Vegetarian

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    Sabrina Schreiber
    (not a XING member)
    Gefahren des Milchkonsums
    Kuhmilch schädigt Babys


    Das in der Kuhmilch enthaltene Calcium kann kein anderes Wesen, außer dem Kalb, optimal nutzen. Da selbst erwachsene Kühe keine Milch trinken, um ihre persönliche Calciumversorgung zu sichern bzw. um Calciumreiche Milch zu produzieren, bleibt die Frage, wie das viele Calcium in die Milch der Kuh gelangt.


    Milchkühe erhalten Industrienahrung

    Milchkühe erhalten heute kein naturnahes Futter mehr, sondern mit Mineralien versehene Fertigfuttermischungen, deren Dosierung von speziellen Kuhernährungscomputerprogrammen errechnet wird. Da Milch aber schon Calciumreich war, bevor es Computer gab, hat der hohe Gehalt nichts mit den Mühen moderner Futtermittelkonzerne zu tun. Kühe fressen naturgemäß (wenn sie dürfen) Gräser, Kräuter, Baumrinde und gelegentlich Früchte. So versorgen sie sich ausreichend mit Calcium und produzieren calciumreiche Milch für ihre Kälber.


    Die beste Calciumquelle für Menschen

    "Die Kuh hat einen anderen Magen, sie kann damit Calcium aus dem Gras holen - wir Menschen aber nicht", könnte als Einwand kommen. Stimmt, die Kuh hat einen anderen Magen, mit dessen Hilfe sie auch noch von kargem, harten Steppengras leben könnte. Der springende Punkt ist jedoch, dass in allen grünen Pflanzen (Salate, Spinat, Mangold, Brokkoli, grüne Kohlarten, Wildpflanzen,...) Calcium vorhanden ist. Genau diese Pflanzen ( und frische Samen wie z. B. Nüsse) sind die naturgemäße Calciumquelle für Menschen - und nicht die Babynahrung eines riesigen Wiederkäuers.


    Kuhmilch-Calcium im Menschenkörper

    Was geschieht im Körper des Milchprodukte-Liebhabers mit den Unmengen nicht optimal verwertbaren Milch-Calciums, wenn es nicht wie behauptet brav in seinen Knochen und Zähnen eingebaut wird? Wo landet es? Prima wäre ja, wenn es über Darm oder Nieren einfach wieder ausgeschieden würde. Das ist aber größtenteils nicht der Fall!

    Stattdessen lässt sich das Calcium in den Weichteilen nieder: Bindegewebe, Arterien, Gelenke, Gehirn... Dieser Vorgang wird im Volksmund " Verkalkung" genannt. Ebenfalls sind Erkrankungen und Symptome wie Rheuma, Migräne, Asthma etc. sind zusätzliche Folgen dieser u. a. vom Milchkonsum verursachten Kalk- und Säureanreicherung im menschlichen Organismus. Ein Mangel an verwertbarem Calcium (und anderen notwendigen Mineralstoffen) bleibt bei "zivilisierter" Kost (mit Fleisch, Milchprodukten, Kohlenhydraten und etwas Kochgemüse), nach wie vor bestehen. Die von der Industrie beworbene "ausgewogene Mischkost" ist in Wirklichkeit eine Fehl- und Mangelernährung.


    Keine Chance für Calciumkiller!

    Im Grunde bräuchte der Mensch gar nicht so viel Calcium, wenn er nur die calciumvernichtenden Faktoren reduzieren würde: Fleisch, Zucker, Salz, Kaffee, Weißmehl und Milchprodukte. Je weniger Calciumkiller Sie also essen oder trinken, umso geringer ist Ihr Risiko, an Mineralstoffmangel und dessen krankhaften Folgen zu leiden! Bevor Sie also zu Calciumpillen greifen oder gar Kuhmilch trinken - was beides bekanntlich mehr schadet als nutzt - verzichten Sie lieber auf die bekannten Calciumräuber und genießen Sie öfter einmal grüne Rohkost. Dann brauchen Sie sich nie mehr irgendwelche Gedanken um Ihre Calciumversorgung zu machen!


