Universität Köln

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Alle Mitglieder der Universität zu Köln, d.h. Studierende, Wissenschaftler/innen und die anderen Beschäftigten.

Updates

  • 22 Feb 2012

    Jenny Gusyk-Preis 2011 vergeben

    Humanwissenschaftliche Fakultät erhält Auszeichnung für Mentoring-Projekt

    Auf Beschluss des Rektorats vom 13.02.2012 wird der Jenny Gusyk-Preis 2011 in Höhe von 5000,- Euro an die Humanwissenschaftliche Fakultät verliehen. Ausgezeichnet wurden Dr. Claudia Nikodem, Professorin Dr. Susanne Völker und Professorin Dr. Elke Kleinau vom Institut für vergleichende Bildungs- und Sozialforschung der Humanwissenschaftlichen Fakultät für die ihnen entwickelte Strukturmaßnahme „Mentoring für Studentinnen der „1. Generation-Universität“ und Mentor_innen aus dem akademischen Mittelbau“.
    Die Koordination des Programmes wird Frau Dr. Nikodem übernehmen.

    Dem prämierten Konzept liegt die Erkenntnis zugrunde, dass Studierende aus den sogenannten bildungsfernen Schichten (Familien, in denen die Eltern selbst keinen akademischen Hintergrund haben) an der Universität häufig mit spezifischen, häufig habitualisierten Schwierigkeiten zu kämpfen haben. Durch das Mentoring-Programm sollen diese Studentinnen in ideeller und pragmatischer Hinsicht unterstützt werden. Ihnen soll Hilfestellung in Bezug auf eine kompetente und zielorientierte Herangehensweise, Orientierungs- und Organisationswissen sowie die Fähigkeit zum effektiven und eigenständigen wissenschaftlichen Arbeiten gegeben werden. Als Mentoren und Mentorinnen sollen dabei Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus dem Mittelbau fungieren, die der Lebens- und Studiensituation junger Frauen noch sehr nahe sind.

    Der Preis wurde im Jahr 2010 aufgrund einer Initiative der Gleichstellungsbeauftragten ins Leben gerufen. Es stehen jeweils zwei Fakultäten der Universität zu Köln im Wettbewerb. Gegenstand der Auslobung sind hierbei Maßnahmen zur Strukturverbesserung zur Förderung der Geschlechtergerechtigkeit an der Universität zu Köln. Die Namensgeberin des Preises, Jenny Gusyk, war die erste Studentin an unserer 1919 neugegründeten Universität. Als Jüdin und politisch aktive Sozialistin wurde sie wahrscheinlich Opfer des nationalsozialistischen Holocaust.

    Bei Rückfragen:
    Maike Hellmig, Projektleitung,
    Tel. (0221) 470 6653,
    maike.hellmig(at)gb.uni-koeln.de

    Internet:
    http://www.gb.uni-koeln.de/e4892/e4908/e6320/index_ger.html

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  • 21 Feb 2012

    Universität zu Köln beruft „Ambassadors“

    Regionalbotschafter für Nordamerika, Japan und Indien ernannt

    Im Rahmen seiner Internationalisierungsstrategie hat das Rektorat der Universität zu Köln „Ambassadors“ für drei zentrale Weltregionen berufen: Nordamerika, Japan und Indien. Zwei weitere Botschafter sollen in nächster Zeit für China und Südamerika ernannt werden.
    Mit den Botschaftern will die Universität ihre Präsenz in den Zielregionen stärken, Kontakte zu den Partneruniversitäten pflegen und neue Kooperationen aufbauen. Die drei berufenen Botschafter unterhalten bereits enge wissenschaftliche Beziehungen zu „ihrer“ Region und sind mit der Hochschullandschaft und den akademischen Gepflogenheiten vor Ort bestens vertraut:

    Prof. Dr. Norbert Finzsch von der Anglo-Amerikanischen Abteilung des Historischen Seminars wurde für die Region Nordamerika ernannt. Professor Finzsch ist einer der führenden Experten für amerikanische Geschichte in Deutschland. Als stellvertretender Leiter des Deutschen Historischen Instituts in Washington und als mehrfacher Research Fellow und Gastprofessor an der University of California in Berkeley ist ihm die amerikanische Hochschullandschaft bestens bekannt. Seine erneute Gastprofessur in Berkeley im Sommersemester 2012 wird Professor Finzsch bereits dazu nutzen, nicht nur in Kalifornien sondern auch in anderen US-Staaten Kontakte zu Universitäten zu knüpfen.

