauptsache. Gute Sicht ist zwar sehr schön, wenn man sie hat, aber für mich nicht ausschlaggebend, um einen TG abzubrechen. Sowas nehme ich immer gerne als Gelegenheit, solche Widrigkeiten zu trainieren. Wenn ich bei mieser Sicht, 1,5°C Wassertemperatur und schon bei geringer Tiefe einsetzender Dunkelheit klar komme, kann ich mir nicht viele Umständ vorstellen, die einen vergleichbaren Tauchgang noch schwieriger werden lassen. Sowas kommt dem DIR-Konzept doch sicher auch zugute, oder? ;)
Was das Verlieren von Buddys angeht, ist natürlich klar, dass man nach einer kurzen Suche auch auftaucht. Nur wenn man, wie z.B. in Dänemark auf knapp über 40 Metern ist und sich über einem die Fahrrinne befindet, überlegt man natürlich schon, ob man nicht noch ein Minütchen sucht und erst dann einen freien Aufstieg aus dieser Tiefe angeht.
Bisher habe ich meine Buddys auch fast immer unter Wasser wieder gefunden und die wenigen Male, wo es nicht klappte, war das Auftauchen auch kein Problem. Bei mieser Sicht oder unübersichtlichem Grund kommt das aber schon mal vor, da ich kein Freund der Buddyleine bin und bei z.B. 1-2 m Sicht ist man schnell mal kurz weg. Ist ja auch kein Beinbruch, sofern man damit umzugehen weiss und im Ernstfall auch mal alleine aus der Misere heraus kommt (daher auch das Thema).
Wir müssen das jetzt aber auch nicht überstrapazieren. Das Wichtigste wurde ja gesagt. :)
This post was modified on 15 Jan 2008 at 06:26 pm.- 15 Jan 2008, 6:25 pm
