Technical Building Equipment, ventilation, electro-mechanical engineering, HVAC
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Ralph Langholz Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Neufassung DIN 1946-6 Raumlufttechnik - Lüftung von Wohnungen > kommt!
DIN 1946-6 Raumlufttechnik – Lüftung von Wohnungen, Allgemeine Anforderungen;
Anforderungen zur Auslegung, Ausführung und Kennzeichnung,
Inbetriebnahme und Übergabe sowie Instandhaltung
Es ist soweit! Die Neufassung kommt!
Unter Bezugnahme europäischer Normen- und Regelwerke wie der EN ISO 7730, DIN EN 14788 sowie der DIN 4108 Teil 2 und anderer wurde die entscheidende Norm für die Lüftung von Wohngebäuden, die DIN 1946-6 komplett überarbeitet. Nach mehreren Einspruchsrunden und Korrekturen steht die neue Norm. Viele entscheidende Änderungen ergeben sich aus der Neufassung für alle, welche mit der Planung aber auch der praktischen Ausführung von Wohnungsneubau und –sanierungen zu tun haben. Selbst bei einfachen Arbeiten wie dem Austausch von Fenstern, einer Abdichtung von Fassaden oder Dächern oder dem Einbau von Feuerstätten sind hier neue Regeln und Werte zu beachten. Insbesondere die immer dichter werdenden Gebäudehüllen finden gerade in der neuen Fassung deshalb eine umfangreiche Berücksichtigung.
Ab wann? Im Februar/ März 2009 ist das Erscheinen des Weißdrucks geplant. Dieser Termin ist dann mit Inkrafttreten der neuen DIN 1946-6 gleich zu setzen. Bereits jetzt laufende Planungen für Neubauten und Sanierungen sind entsprechend darauf aus zu richten und die Änderungen für die Auslegung von lüftungstechnischen Maßnahmen zugrunde zu legen.
Noch einige Worte zu den grundsätzlichen Anforderungen an eine funktionierende Wohnungslüftung:
Eine ausgezeichnete Luftdichtheit der Gebäudehülle ist eine der Ecksäulen einer erfolgreichen energetischen Sanierung bzw. der Niedrigenergiehausarchitektur im Neubau. Unabdingbar jedoch zur Gewährleistung hygienischer Innenraum-Luftverhältnisse sowie zur Erhaltung von Wohlbefinden und Gesundheit der Nutzer einer Wohneinheit ist ein schlüssiges, einfach zu nutzendes Lüftungskonzept. Nur so kann das Prinzip energiesparender Häuser mit hohem Komfort realisiert und Bauschäden vorgebeugt werden. Dabei erfüllen Lüftungssysteme eine Vielzahl von fundamentalen Aufgaben wie dem Feuchteabtransport, der Energieeinsparung sowie der Sicherheit der Bewohner vor Einbrechern und meteorologischen Unbilden der heutigen Zeit.
Wohnungslüftungssysteme müssen dabei leicht zu installieren, flexibel als Baukastenlösung einsetzbar und insbesondere unter dem Aspekt des Kosten-Leistungs-Faktors individuell optmiert und angepasst werden.
Mit einer Sanierung im Bestand unter Umständen einhergehende Probleme wie Feuchtigkeits-/ Schimmelbelastung für die Nutzer einer WE müssen durch Lüftungslösungen vermieden und das Wohlbefinden gesteigert werden. Der Komfort, in einer Wohnung zu wohnen, in der sich in teilweise automatisierter Funktion der hygienisch notwendige Luftwechsel einstellt, wird hier zunehmend als entscheidender Vorteil gewertet.
Ralph Langholz
Dipl.-Ing. (FH) Dipl.-Wirt.-Ing. (FH)
Ralph Langholz
SIEGENIA-AUBI KG
- 03 Feb 2009, 6:33 pm
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Aiko MüllerThe company name is only visible to registered members.Re: Neufassung DIN 1946-6 Raumlufttechnik - Lüftung von Wohnungen > kommt!
Hallo Herr Langholz.
Haben Sie zufällig einen Link parat, der zu einer entsprechenden pdf mit dem Text der neuen Norm führt?
Mit Grüßen.