    Haarsträubende Lehrmeinung

    Die aktuelle Lehrmeinung erklärt überdies: Bis zum Alter von etwa 30 Jahren wird Calcium in Knochen und Zähne eingebaut, danach erfolgt allmählich der sog. "altersbedingte Knochenabbau". Dazu folgender Vergleich: Ein Versuchsmensch wird mit nichts als Zuckerwasser gefüttert. Mit spätestens 20 Jahren sind ihm alle Zähne ausgefallen.

    Jetzt verkünden Sie als Versuchsleiter, dass beim Menschen ab dem 20. Lebensjahr altersbedingter Zahnausfall erfolge. Da Ihnen natürlich bekannt ist, dass Milchprodukte (genau wie Zähne) Calciumreich sind, geben Sie ferner bekannt, dass der Mensch den altersbedingten Zahnausfall ab 20 verhindern könne, wenn er genügend Milchprodukte esse. Nachweisen können Sie das zwar nicht, aber es hört sich zumindest logisch an.

    Obwohl das Beispiel übertrieben klingen mag, ist die heute gültige Lehrmeinung ähnlich haarsträubend. Ein sog. "altersbedingter Knochenabbau ab 30 Jahren" gilt nur für Menschen, die sich entsprechend der Norm eines modernen, naturfernen Lebensstils (inkl. Milchprodukte) ernähren, wie beispielsweise in Europa oder Nordamerika.


    Irreführung der Industrie-Werbung

    Milch und Milchprodukte sind Alleskönner. Sie enthalten von Natur aus hochwertiges Eiweiß, leicht verdauliches Milchfett, wertvollen Milchzucker, viele Vitamine und Mineralstoffe sowie reichlich Calcium. Milch liefert Gesundheit, Wohlbefinden und guten Geschmack. Grund genug für alle, täglich drei Portionen Milch und Milchprodukte zu genießen: zum Beispiel 1 Glas Milch, 1 Becher Joghurt und 1 Stück Hartkäse Schüler trinken Milch, weil sie schlau macht. Milch tut nicht nur dem Körper gut, sondern auch dem Geist (!). Als Brainfood der besonderen Art bieten Milch und Milchprodukte dem Gehirn und den Nerven alle notwendigen Stoffe, um konzentrierte Kopfarbeit leisten zu können: So liefert der Milchzucker langsam verwertbare Energie und sorgt für einen konstanten Blutzuckerspiegel. Calcium macht nebst den Knochen auch die Nerven stark. Eiweiß ist in Stresssituationen besonders wichtig. Und Milchfett ist das gut verträgliche Fett, das sättigt, ohne den Magen zu belasten. Darum gilt: Schlau ist, wer Milch trinkt.


    Weniger (Milch)Calcium - stärkere Knochen

    So ergab ein Vergleich zwischen schwangeren Schwarzafrikanerinnen (die von Kuhmilch sofort krank werden) und schwangeren weißen Frauen: Die Afrikanerinnen nahmen pro Tag durchschnittlich 300 Milligramm (pflanzliches) Calcium mit der Ernährung zu sich, die weißen Frauen dagegen 800 Milligramm (ein Großteil in Form von Milchprodukten).

    Die Untersuchung ihrer Knochen ergab, dass sich bei den weißen Frauen im Verlauf der Schwangerschaft ein dramatischer Calciumverlust aus den Knochen ereignete, während die schwarzen Frauen nach wie vor starke und gesunde Knochen behielten.

    Wer behauptet, Knochenabbau erfolge altersbedingt ab etwa 30 Jahren, sollte in Betracht ziehen, möglicherweise ein falsch ernährtes und zivilisationsgeschädigtes Volk untersucht zu haben. Die Studienergebnisse mögen also zwar auf den aktuellen Zustand fast des ganzen Volkes ( der Industrienationen) zutreffen, die Tipps zur Änderung dieses Zustandes werden aber nicht im Geringsten zu einer Verbesserung führen.

    Fazit: Milch kann Calciummangel nicht beheben, sondern trägt zu Calciummangel bei.


    Kuhmilch lässt Babygehirne verkümmern

    Da Kuhmilch aus einem Kalb eine Kuh (mit einem Höchstalter von etwa 25 Jahren) machen soll, ist davon auszugehen, dass sie auch diejenigen Stoffe enthält, die beispielsweise für die Entwicklung eines Wiederkäuermagens nötig sind, die man für ein schönes Fell braucht und solche, die einen innerhalb kurzer Zeit zu einem schwergewichtigen und im Vergleich zum Menschen eher kurzlebigen Wesen heranwachsen lassen.

