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Peter HillerThe company name is only visible to registered members.Weltweite Bewegungscharta
MEIN AUFRUF LAUTET: BITTE VERBREITET DIESEN AUFRUF DAMIT MÖGLICHST VIELE MENSCHEN ZUM HANDELN ANGEREGT WERDEN
Die Toronto Charta für Bewegung: Ein weltweiter Aufruf zum Handeln
Bewegung fördert das Wohlbefinden sowie die physische und geistige Gesundheit. Sie wirkt präventiv gegen
Krankheiten, fördert soziale Kontakte und Lebensqualität, bringt ökonomische Vorteile und trägt zu
ökologischer Nachhaltigkeit bei. Gemeinschaften, die gesundheitsfördernde Bewegung unterstützen, indem sie
vielfältige und leistbare Zugänge in verschiedenen Lebensbereichen für Jung und Alt schaffen, können viele
dieser positiven Effekte erreichen.
Die Toronto Charta für Bewegung umfasst vier Aktionen basierend auf neun Leitsätzen. Sie ist ein Aufruf an
alle Länder, Regionen und Gemeinschaften, sich für mehr politisches und soziales Engagement einzusetzen,
um gesundheitsfördernde Bewegung für alle zu unterstützen.
Warum eine Charta für Bewegung?
Die Toronto Charta für Bewegung ist ein Beratungsinstrument und ein Aufruf zum Handeln, um nachhaltige
Möglichkeiten für einen körperlich aktiven Lebensstil für alle zu schaffen. Organisationen sowie Individuen, die
sich für die Förderung von körperlicher Aktivität interessieren, können die Charta nutzen, um
Entscheidungstragende auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene zu beeinflussen und zu vereinen, um
schließlich gemeinsame Zielen zu erreichen. Angesprochen sind Organisationen der Bereiche Gesundheit,
Transport, Umwelt, Sport und Freizeit, Erziehung, Stadtentwicklung und -planung sowie Organisationen der
Regierung, der Zivilgesellschaft und des Privatsektors.
Bewegung – eine wichtige Investition in Menschen,Gesundheit, Wirtschaft und Nachhaltigkeit
Weltweit machen Technologie, Verstädterung, ein zunehmend bewegungsarmes Arbeitsumfeld und ein autozentriertes Stadtbild den Alltag immer bewegungsärmer. Ein vielbeschäftigter Lebensstil, konkurrierende
Prioritäten, sich verändernde Familienstrukturen und ein Mangel an sozialen Kontakten können ebenfalls zu
körperlicher Inaktivität beitragen. Möglichkeiten, körperlich aktiv zu sein, nehmen ab, während sich sitzende
Lebensweisen in den meisten Ländern verbreiten. Dies hat bedeutende negative gesundheitliche, soziale und
wirtschaftliche Konsequenzen.
Für die Gesundheit:
Körperliche Inaktivität ist der viertgrößte Verursacher von Mortalität durch
nichtübertragbare Krankheiten wie Herzinfarkte, Schlaganfall, Diabetes und Krebs. Körperliche Inaktivität
trägt damit weltweit jährlich zu mehr als drei Millionen vermeidbaren Sterbefällen und zu den ansteigenden
Adipositasraten bei Kindern und Erwachsenen bei. Alle Altersgruppen können von körperlicher Aktivität
profitieren. Bewegung fördert bei Kindern ein gesundes Wachstum und eine soziale Entwicklung. Bei
Erwachsenen vermindert sie das Risiko für nichtübertragbare Krankheiten und fördert das geistige
Wohlbefinden. Es ist niemals zu spät, körperlich aktiv zu werden. Der Nutzen von Bewegung bei älteren
Menschen zeigt sich in einer erhöhten funktionellen Unabhängigkeit, einem verminderten Risiko für Stürze
und Knochenbrüche sowie im Schutz vor altersbedingten Krankheiten.
Für eine nachhaltige Entwicklung:
Die Förderung der aktiven Mobilität (z.B. Zu-Fuß-Gehen, Fahrradfahren und die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel) kann die Luftverschmutzung und Treibhausgasemissionen vermindern, die sich bekanntermaßen negativ auf die Gesundheit auswirken. Stadtentwicklung, -planung
und –umgestaltung, welche die Abhängigkeit vom motorisierten Verkehr reduziert, kann ebenfalls zu mehr
körperlicher Aktivität beitragen. Dies ist insbesondere in Ländern der Fall, in denen eine rapide
Verstädterung und ein starkes Wachstum stattfinden. Eine Erhöhung der Investition in die aktive Mobilität
trägt auch zu einem faireren Verkehrsangebot für alle Bevölkerungsgruppen bei.
