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  • Re^3: Reiseblog: 12.000 Meilen Cross Country USA 04 Nov 2009, 5:41 pm

    WAS IST NORMAL IN ALABAMA?

    Durch Alabama führt uns unsere Route meilenweit durch Kiefernwälder, aus denen immer wieder unbefestigte Seitenstraßen durch die kräftige rötliche Färbung der Erde hervorstechen. Die klimatisierte Blase, die unser Mietwagen darstellt,lässt uns nichts spüren von der Schwüle des Südens. Man wird jedesmal aufs Neue überrascht von der Wand aus Hitze und Luftfeuchtigkeit, gegen die wahrhaftig stößt, wenn man aus dem Wagen steigt.

    Wie die meisten Südstaaten hat auch Alabama aufgrund seiner landwirtschaftlichen Prägung in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wirtschaftliche Einbußen hinnehmen müssen. Erst nach dem zweiten Weltkrieg haben sich hier verschiedene schwere Industrien angesiedelt und für den Aufschwung gesorgt. Auch die Automobilindustrie ist einer der stärksten Wirtschaftsfaktoren des 4,6-Millionen-Einwohner-Staates. Tuscaloosa, wo unsere Reise durch den Süden beginnt, machte beispielsweise Ende der 90er Jahre Schlagzeilen, als...

    Blogeintrag und Bilder hier:
    http://www.americanbackroom.com/lang/de/2009/10/was-ist-norm...
  • Re^4: Reiseblog: 12.000 Meilen Cross Country USA 04 Nov 2009, 5:42 pm

    VON BILOXI NACH NEW ORLEANS: ENTLANG DER KÜSTE MISSISSIPPIS

    Unsere kurze Fahrt durch den Staat Mississippi soll uns eigentlich nur binnen eineinhalb Stunden nach New Orleans bringen. Daraus wird nichts. Das fängt schon mal damit an, dass wir auf halber Strecke feststellen, dass ich die Geldbörse mit unserer Kreditkarte in einem Frühstücksdiner in Ocean Springs liegen gelassen habe. Glücklicherweise waren wir am Morgen die einzigen Gäste des Lokals, so dass die Bediensteten die Geldbörse finden konnten, bevor es ein anderer tat. Inzwischen ist der Laden gut gefüllt und als ich die Tür aufreiße, rufen mir gleich drei Kellnerinnen über die Köpfe der anwesenden Gäste zu: Didn’t you forget something! (Hast Du da nicht was vergessen?) Mit diesem leicht neckisch-vorwurfsvollen Tonfall und analogen Blicken, während aus der hintersten Ecke die Schichtführerin bereits mit der Geldbörse in der Hand wedelt, so dass nun auch der letzte Gast Zeuge meiner Schussligkeit ist. Ich sehe mich schon in Zeitlupe der Schichtführerin entgegenlaufen und das verlorene Stück unter tosendem Applaus der Anwesenden entgegennehmen. Soweit kommt es nicht...

    Wie immer geht's hier weiter:
    http://www.americanbackroom.com/lang/de/2009/10/von-biloxi-b...
  • Re^5: Reiseblog: 12.000 Meilen Cross Country USA 04 Nov 2009, 5:44 pm

    Unser Flickr-Fotostream ist zeitlich dem Blog bereits etwas voraus... :)
    Es gibt neues Bildmaterial aus

    Texas:
    http://www.flickr.com/photos/americanbackroom/sets/721576226...

    und Oklahoma:
    http://www.flickr.com/photos/americanbackroom/sets/721576225...



    Der gesamte Stream ist hier zu finden:
    http://www.flickr.com/photos/americanbackroom/sets/721576225...
  • Re^6: Reiseblog: 12.000 Meilen Cross Country USA 09 Nov 2009, 6:45 pm

    DIE ZWEI FLAGGEN DES BILLY DOLAND

    Billy Doland wohnt nicht weit vom Meer. Vielleicht drei, höchstens vier Kilometer Sumpfland liegen zwischen seiner Farm und dem Golf von Mexico. Die kleine Gemeinde Grand Chenier erstreckt sich über mehrere Meilen entlang des State Highway 82 an der Küstenlinie Louisianas, zwischen endlosem Gras- und Schilfland, das von ein paar Wasserarmen durchzogen wird. Es sind keine großen oder alten Farmhäuser, die einen hier erwarten. Kleine Mobile Homes reihen sich an der Straße entlang, viele auf Stelzen errichtet, daneben meist ein oder zwei Schuppen, vielleicht eine Scheune oder Garage. An vielen Gebäuden wehen die Stars & Stripes in der abendlichen Brise...

    Mehr und Bilder im Blog:
    http://www.americanbackroom.com/lang/de/2009/10/billy-doland...
  • Re^7: Reiseblog: 12.000 Meilen Cross Country USA 17 Nov 2009, 08:49 am

    A COMMUNITY WITH PRIDE

    In Cade Lakes, Texas, einer kleinen Siedlung, etwa fünf Meilen westlich von Caldwell, ist es schwer, jemanden für ein Interview zu gewinnen. Der junge Familienvater, der am ersten Grundstück seinen Rasen mäht, hört sich zwar interessiert unser Vorhabe an, doch sobald das Wort “Kamera” fällt, will er nichts mehr mit uns zu tun haben. Wir fahren weiter über unbefestigte Wege, vorbei an zahllosen Mobile Homes, Wohncontainern, zum Teil nur noch Ruinen. Ein paar Häuser weiter steigt beißender Rauch in unsere Nase. Barbecue wird angeschürt, doch auch der Grillmeister gibt sich kamerascheu. Die meisten hier seien arbeitslos und wollen eher unauffällig bleiben, verrät er uns. Sein Nachbar ruft uns schon von der Veranda aus zu, dass wir sein Grundstück gar nicht erst betreten brauchen.

    Offensichtlich ist die kleine Gemeinde doch nicht mehr so stolz, wie es das Schild an der Einfahrt verkündet – sofern man die Botschaft zwischen abblätterndem Lack noch entziffern kann. Schließlich treffen wir Leslie, der sich mit seiner Frau hier an einem der künstlich angelegten Seen zur Ruhe gesetzt hat. Leslie war Elektriker. Angeblich nicht der Einzige, der sich an den Cade Lakes zur Ruhe gesetzt hat. Stromprobleme hätte man hier nicht, sagt er stolz....

    Weiter geht's wie immer mit Bildimpressionen:
    http://www.americanbackroom.com/2009/10/a-community-with-pri...
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