    Da die Kuh keinen gesteigerten Wert auf hohen Intellekt, auf Fortschritt, Kultur oder auf Wissenschaften legt (dafür aber - wenn man sie ließe - im Einklang mit der Natur leben könnte, ohne diese zu zerstören - was den meisten Menschen heute nicht gelingt), ist ihre Milch von Natur aus nicht mit solchen Stoffen ausgestattet, die ein besonders hoch entwickeltes Gehirn entstehen lassen.

    Wenn Sie Ihrem Kind Kuhmilch geben, erhält das Babygehirn jene Nährstoffe, die ein Kälberhirn benötigt, jene Nährstoffe aber, die ein im Wachstum inbegriffenes Menschengehirn benötigen würde, fehlen! Das Gehirn Ihres Kindes leidet mit einer auf Kuhmilch basierenden Ernährung also permanenten Hunger!


    Begünstigt Kuhmilch Diabetes?

    Kuhmilch enthält im Vergleich zur menschlichen Muttermilch sehr wenig Linolsäure, weniger Eisen, weniger Niacin, weniger Vitamin C, dafür doppelt soviel Eiweiß (Kasein, welches im Verdacht steht, Zivilisationserkrankungen, wie auch Diabetes Typ 1, Herzkrankheiten, Autismus*, Schizophrenie u.v.a. zu begünstigen).

    Das Kasein der Kuhmilch ist eine klebrige, für Menschen kaum verdauliche Eiweißart. Das menschliche Muttermilcheiweiß Albumin ist für Menschenkinder dagegen äußerst leicht verdaulich. Menschliche Muttermilch enthält 6,8 % Laktose, was für die Entwicklung und Leistung eines so komplexen Organes wie des menschlichen Gehirns notwendig ist. Die Kuhmilch enthält jedoch nur 3,8 %, was für ein Kuhgehirn völlig ausreichend ist.


    Kuhhirne werden immer kleiner gezüchtet

    Übrigens gehört zu den aktuellen Zuchtkriterien bei Milchkühen neben Milchleistung und früher Geschlechtsreife auch ein kleinstmögliches Gehirn. Dahinter Absicht zu vermuten, um die Gehirne der Milchprodukte- und Fleischkonsumenten ebenfalls schrumpfen zu lassen, ist sicher zu weit hergeholt...


    Quelle: kent-depesche


    (erhalten über VEBU-Verteiler, Quelle: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/kuhmilch-baby-ia.html)


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    Sabrina Schreiber
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    Re: Gefahren des Milchkonsums
    Gesund ohne Milch

    Milch und die daraus hergestellte Produkte (Joghurt, Käse, Sahne etc.) schaden dem menschlichen Organismusund damit der Gesundheit. Die Milchindustrie hat ein sehr großes Interesse daran, Informationen zu streuen, die auf ein gesundes Produkt - besonders Mineralstoffe - schließen lassen. Milch kann Mineralstoffmangel nicht aufheben!

    Ein Kälbchen, das die Milch seiner Mutter in pasteurisierter Version bekommt, stirbt nach allerspätestens einem halben Jahr, gelegentlich bereits innerhalb von drei Wochen.

    Es ist dieselbe schädliche Milch, die in unseren Supermärkten (und auch in Bioläden) auf unsere zugreifende Hand lauert. Dieselbe Milch, die als angeblich hochwertiges Nahrungsmittel angepriesen wird, angeblich Osteoporose verhindern kann, die uns mit wertvollem Kalcium vor Zahnverfall schützen soll, die lebenswichtiges Eiweiß liefern, ferner uns mit vielen Vitaminen beschenken soll und überhaupt für Kinder als schlichtweg unentbehrlich bezeichnet wird. Wie kann eine Substanz aber nun auf der einen Seite jenes Geschöpf - das Kalb - gewissenlos um die Ecke bringen, für das es ursprünglich kreiert wurde und andererseits auf ein völlig anders geartetes Wesen - den Menschen - derart segensreiche Auswirkungen haben?