Für die Wirtschaft:
Körperliche Inaktivität trägt wesentlich zu den direkten und indirekten Gesundheitskosten bei und hat einen erheblichen Einfluss auf die Produktivität und die gesunden Lebensjahre. Weltweit sind politische Strategien und Maßnahmen, die zu mehr Bewegung beitragen, bedeutende Investitionen in die Prävention nichtübertragbarer Krankheiten und in die Verbesserung der Gesundheit, der sozialen Bindungen sowie der Lebensqualität. Sie tragen zur ökonomischen undnachhaltigen Entwicklung bei.
Leitsätze für einen bevölkerungsbasierten Ansatz für Bewegung
Länder und Organisationen, die zur Steigerung körperlicher Aktivität beitragen, sind aufgefordert, die
nachfolgenden Leitsätze zu berücksichtigen. Diese Leitsätze entsprechen sowohl dem Aktionsplan für
nichtübertragbare Krankheiten (2008) als auch der Globalen Strategie für Ernährung, Bewegung und
Gesundheit (2004) der Weltgesundheitsorganisation sowie anderen internationalen
Gesundheitsförderungs-Chartas. Um körperliche Aktivität zu steigern und sitzende Arbeitsweisen zu
vermindern, sind Länder und Organisationen aufgerufen:
1. evidenzbasierte Strategien zu verfolgen, die sowohl die gesamte Bevölkerung als auch spezifische
Bevölkerungsgruppen ansprechen, insbesondere diejenigen, welche mit den größten Barrieren
konfrontiert sind;
2. Chancengleichheit in den Vordergrund zu stellen, um soziale
und gesundheitliche Ungleichheiten zu mindern und
gleichberechtigten Zugang zu Bewegungsmöglichkeiten zu
schaffen;
3. Einflussfaktoren der gebauten Umgebung sowie soziale und
individuelle Determinanten körperlicher Aktivität anzusprechen;
4. nachhaltige Kooperationen auf nationaler, regionaler und lokaler
Ebene und intersektorale Zusammenarbeit zu etablieren, um
die größtmögliche Wirkung zu erreichen;
5. in den Bereichen Forschung, Praxis, Politik, Evaluation und
Gesundheitsberichterstattung Fertigkeiten auszubilden und
Weiterbildung anzubieten;
6. einen Ansatz zu etablieren, der sich über den gesamten
Lebensverlauf erstreckt und die Bedürfnisse von Kindern,
Familien, Erwachsenen und älteren Erwachsenen berücksichtigt;
7. Entscheidungstragende und die Gesellschaft anzuregen, sich für
ein verstärktes politisches Engagement und mehr Ressourcen
für Bewegungsförderung einzusetzen;
8. die Berücksichtigung kultureller Aspekte sicher zu stellen und
Strategien anzuwenden, die den unterschiedlichen lokalen
Realitäten, Kontexten und Ressourcen entsprechen;
9. eine gesunde Wahl zu ermöglichen, indem die körperlich aktive Wahl die einfachere Wahl ist.
Der Aktionsrahmen
Diese Charta ruft zu gemeinschaftlicher Handlung in vier Schlüsselbereichen auf. Die Aktionen sollen
sowohl Regierungen, die Zivilgesellschaft, wissenschaftliche Institutionen, Fachgesellschaften, den
Privatsektor und andere Organisationen inner- und außerhalb des Gesundheitssektors sowie auch
Gemeinden einbeziehen. Diese vier Schlüsselbereiche stellen eigenständige und sich gegenseitig
ergänzende Bausteine für einen erfolgreichen Verhaltenswandel in der Gesellschaft dar.
