Technical Building Equipment, ventilation, electro-mechanical engineering, HVAC

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  • Frank Bresch
    Frank Bresch
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    Außenzapfstelle eine Gefahr für die Trinkwasserqualität
    Eine Außenzapfstelle stellt aus hygienischer Sicht eine großes Risiko für eine Verunreinigung des Trinkwassernetzes dar. Folgende Gründe sind hierfür verantwortlich:

    Anbindung der Außenzapfstelle über eine Stichleitung, die in der schlechten Jahreszeit nie benutzt wird und das Wasser dort stagniert. Dieses kann durch eine Schleife zu einem regelmäßigen Verbraucher bei einer intelligenten Verlegung behoben werden. Eine gute Produktlösung stellt hier das khs-System der Fa. Kemper dar.

    Das größere Problem (und dieses ist noch nicht gelöst) ist der Schlauchanschluss. Hier ist ein sorgfältiger Umgang notwendig. Der Schlauch ist nur temporär anzuschließen und nach Gebrauch wieder zu demontieren. Warum? In den Schläuchen bildet sich ein massiver Biofilm (testen Sie dies, in dem Sie mit einem Finger in den Schlauch fassen). Dieser Biofilm stellt die Brutstätte für diverse Keime dar. Diese Keime wachsen durch den geschlossenen Wasserhahn und verunreinigen das Trinkwassernetz. Die Außenzapfstelle ist nach dem Regelwerk (mit Rohrbelüfter und Rückflußverhinderer) nur für den privaten Gebrauch zugelassen. Dort finden sich in der Bedienungsanweisung oftmals der Vermerk, dass die Nutzung eines Schlauchanschluss nur kurzzeitig erfolgen darf.
    Ein Einsatz einer Außenzapfstelle außerhalb des EFH-Bereiches ist nur mittels einer Absicherung der Kategorie 5 (freier Auslauf) erlaubt. Hier gibt es im Markt noch keine praktikable Lösung.