    Die Sitte mit der Amme

    Praktischerweise ist es so eingerichtet, dass jede Säugetiermutter unmittelbar nach der Geburt ihres Nachwuchses Milch aus "Eigenproduktion" für die Sättigung desselben zur Verfügung hat und zwar so lange, bis er in der Lage ist, entweder vorgekauten Nahrungsbrei aus Mutters Mund in Empfang zu nehmen oder bis er mit Hilfe eigener Zähne bei den Mahlzeiten der Erwachsenen mitessen kann. Lange Zeit gab es für Notfälle, also wenn die Mutter nicht genügend oder keine Milch hatte, die Sitte, auf die Suche nach einer Amme zu gehen. Eine Amme ist ein weibliches Wesen derselben Tierart. Wölfe oder auch Wildhunde machen es zum Beispiel immer noch so. Auf diese Weise kann die Mutter auch ab und zu an gemeinschaftlichen "Jagdveranstaltungen" oder ähnlichem teilnehmen, ohne sich Sorgen um ihre Kleinen machen zu müssen. Sie aber identifizieren sich vielleicht nicht mit Wölfen oder Wildhunden. Das sollen Sie auch nicht, denn deren Welpen kriegen keine Neurodermitis, Asthma, Dauerschnupfen, Mittelohrentzündung oder irgendwelche Kinderkrankheiten.

    Der Unterschied ist also der, dass Wölfe, wenn sie keine Zeit zum Stillen haben, nicht ein Zebra, eine Bärin oder womöglich eine Kuh um deren Milch anpumpen. Sie schnappen sich diese Milch auch nicht und kochen sie daraufhin - aus hygienischen Gründen - auf einem vorbereiteten Lagerfeuer keimfrei, um sie hinterher ihren Kindern einzuflößen. Und was Wölfe schon gleich nicht tun ist, im Erwachsenenzustand solch eine Milch zu trinken. Sie wissen einfach, dass Milch für Säuglinge da ist und zwar immer für den Säugling der eigenen Art! Und dann in roher Form und nicht abgekocht!


    Die Spitzmaus und die Wolfsippe

    Und so können Sie sich sicher unschwer den wenig begeisterten Gesichtsausdruck einer Wolfsmutter vorstellen, wenn plötzlich eine völlig im Trend lebende Spitzmausmama mit dem Vorschlag auftaucht, ihr doch ein wenig von ihrer so gesunden Wolfsmilch zu überlassen, da sie sich aus figurtechnischen oder sonstigen Gründen entschlossen hätte, selbst nicht zu säugen bzw. schon eher mit diesem zeit- und nervenraubenden Akt abgeschlossen hätte. Ferner müsse die Wölfin aber gleichzeitig ihre eigenen Kinder weggeben, da die gesamte Spitzmaussippe beschlossen habe, jetzt verstärkt Wolfsmilch zu trinken (um groß und stark zu werden) und für die Wolfswelpen dann nicht mehr genügend Milch vorhanden wäre. Die Spitzmaus wäre mit hundertprozentiger Sicherheit und in atemberaubender Geschwindigkeit entweder zum Teufel gejagt worden oder was vielleicht wahrscheinlicher wäre, in Sekundenschnelle verputzt worden. Nur weil die Kuh ein solch duldsames, spendables und überdies vegetarisches Wesen ist, tat sie dies nicht auch mit dem Menschen, als er in derselben Angelegenheit seinerzeit an ihre Tür klopfte und sie um Hilfe (sprich um Milch) bat. Hätte sie damals schon gewusst, was im Laufe der industriellen Entwicklung unserer Landwirtschaft auf sie zukäme, wäre es sicherlich bei einem entschiedenen Kopfschütteln oder - was vielleicht besser gewesen wäre - einem nachdrücklichen Tritt in den menschlichen Hintern geblieben.