- 05 Feb 2009, 07:59 am
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Aiko MüllerThe company name is only visible to registered members.Re^2: Neufassung DIN 1946-6 Raumlufttechnik - Lüftung von Wohnungen > kommt!
Hallo.
Falls mit Fegi der Schornsteinfeger gemeint ist, so brauchen Sie sich keine Sorgen machen. Seit kurzem ist der Bezirksschutz aufgehoben. Wenn noch nicht, dann wird er noch in diesem Jahr aufgehoben. Das heißt, es gibt einen freien markt hinsichtlich des Schonrsteinfegers.
Mit Grüßen.
- 05 Feb 2009, 1:05 pm
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Ralph Langholz Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Re^2: Neufassung DIN 1946-6 Raumlufttechnik - Lüftung von Wohnungen > kommt!
Hallo Herr Müller,
solche Links wären für den Beuth-Verlag äusserst geschäftsschädigend! Nein, DIN-Texte gibt es nur käuflich beim genannten Verlag als Datei oder als Papier zu erwerben. Mir liegt leider die letztendliche Fassung auch noch nicht vor - ich habe eine Zusammenfassung, welche auf die wichtigsten Änderungen/ Neuerungen eingeht. Diese möchte ich aber noch einmal mit dem abschließenden Text abgleichen.
Bis dahin bitte ich um Geduld. Erinnern Sie mich einfach in 3 Wochen noch einmal daran.
Danke und Grüße aus Hanau
Ralph Langholz
- 05 Feb 2009, 7:03 pm
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Ralph Langholz Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Re^2: Neufassung DIN 1946-6 Raumlufttechnik - Lüftung von Wohnungen > kommt!
Hallo Herr Heim,
da irren Sie! Moderne Heizungen in modernisierten Gebäuden sind für gewöhnlich zum Teil erheblich kleiner ausgelegt als die ausgemusterten alten Systeme. Die schwarze Zunft profitiert heute eher vom Trend zur "Zweitheizung", sprich Kamine, Holzöfen,.... Die verfügbaren Luftmengen in modernen, dichten Gebäuden geben die Luftvolumen für solche Heizsysteme mit 9 kW/h und mehr einfach nicht her - also muss eine Lüftungslösung her.
Noch schlimmer wird es, wenn es sich um eine Wohnküche mit Kamin handelt - moderne Ablufthauben führender Hersteller ziehen heute bis zu 1.700 m3/h Luft. Dazu noch der kamin. Da ist es eigentlich am besten, bei einem Fenster eine Scheibe weg zu lassen. Das lässt sich nachträglich - nach Sperrung durch den Kaminfeger - kaum noch lösen. Tja, all diese professionellen Hobbyköche à la Tim Mälzer.
Grüße aus Hanau
Ralph Langholz
- 05 Feb 2009, 7:09 pm
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Ralph Langholz Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Re^3: Neufassung DIN 1946-6 Raumlufttechnik - Lüftung von Wohnungen > kommt!
Hallo Herr Heim und Herr Müller,
auch wenn der Bezirksschutz für die schwarze Zunft fällt - Gesetze und Vorschriften wie das BIMSchG, die Feuerstättenverordnung usw. bleiben bestehen. Und auch wenn der Heizungsfachmann hier die Wartung und Freigabe übernimmt, er haftet persönlich! Und deshalb wird er kaum eine Feuerstätte freigegeben, welche nicht ausreichend mit Verbrennungsluft versorgt werden kann und die Gefahr besteht, das die Bewohner an rückgesaugten Rauchgasen oder CO2 Überschuss im Raum ersticken. Dann ist er wegen dem Straftatbestand der Unterlassung dran und wandert evtl. sogar hinter Gittern!
Grüße aus Hanau
Ralph Langholz
- 05 Feb 2009, 7:14 pm
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Daniel Kreissel Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Re^4: Neufassung DIN 1946-6 Raumlufttechnik - Lüftung von Wohnungen > kommt!
Sehr geehrte Herren,
erlauben Sie mir, dass ich mich hier einschalte in die Diskussion.
Was ich nicht verstehen kann ist die längst fällige gesetzliche Verordnung, dass alle Heiz- und Feuerungsanlagen in Gebäuden mit einer geregelten und vor allem mit einer unabhängigen Luftzufuhr versorgt werden müssen. Dies aus dem ganz einfachen Grund, weil in keinem Raum wo eine solche Anlage steht für genügend Luft gesorgt werden kann, schon gar nicht über eine RLTA.