1. EINE NATIONALE STRATEGIE UND EINEN AKTIONSPLAN UMSETZEN
Eine nationale Strategie und ein Aktionsplan geben eine Richtung vor und unterstützen und koordinieren die
multisektorielle Zusammenarbeit. Zudem helfen sie, Ressourcen fokussiert einzusetzen und
Verantwortlichkeiten festzulegen. Die Einführung einer nationalen Strategie und eines Aktionsplans ist ein
bedeutender Indikator für die politische Verpflichtung. Die Abwesenheit einer solchen Strategie soll
allerdings nicht die Bemühungen nationaler, regionaler und städtischer Organisationen verzögern,
körperliche Aktivität in ihrem Zuständigkeitsbereich zu fördern. Strategien und Aktionspläne sollen:
• Beiträge einer breiten Mitgliedschaft von relevanten Interessensgruppen beinhalten;
• klare Führungspositionen und Richtungsvorgaben für körperliche Aktivität aufzeigen, welche von einem
Regierungssektor, relevanten Nichtregierungsorganisationen oder von multisektorieller Zusammenarbeit
stammen können;
• die Rollen und Aktionen beschreiben, welche die Regierung, Nichtregierungsorganisationen, Freiwillige
und der Privatssektor auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene übernehmen sollen, um den
Aktionsplan umzusetzen und damit Bewegung zu fördern;
• einen Umsetzungsplan enthalten, welcher Zuständigkeiten, Zeitpläne und finanzielle Ressourcen festlegt;
• Kombinationen verschiedener Strategien aufzeigen, um individuelle, soziale und kulturelle Faktoren sowie
die bebaute Umgebung zu beeinflussen, wodurch Individuen und Gemeinschaften informiert, motiviert
und bei der Ausführung attraktiver und sicherer Bewegung unterstützt werden;
• evidenzbasierte Empfehlungen für Bewegung und Gesundheit aufnehmen.
2. STRATEGIEN EINFÜHREN, DIE BEWEGUNG FÖRDERN
Eine unterstützende strategische Struktur und ein behördliches Umfeld sind
notwendig, um einen nachhaltigen Wandel auf Regierungsebene und in der
Gesellschaft zu erzielen. Strategien, die gesundheitsfördernde Bewegung
unterstützen, sind auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene notwendig.
Strategien und Bestimmungen beinhalten zum Beispiel:
• klare nationale Strategien mit konkreten Zielvorgaben zum Ausmaß, und
bis wann die körperliche Aktivität gesteigert werden soll. Alle Sektoren
können sich am gemeinsamen Ziel bzw. Zielen beteiligen und ihren
Beitrag bestimmen.
• Stadt- und Raumentwicklungs- sowie architektonische Richtlinien, die
das Zu-Fuß-Gehen, das Fahrradfahren und die Nutzung öffentlicher
Verkehrsmittel sowie Sport und Freizeitaktivitäten fördern, wobei
gleichberechtigter Zugang und Sicherheit im Vordergrund stehen.
• finanzpolitische Richtlinien wie Subventionen, finanzielle Anreize und
Steuerabzüge um Bewegung zu fördern oder Steuern, um Barrieren
abzubauen. Hierzu zählt beispielsweise die Steuerminderung auf
Sportgeräte oder Vereinsmitgliedsbeiträge.
• Arbeitsplatzrichtlinien, mit denen die Infrastruktur für
Bewegunsprogramme unterstützt wird und welche den aktiven Transport zum und vom Arbeitsplatz fördern.
• Schulcurricula, die den qualitativ hochwertigen obligatorischen Sportunterricht, den aktiven Transport zur Schule,
Bewegungsmöglichkeiten in der Schule (aktive Pause) und eine ganzheitlich gesunde Schulumgebung bieten.
• Richtlinien für Sport und Erholung sowie Finanzierungsstrategien, die eine vermehrte Teilnahme aller
Gemeindemitglieder in den Vordergrund stellen.
• einen Aufruf, die Medien miteinzubeziehen, um mehr politisches Engagement für Bewegung zu erreichen. Zur Erhöhung des Verantwortungsbewusstseins zählt hierzu beispielsweise die Einführung von Berichten, welche Fortschritte der Bewegungsförderung und die Umsetzung von Bewegungsmaßnahmen öffentlich aufzeigen und bewerten.
• Massenkommunikation und soziales Marketing, um mehr Unterstützung für Bewegungsförderungsmaßnahmen von Gemeinschaften und Interessensvertretern bzw. Interessensvertreterinnen zu erhalten.
3. DIENSTLEITUNGEN UND FINANZIELLE MITTEL UMORIENTIEREN, UM BEWEGUNG ZU PRIORISIEREN
In vielen Ländern erfordert erfolgreiches bewegungsförderndes Handeln eine Umstrukturierung von Prioritäten.