    Ich hoffe, diese Geschichten konnten Ihnen die Widersinnigkeit des menschlichen Tiermilch-Konsums verdeutlichen. Aufgrund dieser Widersinnigkeit erübrigen sich alle weiteren Gedanken über irgendwelche nützlichen Dinge, die in der Milch vorhanden sein könnten. Das was in der Kuhmilch oder der Schafmilch enthalten ist, ist zweifelsohne sehr nützlich, aber wirklich nur und ausschließlich für das Kalb oder das Lamm, nicht für den Menschen. Wenn es also absolut widersinnig ist, Kuhmilch zu trinken, dann werden wir die Kuhmilch auch nicht zur Deckung unseres Kalziumbedarfes oder unseres Eiweißbedarfes benötigen. Dann muss es für Menschen - von Natur aus - eine andere Kalzium- und eine andere Eiweißquelle geben. Und die gibt es!!! Es sind grüne Blattgemüse, Wildpflanzen, Samen und Nüsse!


    Mineralstoffmangel lässt sich mit Milch nicht aufheben

    Wenn heutzutage Mineralstoffmangelkrankheiten auftreten, z. B. Osteoporose, dann liegt die Ursache dieser Krankheit - wie Sie ja inzwischen wissen - nicht nur in einer geringen Mineralstoffaufnahme, sondern in einer Ernährungs- und Lebensweise, die dem Körper Mineralstoffe raubt! Säurebildende Nahrungsmittel rauben permanent Mineralstoffe aus dem Körper. Wer Mineralstoffe einnimmt und dabei weiterhin säurebildende "Sachen" isst und trinkt (Kaffee, Cola, Limonaden, Milchprodukte, Backwaren, Schokolade und andere Süßigkeiten, Fleisch und Wurst, etc.), der bekommt Mineralstoffmangelkrankheiten. So viele Mineralstoffe kann man vermutlich gar nicht einnehmen wie sie durch eine solche Ernährung stündlich, ja sekündlich verbraucht werden. Ich würde demnach behaupten, dass das Weglassen all der Säure-Spitzenreiter (Kaffee, Nikotin, Cola, Limonaden, Milchprodukte, Süßigkeiten, Weißbrot, Fleisch und Wurst) weitaus mehr Nutzen hat, als die alleinige Einnahme von täglich mehreren Kilo Mineralstoffen. Die Menschen leiden also nicht an Mineralstoffmangel, weil sie zu wenig Milch trinken , sondern weil sie - zum Beispiel - zuviel Kaffee (oder Cola oder Alkohol oder Brot oder Fleisch oder.) trinken/essen.

    Robert O. Young schreibt zum Thema Milch: "Wie die meisten tierischen Nahrungsmittel sind Milchprodukte mit Hormon- und Pestizidrückständen und Pilzen belastet. Dazu kommt dann noch, dass der Milchzucker weiteren Pilzen als Nahrung dient. Milchprodukte wirken von allen Lebensmitteln am stärksten Schleim bildend. Sie sind starke Säurebildner. Sie können das Krebsrisiko erhöhen."


    Die Folgen von Milchverzehr

    Laufende und verstopfte Nasen sowie in regelmäßigen Abständen wiederkehrende Mittelohrentzündungen, die so schmerzhaft sind, dass Kinder nächtelang weinen, sind heute so üblich, dass sie offensichtlich zum Kindsein einfach dazu gehören. Auch Erwachsene durchleben vorschriftsmäßig mehrere Erkältungen pro Jahr und keiner wundert sich darüber. Asthma, Bronchitis, Heuschnupfen und ständiges Räuspern gehören schon zum Alltag. Neurodermitis und Schuppenflechte sind nur zwei Beispiele aus der schier grenzenlosen Auswahl heutiger Allergien. Bereits Säuglinge liegen mit nässendem Windelekzem schreiend in der Wiege und wie viele juckreizgeplagte Erwachsene geben sich bei ratlosen, cortisonverordnenden Hautärzten die Klinke in die Hand? Chronische Magen- und Darmbeschwerden wie Darmreizungen, Dickdarmentzündungen und Magengeschwüre sind heutzutage auch nicht mehr in die Rubrik der "seltenen Phänomene" einzuordnen. Schon frisch gebackene Eltern dürfen sich dank endlos scheinender Koliken, die die Bäuchlein ihrer Schützlinge malträtieren, die Nächte um die Ohren schlagen und unheimliche Bedrohungen namens Osteoporose oder Zahnverfall (Karies) hängen wie düstere Wolken über einem ängstlichen Völkchen. Milch und all die Produkte, die aus ihr hergestellt werden, ist der Hauptverursacher dieser Beschwerden.