Grundsätzlich begrüsse ich es, wenn die bestehenden Lüftungsnormen auf einen neueren Stand gebracht werden. Ich plädiere aber weiterhin für die Rückkehr zu vernünftigen Kriterien, wie z.B. die Verwendung von Filtern der Kategorie G3 und G4, damit eine Filterung der krebsverdächtigen Russteilchen gesichert wäre, und nicht wie in der Norm verlangt, mit F7 Filtern die eingeführte Raumluft klinisch rein gewaschen werden muss.
Nun gibt es Freaks der VDI6022 die uns sporenfreie Atemluft verordnen wollen und so indirekt das Gesundheitssystem, das längst ein Krankheitssystem ist und kaum noch bezahlt werden kann, noch weiter belasten.
Man weiss auch, dass F7-Filter keineswegs die lungengängigen P2,5 Stäube aufhalten. Nun wird die neue Norm-Überarbeitung hoffentlich nicht sogar die HEPA_Filter 10-14 einführen, oder? Dann könnten sich nähmlich alle Lüftungshersteller freuen, denn man wäre der Filter wegen gezwungen noch stärkere Luftkapazitäten bereitstellen, die wiederum das bekannte SBS (Sick Building Syndrom) schön verstärken würden, wobei damit wenigstens sichergestellt würde, dass die Heizanlagen gut funktionieren würden ... um dann wiederum die ausgestossen Feinpartikel bei der Lufteinfuhr filtrieren zu können!
Wichtiger für Lebensqualität und Wohnkomfort sind nicht superreine Luft, sondern Verständnis für eine geregelte Behaglichkeit des Wohnklimas, in dem rel. Feuchte und Temperatur miteinander harmonieren. Diese darf aber von keiner Feuerung beeinflusst werden.
Mit einer dezentralen Einzelraumlüftungsanlage, mit effizienter WRG, könnten wir dann endlich auf einfachste und energiesparsamste Weise dafür sorgen, dass die Anforderungen an die Luft-Lebensqualität im Wohnbereich gesichert würden (
http://www.gf-sol-air.de).
Mit luftigen Grüssen
Daniel Kreissel
- 07 Feb 2009, 4:17 pm
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Ralph Langholz Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Re^5: Neufassung DIN 1946-6 Raumlufttechnik - Lüftung von Wohnungen > kommt!
Hallo Herr Kreissel,
bringen Sie nicht diverse Vorgaben und die werten Leser dieser Seiten durcheinander! Es gitb zwar irgendwo Vorgaben, dass Lüftungssysteme im Zu-/ Abluftbereich mit Filtern aus zu statten sind. Aber en Detail wird dies dann nur für dezentrale System eng vorgegeben mit F7 z.Bsp. im Zuluftbereich. Dies hat ja nichts mit Ordnungs- und Regelwahn zu tun sondern mit dem Bestreben, das Eindringen von Partikeln und Keimen in das Rohrverteilungssystem zu minimieren (verhindern lässt es sich ja nicht zu 100%) und somit die Bildung von Biotopen in diesen Kanälen zu verhindern.
Für dezentrale Systeme gibt es unterschiedliche Vorgaben. Wird z.B. ein passives System mit einem F7 Filter ausgestattet, kommt da nichts mehr durch - kann man also vergessen. Das wußten auch die Autoren der neuen DIN 1946-6:2009 zu berücksichtigen. Bei motorischen dezentralen Lüftungssystemen, (auch mit Wärmerückgewinnung wie u.a. von
http://www.siegenia-aubi.com) sieht man doch schon Filter mit mind. G2 als erforderlich an. Da hier eine gewisse Sogwirkung im Ansaugbereich erzeugt wird, ist das eigentlich eine logische Konsequenz. Niemand wird sich auch hier versteifen, F7 ein zusetzen. Bei Geräten mit WRG ist das natürlich wieder etwas anderes, denn der Filter soll ja auch den Wärmetauscher vor dem fröhlichen Aufblühen schützen und die Kanäle frei halten.
Grüße aus Hanau
Ralph Langholz
- 07 Feb 2009, 8:08 pm
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