Eine Umorientierung von Dienstleistungen und finanziellen Mitteln kann mehrere Vorteile mit sich bringen, wie
beispielsweise einen besseren Gesundheitszustand, sauberere Luft durch geringeren Ausstoß von
Verkehrsabgasen, weniger Verkehrsstaus, weniger Kosten und mehr soziale Kontakte. Beispiele für solche
Maßnahmen, die in vielen Ländern umgesetzt werden, sind:
Im Schulwesen:
• Schulsysteme, die hochwertigen, obligatorischen Sportunterricht vorrangig behandeln, mit einer
Schwerpunktsetzung auf nicht-wettbewerbsorientierte Aktivitäten und auf die Verbesserung einer Aus- und
Weiterbildung im Sportunterricht für alle Lehrerinnen und Lehrer;
• Bewegungsprogramme mit Fokus auf vielfältige körperliche Aktivtäten, mit denen ein Höchstmaß an
Beteiligung – unabhängig von den Fertigkeiten – erreicht wird und in denen die Freude an der Bewegung in
den Vordergrund gestellt wird;
• Schaffung von Möglichkeiten für Schülerinnen und Schüler, auch während der Unterrichtszeit, in den
Schulpausen, während der Mittagszeit und nach Schulschluss aktiv zu sein.
Im Verkehrswesen und in der Raumplanung:
• Verkehrspolitik und Dienstleistungen des Verkehrswesens, die Fuß- und Fahrradwege und eine Infrastruktur
für das öffentliche Verkehrswesen priorisieren und finanzieren
• Baurichtlinien, die körperliche Aktivität fördern und unterstützen;
• Pfade und Wanderwege in Parks und Naturschutzgebieten, um Zugänglichkeiten für mehr
Bewegungsmöglichkeiten zu schaffen.
In der Stadtplanung und Umwelt:
• Evidenzbasierte Stadtgestaltung, die Zu-Fuß-Gehen, Fahrradfahren und Bewegung in der Freizeit fördert;
• Städtebau, der Möglichkeiten für Sport, Freizeit und Bewegung durch besseren Zugang zu öffentlichen
Räumen schafft, in denen Menschen jeden Alters und unabhängig von den körperlichen Fähigkeiten
sowohl in ländlichen als auch in städtischen Gebieten körperlich aktiv sein können.
Am Arbeitsplatz:
• Programme am Arbeitsplatz, die Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen und deren Familien ermutigen und
unterstützen, einen aktiven Lebensstil zu führen;
• Einrichtungen und Anlagen, welche die Teilnahme an körperlicher Aktivität fördern;
• Anreize für die aktive Mobilität zur Arbeit oder die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel.
Im Sport, in Parks und in der Freizeit:
• Massenbeteiligung und Möglichkeiten für „Sport für Alle“, mit besonderem Fokus auf Gruppen, die am
wenigsten körperlich aktiv sind;
• Eine Infrastruktur für Freizeitaktivitäten für alle Lebensabschnitte;
• Möglichkeiten für körperlich oder geistig behinderte Menschen, körperlich aktiv zu sein;
• Kapazitätsaufbau durch vermehrte Weiterbildungen mit Fokus auf Bewegung für Personen, die im Bereich
des Sports und der Bewegunsförderung tätig sind.
Im Gesundheitsbereich:
• Höhere Priorität und bessere Finanzierung von Prävention und Gesundheitsförderung, inklusive der
Bewegungsförderung.
• Überprüfung des Aktivitätsniveaus von Patientinnen und Patienten bei jeder medizinischen
Grundversorgungskonsultation und Bereitstellung einer kurzen, strukturierten Beratung sowie
Überweisung an Programme für jene Patientinnen und Patienten, die nicht ausreichend aktiv sind.
• Für Patientinnen und Patienten, bei denen Krankheiten bereits diagnostiziert sind (z.B. Diabetes,
Herzkreislauferkrankungen, einige Krebsarten oder Arthritis), ist eine Überprüfung durch Gesundheitsoder
Sportfachleute zu empfehlen, um Kontraindikationen auszuschließen und Bewegungsempfehlungen
als Teil der Behandlung, des Managements und des Untersuchungsplans zu geben.
