Trott-war, die Straßenzeitung im Südwesten
Die Idee Straßenzeitung stammt aus den 80er Jahren aus den USA, wo es keine sozialen Absicherungssysteme gibt wie in Europa. Daher funktionieren die amerikanischen Straßenzeitungen auch härter und sind anders aufgestellt als in Europa und Deutschland. Nach amerikanischem Vorbild erschien die erste Straßenzeitung „Big Issue“ in London 1990. In Deutschland gab’s die erste Straßenzeitung 1992. Trott-war gibt es als eine der ersten Straßenzeitungen (die vierte) in Deutschland seit 1994.
Trott-war arbeitet völlig ohne öffentliche Mittel. Daher sind Unterstützungsleistungen und Spenden durch die Wirtschaft und von privater Hand existenziell wichtig für uns, weshalb uns Ihr Beitrag heute natürlich sehr willkommen ist. Dafür herzlichen Dank!
Straßenzeitungen haben sich zur Aufgabe gemacht, Lobby zu sein für sozial benachteiligte Menschen, weil diese genuin keine Lobby haben. Dies macht Trott-war insbesondere durch die Beteiligung seiner Verkaufsmitarbeiter statt durch bloße Versorgung, die sozial benachteiligte Menschen unmündig macht. So können sich die Verkäufer nicht nur ein paar Euro hinzuverdienen, sondern sie können aktiv teilhaben, gewinnen neue Perspektiven und entlasten die öffentlichen kommunalen Kassen. Die Verkäufer stehen bei Trott-war im Mittelpunkt.
Trott-war ist stolz, 18 Verkäufer sozialversicherungspflichtig in drei Stufen angestellt zu haben, die nun Steuern zahlen, statt wie bisher durch Grundsicherung oder Arbeitslosengeld 2 (früher Sozialhilfe) unterstützt und bedient zu werden.
In 16 Jahren ist Trott-war gewachsen und verrichtet neben der Haupttätigkeit, der monatlichen Herausgabe einer Straßenzeitung, eine Vielfalt an anderen Unternehmungen:
So gibt es eine alternative Stadtführung, die interessierte Besucher an soziale Brennpunkte der Stadt führt. Die Nachfrage ist so groß, dass wir unseren Stadtführer dafür ebenfalls sozialversicherungspflichtig anstellen konnten.
Seit 5 Jahren gibt es ein Trott-war-Theater-Team, das von professionellen Regisseuren gecoacht wird und in dem die Verkäufer die Hauptrollen spielen. Dadurch haben diese Gelegenheit, neue Fähigkeiten bei sich zu entdecken, sich in einer anderen Rolle zu erleben und den Platz am Rand der Gesellschaft einzutauschen gegen den im Rampenlicht.
Seit 2006 gibt es in Kooperation mit der SWSG und dem Wohnungsamt Stuttgart ein Wohnprojekt, mit welchem wir unseren Verkäufern Wohnraum verschaffen können.
Trott-war verfügt seit 2008 über eine eigene Grabanlage, um Verkäuferinnen und Verkäufer würdevoll bestatten zu können.
Dauerhaft ein kostenloses Frühstück, eine Kleiderkammer, medizinische Hilfen wie Zahnersatz und Sehhilfen, Schulungen und Weiterbildungen sowie sozialarbeiterische Hilfen – alles kostenfrei für Verkäufer – runden das Bild ab.
Weitere Infos unter:
http://www.trott-war.de.
Trott-war arbeitet völlig ohne öffentliche Mittel. Daher sind Unterstützungsleistungen und Spenden durch die Wirtschaft und von privater Hand existenziell wichtig für uns, weshalb uns Ihr Beitrag heute natürlich sehr willkommen ist. Dafür herzlichen Dank!
Straßenzeitungen haben sich zur Aufgabe gemacht, Lobby zu sein für sozial benachteiligte Menschen, weil diese genuin keine Lobby haben. Dies macht Trott-war insbesondere durch die Beteiligung seiner Verkaufsmitarbeiter statt durch bloße Versorgung, die sozial benachteiligte Menschen unmündig macht. So können sich die Verkäufer nicht nur ein paar Euro hinzuverdienen, sondern sie können aktiv teilhaben, gewinnen neue Perspektiven und entlasten die öffentlichen kommunalen Kassen. Die Verkäufer stehen bei Trott-war im Mittelpunkt.
Trott-war ist stolz, 18 Verkäufer sozialversicherungspflichtig in drei Stufen angestellt zu haben, die nun Steuern zahlen, statt wie bisher durch Grundsicherung oder Arbeitslosengeld 2 (früher Sozialhilfe) unterstützt und bedient zu werden.
In 16 Jahren ist Trott-war gewachsen und verrichtet neben der Haupttätigkeit, der monatlichen Herausgabe einer Straßenzeitung, eine Vielfalt an anderen Unternehmungen:
So gibt es eine alternative Stadtführung, die interessierte Besucher an soziale Brennpunkte der Stadt führt. Die Nachfrage ist so groß, dass wir unseren Stadtführer dafür ebenfalls sozialversicherungspflichtig anstellen konnten.
Seit 5 Jahren gibt es ein Trott-war-Theater-Team, das von professionellen Regisseuren gecoacht wird und in dem die Verkäufer die Hauptrollen spielen. Dadurch haben diese Gelegenheit, neue Fähigkeiten bei sich zu entdecken, sich in einer anderen Rolle zu erleben und den Platz am Rand der Gesellschaft einzutauschen gegen den im Rampenlicht.
Seit 2006 gibt es in Kooperation mit der SWSG und dem Wohnungsamt Stuttgart ein Wohnprojekt, mit welchem wir unseren Verkäufern Wohnraum verschaffen können.
Trott-war verfügt seit 2008 über eine eigene Grabanlage, um Verkäuferinnen und Verkäufer würdevoll bestatten zu können.
Dauerhaft ein kostenloses Frühstück, eine Kleiderkammer, medizinische Hilfen wie Zahnersatz und Sehhilfen, Schulungen und Weiterbildungen sowie sozialarbeiterische Hilfen – alles kostenfrei für Verkäufer – runden das Bild ab.
Weitere Infos unter:
Updates
-
There are no recent new entries for this group.
About the XING business network
Welcome to the Trott-war, die Straßenzeitung im Südwesten on XING, the business network for professionals. Trott-war, die Straßenzeitung im Südwesten is one of thousands of groups on XING, where millions of members from over 200 countries around the world can share expertise and make contact. Join Trott-war, die Straßenzeitung im Südwesten and discuss interesting topics with experts and similarly minded professionals.
Statistics
- Group exists since: 13 Oct 2010
- Members in this group:19
- Posts in this group:2
- Languages:German
