Telemarketing - Eine Form der Kundenbindung
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Heike Rötter Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Hallo,03 Apr 2009, 4:59 pmIst es euch auch schon mal aufgefallen?
mal eine Frage. So ab und zu schaue ich mal in die Stellenanzeigen und genauer nach Ausschreibungen in denen Telefonagents gesucht werden. Interessant finde ich es immer wieder, welche Vorzüge der Agent haben soll, u.a. eine nette Telefonstimme. Klar ohne wäre es schauerlich. Nur der Witz an der Sache ist, man soll dann erst einmal schriftlichen Kontakt aufnehmen? Welchen Sinn macht das, denn schriftlich kann doch niemand sagen ob die Stimme für das Projekt geeignet ist oder nicht. Vor allem kann man doch bei einem Telefonat eher erkennen, ob die Stimme des Agents auch tatsächlich sicher genug ist. Ich gestehe ich umgehe diese schriftlichen Bewerbungen, da ich ein Telefonat bevorzuge. Also schau ich mir die HP an und suche nach einer Telefonnummer und siehe da, ich habe den AP oder auch zwei in der Leitung. Diese Gespräche laufen in der letzten Zeit dann auch sehr positiv, denn ich bleibe in Erinnerung, meine schrifltichen Unterlagen jedoch nicht...;)
Wie ist es bei Euch bzw. welche Erfahrungen habt ihr dabei gemacht?
Viele Grüße und ein schönes Wochenende
Heike Knies
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Michael Unterkircher Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Puh, ich kann das nur aus SIcht des AG beurteilen, aber ich stelle meine Mitarbeiter auch nicht nach dem Lebenslauf ein [mein eigener ist dermaßen ausgeflippt und chaotisch, dass er von Terry Pratchett geschrieben worden sein könnte *g]. Wozu auch? Man ist entweder kommunikativ oder eben nicht. Ich telefoniere meistens sofort oder noch besser: nehm mir ne Dreiviertelstunde für einen netten Plausch beim Kaffee Zeit - immerhin geht es da um ne(n) neue(n) Mitarbeiter(in), die/den ich mir ins Boot holen will.03 Apr 2009, 9:19 pmRe: Ist es euch auch schon mal aufgefallen?
Bisher bin ich damit gut gefahren, weil man im persönlichen Gespräch sehr schnell merkt, ob das Gegenüber die Klappe ein extrovertierter Entertainer oder ein schüchternes Mauerblümchen ist, wobei auch letztere wahrhaft geniale Verkäufer sein können, wenn man die richtigen Projekte hat. ;o)
Just my 2 Cents.
So und ich mach jetzt Feierabend. ;)
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Sabine Schulz Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Na, so spät noch unterwegs:-)03 Apr 2009, 11:41 pmRe^3: Ist es euch auch schon mal aufgefallen?
Ebenfalls eine angenehme Nach:-))
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Christine MeyThe company name is only visible to registered members.Zum Eingangsthema:08 Jul 2009, 09:41 amRe^6: Ist es euch auch schon mal aufgefallen?
ja, das verstehe ich auch nicht wirklich. Ich nehme mal an, daß solche AG, die für Telefonarbeitsstellen schriftliche Bewerbungen verlangen, einfach zu kurz gedacht haben. Offenbar haben sie das konventionelle Bewerbungsschema im Kopf und halten das für ein für jede Art von Stelle bewährtes Konzept.
Ich selbst gehöre auch zu den Leuten, die schriftliche Bewerbungen am liebsten grundsätzlich umgehen (vor allem, wenn nichtmal eine online-Bewerbung möglich ist sondern es nur per Schneckenpost geht.... wer macht denn heut noch sowas?), da ich am Tel. oder mit persönlichem Auftreten eher punkten kann, als mit einer eingesandten Bewerbungsmappe, die auf einem Stapel von 150 landet und wahrscheinlich schon bei Ansichtigwerdens meines Jahrgangs (1962) keiner aufmerksamen Betrachtung mehr unterzogen wird.
Gerade für einen Job am Telefon ist doch das Wichtigste, wie jemand am Telefon zu überzeugen weiß, und nicht etwa der Lebenslauf (überhaupt find ich es merkwürdig, daß sich AG heute noch dafür interessieren, was man vor über 20 Jahren gemacht hat und ob man in Jugendjahren evtl. die Schule geschmissen hat, wenn heute eine abgeschlossene Berufsausbildung vorliegt - der Mensch entwickelt und bildet sich weiter und sollte nicht mit über 40 noch an Jugendsünden gemessen werden).
Zeugnisse und Zertifikate nehme ich auch lieber zu einem persönlichen Gespräch mit, um meine Fähigkeiten und Kenntnisse zu untermauern. Einstellungsentscheidungen als AG allein an papiernen Qualifikationsnachweisen auszurichten, ist gerade in bei Telefonarbeitsplätzen nicht sehr weit vorausgedacht.
Papier ist geduldig - was nützt ein Mitarbeiter mit mustergültigem Lebenslauf und besten Zeugnissen, wenn er oder sie Hemmungen hat, am Telefon zu kommunizieren?
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Karin Salminkeit(not a XING member)Hallo Kolleginnen und Kollegen,08 Jul 2009, 10:55 amRe^7: Ist es euch auch schon mal aufgefallen?
( ja Sabine, seit gestern bin ich wieder online !!!!!!)
dasThema, zu sagen beschäftigt mich, wäre gelogen, fällt mir auch schon einige Zeit auf.
Insbesondere findet man die Bitte um schriftliche Bewerbung bei Telefonjobs, wenn es um "Telefonsachbearbeitung, Vertriebsinnendiesnst am Telefon oder inndendienstaccountmanager" geht.
Also bei stellenausschreibungen die Agenten suchen, sie aber nicht so nennen wollen, weil: ehrenrührig (?).
Diese Unternehmen haben wenig bis keinen bezug zum Telefonmarketing wollen es aber für Ihre Produkte und Dienstleistungen nutzen, weils sie wohl zwischenzeitlich erkannt haben, dass es ein günstiger Weg ist Produkte oder Leistungen zu vermarkten. Da die Ahnung und Vorstellung der Unternehmen von Telefonmarketing gleich Null ist, bleibt auch nur der klassische, seit mehr als 40 Jahren begangene Weg der Bewerbung offen.
Allein das Bewerbungsverfahren läßt dann schon auf die Qualität der Leistung am Telefon schliessen, es sei denn der grundgütige Zufall hat die Hand im Spiel, ein Profi bewirbt sich und kommt, wie durch ein Wunder, an diese Arbeitsstelle. Denn, und da gebe ich allen recht, selten sagt ein Lebenslauf das aus, was der Mensch hält!
Die meisten meiner richtig guten Agenten hätte ich, wenn ich mich an das klassische Schema gehalten hätte, nie eingestellt!
Viele Grüße
Karin Salminkeit
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