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  • Dietmar Birth
    Dietmar Birth    Premium Member
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    So klappt’s auch mit den Chinesen !
    So klappt’s auch mit den Chinesen !

    Satzbetriebe waren Jahrzehntelang das Herz der Printproduktion. Dann kamen in rascher Folge die DTP- und die CTP-Revolution und löschten Fotosetzereien und DTP-Studios mit Belichtungsservice aus. Alle? Nein, einige wenige haben sich fortentwickelt und überlebt, wie die D. Birth-Consult nahe Frankfurt am Main, heute eine Full-Service-Produktionsagentur mit hohem typografischen Anspruch, spezialisiert auf die Übersetzung und Verarbeitung fast aller europäischen und außereuropäischen Sprachen.


    Von Krise keine Spur.

    Nicht im Export. Deutschland ist Exportweltmeister, die Deutschen generieren mehr als zehn Prozent der weltweiten Exporte, Tendenz steigend. Globales Business ist also der größte Wachstumsfaktor der nächsten Jahre. China und Russland sind große Märkte mit ständig wachsender Bedeutung, gerade auch für deutsche Exporte.

    Daneben stechen zwei Regionen besonders hervor: zum einen der europäische Wirtschaftsraum – rund die Hälfte der Exporte geht in die ebenfalls industriell hoch entwickelten Nachbarländer –
    zum anderen die Länder, die zu den traditionellen Industriestaaten Anschluss finden wollen, wie die mittel- und osteuropäischen Staaten und die asiatischen Schwellenländer.


    Andere Länder, andere Sitten.

    Die Internationalisierung des Vertriebs erfordert landesspezifische Lösungen für die Märkte vor Ort, inklusive einer Kundenansprache mit geeigneten Übersetzungen, Promotionen, Medien und Broschüren. Allerdings wäre es zu kurz gedacht, die im Inland verwendeten Kommunikationsmittel einfach nur in die Fremdsprache zu übersetzen. Man muss sie an die Erwartungshaltung der Kunden im jeweiligen Zielland anpassen. Es geht also nicht allein um die Übersetzung, sondern um eine Lokalisierung, d. h. eine Anpassung der Werbemittel an Sprache und Kultur. Schließlich wirken sich kulturelle Merkmale erheblich auf die Absatzchancen von Produkten aus. Man denke nur an die vielen schlecht übersetzten Bedienungsanleitungen fernöstlicher Elektrogeräte, die man schon erleiden musste.

    Übersetzungen sollten daher nur von muttersprachlichen Dienstleistern realisiert werden. Ein gut übersetzter Text muss seine Leser erreichen, um die gewünschten Reaktionen auszulösen. Gleiches
    gilt auch für die Bildsprache. Farben sollte man nur nach vorhergehender Prüfung auf ihre Tauglichkeit und Bedeutung im jeweiligen Sprachraum einsetzen. Gerade Signalfarben können in verschiedenen Sprachräumen unterschiedliche Bedeutungen haben, so ist Weiß bei uns die
    Farbe für Reinheit und Tugend, in Asien hingegen bedeutet sie Tod und Trauer.


    Kunden der ersten Stunde.

    Dazu zählten zum Beispiel Neckermann-Flugreisen und die Satirezeitschrift „Pardon“. Der Mengensatz war damals das Butter-und-Brot-Geschäft der Hessen. Schon damals setzten die Mitarbeiter in verschiedenen europäischen Sprachen. Mit dem Wandel von geschlossenen Systemen zu offenen High-Tech-Desktop-Computern wurden die Aufgaben neu verteilt.

    Die Satzvorstufen-Unternehmen mussten sich spezialisieren und als Mediendienstleister mit Spezialwissen neu definieren. Just zu jener Zeit fanden die Frankfurter in der Kirche Jesu Christi (Mormonen) mit Hauptsitz in der USA einen Kunden, der verschiedene Drucksachen, zumeist Lehrmaterial für Missionare, in allen nord- und mitteleuropäischen Sprachen wie Finnisch, Schwedisch, Dänisch, Norwegisch, Französisch, Holländisch und Spanisch benötigte. Damit war die Zeit der Datenübernahme und -konvertierung angebrochen.

    Mit Unterstützung eines Softwareunternehmens wurde eine spezielle Software entwickelt, die Text- und Befehlsstrukturen in das Satzsystem konvertierte. Ebenfalls forciert wurde das firmeneigene Know-how in Sachen DFÜ. So setzten die Satzprofis bereits auf einen Vorläufer des heutigen World-Wide-Web, BTX, und entwickelte damals unter anderem ein Städte-Info-Programm im Auftrag der „FAZ“.


    Die Wende - Arbeit ohne Ende.

    Die Öffnung der Ostgrenzen führte zu einer gestiegenen Nachfrage nach den Ostsprachen wie Russisch, Bulgarisch, Ukrainisch, Rumänisch. Die Zahl der Fremdsprachen war auf über 50 angewachsen. Die Übersetzer hatten mittlerweile von Word Perfekt auf MS-Word umgestellt und die Konvertierungstabellen mussten für alle Sprachen neu entwickelt und getestet werden. Die Mitarbeiter entwickelten eigene Trennprogramme, da diese auf dem Markt zum Teil noch nicht verfügbar waren. Immer neue Sprachen kamen hinzu: Georgisch, Armenisch, Kasachisch.

    Für einige Kunden mussten Schriften komplett neu angefertigt werden, um das Corporate Design beibehalten zu können. Es wurden spezielle Ästhetikprogramme für typografische Besonderheiten in den jeweiligen Schrifttypen der Sprachen in Datenbanken aufgebaut. Dabei regeln Ausnahme-lexika die einheitliche Schreibweise, die dem jeweiligen Kunden zugeordnet wird.


    Die Agentur erfindet sich neu.

    Der gelernte Schriftsetzer und studierte Grafik-Designer Dietmar Birth, gründet Anfang 2006 das neue Networking-Unternehmen D.Birth-Consult. Seine 30-jährige Erfahrung in dem Business sind der Grundstein für einen gelungenen Neustart. Um sich den immer rasanteren Entwicklungen des Marktes anzupassen, hat die D.Birth-Consult ein Netzwerk mit internationalen Spezialisten aufgebaut. Zum Netzwerk gehören Satz/DTP-Studios, Grafik-Designer, Texter, Werbeagenturen, Druckpartner und viele mehr. Die fachspezifischen Übersetzungen werden in Kooperation mit Übersetzungsunternehmen, Fachübersetzern und weltweiten Korrespondenten realisiert.

    Das Motto der D.Birth-Consult in Friedrichsdorf bei Frankfurt am Main ist: Wir erledigen Ihre Marketing Services Projekte professionell, sicher und schnell im Netz. Ihr Vorteil: Projektbezogen organisierte Teams mit genau der Erfahrung, die für den jeweiligen Job gebraucht wird. Transparente Kostenstruktur, die nicht von Overheads großer Apparate belastet ist. Ein Gesprächspartner für alle Fragen - keine Einzelabstimmungen mit vielen Lieferanten. Und das Ganze auf Wunsch total global!

    Dietmar Birth, Friedrichsdorf 2008


    http://www.dbirth-consult.de