4. PARTNERSCHAFTEN FÜR TATEN ENTWICKELN
Maßnahmen, die eine bevölkerungsweite Bewegungszunahme zum Ziel haben, sollten durch Partnerschaften und in Zusammenarbeit mit verschiedenen Sektoren und Gemeinden auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene geplant und durchgeführt werden. Erfolgreiche Partnerschaften werden durch gemeinsame Werte und Aktivitäten entwickelt, wobei Zuständigkeiten, Verantwortlichkeiten und Informationen geteilt werden. Einige Beispiele für Partnerschaften, welche körperliche Aktivitäten unterstützen, sind:
• regierungsweite Arbeitsgruppen auf allen relevanten Ebenen, um
Aktionspläne einzuführen;
• Gemeindeinitiativen, welche mit Ministerien und
Nichtregierungsorganisationen zusammen arbeiten und Ressourcen
teilen (z.B. Verkehr, Stadtplanung, Kunst, Umweltschutz, wirtschaftliche
Entwicklung, soziale/kulturelle Entwicklung, Schulwesen, Sport und
Freizeit sowie Gesundheit);
• Zusammenschlüsse von Nichtregierungsorganisationen, um sich bei der
Regierung für mehr Bewegungsförderung einzusetzen;
• Bildung nationaler, regionaler und lokaler Partnerschaften mit
Schlüsselinstitutionen aus verschiedenen Sektoren sowie mit öffentlichen
und privaten Akteuren, um Programme und Strategien zu fördern;
• Partnerschaften mit Teilgruppen der Bevölkerung bilden. Hierzu zählen
Migrantinnen und Migranten und sozial benachteiligte Gruppen.
Ein Aufruf zum Handeln
Wissenschaft und Forschung belegen eindeutig, dass sich körperliche Aktivität positiv auf die Gesundheit, die
Wirtschaft und die Umwelt auswirkt. Um körperlicher Aktivität weltweit mehr Bedeutung zukommen zu
lassen, ist eine klare Richtungsgebung und Fürsprache dringend notwendig. Die Toronto Charta für Bewegung
ist in vier Schlüsselbereiche unterteilt, die auf neun Leitsätzen beruhen. Die Einführung der Toronto Charta für
Bewegung wird ein festes Fundament bilden und wird weltweit richtungsweisend für mehr
gesundheitsföderliche Bewegung sein.
Wir rufen alle interessierten Akteure dazu auf, die Annahme und Umsetzung der Toronto Charta für
Bewegung zu unterstützen und in einem oder mehreren der folgenden vier Bereiche aktiv zu werden:
• Zeigen Sie Ihre Zustimmung für die vier Aktionen und neun Leitsätze, indem Sie ihre Unterstützung der
Toronto Charta für Bewegung registrieren;
• Schicken Sie eine Kopie der Toronto Charta für Bewegung an mindestens fünf Kolleginnen und Kollegen
und ermutigen Sie diese, dasselbe zu tun;
• Initiieren Sie Treffen mit Entscheidungstragenden verschiedener Sektoren und diskutieren Sie, wie nationale
Pläne und strategische Aktionen, die auf den Leitsätzen der Toronto Charta für Bewegung basieren,
Maßnahmen der verschiedenen Sektoren beeinflussen können.
• Mobilisieren Sie Netzwerke und Partnerschaften aller Sektoren, um die Toronto Charta für Bewegung zu
unterstützen und umzusetzen.
Gleichzeitig verpflichten sich die Mitglieder des Globalen Kommitees für Bewegung zu den folgenden
Maßnahmen:
• Die Toronto Charta wird in die französiche, spanische und in weitere Sprachen übersetzt;
• Die Toronto Charta wird weit verbreitet;
• Es wird mit Netzwerken für Bewegung und anderen Akteuren zusammengearbeitet, um Regierungen und
Entscheidungstragende weltweit zu mobilisieren, den Einsatz für gesundheitsförderliche Bewegung zu
erhöhen;
• Es wird weiterhin mit anderen Gruppen und Organisationen zusammengearbeitet, um weltweit für mehr
gesundheitsförderliche Bewegung einzutreten.
Für Links zu weiterführenden Materialien und zur Weiterleitung der
Toronto Charta für Bewegung an Kolleginnen und Kollegen besuchen Sie
bitte:
http://www.globalpa.org.uk
- 11 Sep 2010, 07:10 am