    Prof. Dr. Wolfgang Jagodzinski wird die Universität zu Köln künftig in Japan vertreten. Als Professor für Soziologie, geschäftsführender Direktor des „Instituts für Datenanalyse und Datenarchivierung“ sowie als ehemaliger Direktor der „Gesis – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften“ unterhält Professor Jagodzinski vielfältige Kontakte und Kooperationen mit japanischen Kollegen und Forschungseinrichtungen, zuletzt zur Aoyama University und zur Tokyo University. Im laufenden Jahr wird Professor Jagodzinski an der Feier zum 20jährigen Jubiläum der Josai University in Tokyo teilnehmen und eine Reihe von weiteren Universitäten besuchen.

    Prof. Dr. Sanjay Mathur vom Institut für anorganische Chemie repräsentiert die Kölner Universität in Indien. Der gebürtige Inder, der an der Vikram University in Uijan studierte und an der University of Rajasthan promovierte, kam durch ein Postdoc-Stipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung nach Deutschland. Bevor Professor Mathur den Ruf nach Köln annahm, hatte er von 2006 bis 2008 einen Lehrstuhl an der Universität Würzburg inne. Professor Mathur führt seit Jahren immer wieder Forschungsprojekte gemeinsam mit verschiedenen indischen Forschungseinrichtungen durch und genießt auch in seinem Heimatland großes Ansehen.

    Auch für die Volksrepublik China, ein weiteres Schwerpunktland für die internationalen Kooperationen der Uni Köln, steht die Berufung eines Ambassadors kurz bevor. Anders als bei den drei genannten Botschaftern, die direkt der Universität zu Köln angehören, ist hierfür ein hochrangiger chinesischer Professor im Gespräch.


    Bei Rückfragen:
    Akademisches Auslandsamt,
    Dr. Johannes Müller,
    Tel. (0221) 470 6898,
    E-Mail:j.mueller(at)verw.uni-koeln.de

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  • 21 Feb 2012

    Internationale Fachtagung: Literalität und Partizipation

    Tagung über schriftsprachliche Voraussetzungen demokratischer Teilhabe

    Mehr als zehn Prozent der Erwachsenen in Deutschland verfügen nicht über die schriftsprachlichen Voraussetzungen, um ihre Teilhabeansprüche in zentralen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens verwirklichen zu können. Literalität, das Beherrschen grundlegender Lese- und Schreibkompetenzen, ist aber Grundvoraussetzung, um am politischen Leben teilhaben zu können.

    Ziel einer internationalen Fachtagung, die jetzt unter der Leitung von Professor Dr. Klaus Künzel von der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln stattfinden wird, ist es, die Bedeutung schriftsprachlicher Grundbildung für Zivilgesellschaft und demokratische Beteiligung
    herauszuarbeiten, die Bedeutung von Migration und kultureller Heterogenität in diesem Bezug zu untersuchen und die Konsequenzen für die politische Bildung zu erörtern.

    Gefördert wird die Veranstaltung von der Demokratiestiftung an der Universität.

    Wann:
    1. März 2012, 10 bis 18 Uhr

    Wo:
    Hauptgebäude der Universität, Neuer Senatssaal,
    Albertus Magnus Platz, 50931 Köln

    Anmeldung und Rückfragen:
    Universität zu Köln, Godesberger Str. 10
    50968 Köln, Telefon +49 (0)221 / 470-5465
    E-Mail:andre.hamann(at)uni-koeln.de


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