    Die Blutgruppendiätanhänger werden mir jetzt mitteilen, dass Leute mit Blutgruppe B sehr wohl Milch und ihre Produkte vertragen können, ja sie seien regelrecht für den Milchverzehr geschaffen. Leider bin ich ein Mensch mit Blutgruppe B und kann daher aus eigener Erfahrung berichten: Diese Blutgruppen-Theorie trifft - zumindest auf mich - nicht zu!! Vielleicht bin ich ja die Ausnahme, die die Regel bestätigen soll. Jedenfalls ereilen mich s o f o r t Verschleimung, Verstopfung und eine laufende Nase, sobald ich ein milchhaltiges Gericht gegessen habe. Meide ich Milch konsequent, dann geht es mir blendend!


    Die Qual der Milchkühe

    Trotz gigantischer Milchseen wird enorm viel Kraft und Geld in die Zucht von Kühen investiert, die riesige Euter mit einer Leistung von bis zu 8000 Litern pro Jahr mit sich herumschleppen müssen. Nein, herumschleppen müssen sie nicht, denn aufgrund der Anbindehaltung können sie lediglich stehen oder liegen, wobei die meisten sich aus eigener Kraft sowieso nicht mehr erheben können, da sie an Gelenksentzündungen und Knochendeformationen wegen mangelnder Bewegung und einseitiger Belastung leiden. Dann gibt es da den Kuhtrainer, der die Kuh dazu "anhalten" soll, einen Schritt nach hinten zu gehen, wenn sie mal "muss", damit sie in die Abflussrinne trifft und nicht in ihre Box. Ein Stallausmister ist nämlich nicht vorgesehen und so hängt über dem Rücken der Kuh ein Teil, welches ihr einen elektrischen Schlag verpasst, wenn sie vergisst, den einen Schritt nach hinten zu gehen. Einmal pro Jahr muss ein neues Kalb her, damit der Milchstrom nicht versiegt.

    Für die Liebe gibt es keine romantische Wiese und auch keinen feurigen Stier. Künstliche Befruchtung durch den Tierarzt ist angesagt. Nach der Geburt hat nur die Biokuh die Ehre, ihr Neugeborenes etwa drei Tage bei sich zu behalten, dann heißt es Abschied nehmen. Bitte stellen Sie sich das einmal intensiv vor!!! Wie unersättlich muss die Milchgier, wie unbeschreiblich die Gefühl- und Gedankenlosigkeit sein, um einer Mutter - ob nun Mensch oder Tier - das Kind wegzunehmen. Wie groß muss der Jammer in diesen Fabrikhallen sein? Wie laut die Rufe der Kuh nach ihrem Kind, wie grässlich die Angst des Kindes in all der Einsamkeit und klirrenden (Gefühls-) Kälte seiner Umgebung? Das Kind wird entweder selbst irgendwann als Milchkuh ausgebeutet oder wird in die Mastabteilung abkommandiert. Die Zustände dort kennt man ja zu Genüge... Inzwischen gehört es zur "normalen" Behandlung einer jeden konventionell in Fabrikhallen gehaltenen Kuh, dass ihr früher oder später die Hörner abgesäbelt werden. Wegen der Verletzungsgefahr! Laut echten Kuhexperten besteht eine solche jedoch nur, wenn man von Kühen und ihren Verhaltensweisen nicht den blassesten Schimmer hat. Was bedeutet also das Hornabsägen? Aggressive Kühe oder dumme, bildungsunwillige Kuhhalter???


    Sonntagsspazierung zur Kuh

    Was würden Sie ferner davon halten, wenn Sie bei einem Sonntagsspaziergang an einer Weide vorbei kämen, auf der sich ein paar (der wenigen und hoffentlich glücklichen) Kühen tummelten und unter der einen oder anderen Kuh säßen ein oder zwei Leutchen, gutgekleidet wie es sich für den Sonntag gehört, und saugten am Euter der von ihnen auserwählten Kuh? Sie waren mit ihren Sonntagsschuhen durch die feuchte Wiese und die Kuhfladen gewatet, um sich ihre tägliche Ration Kalzium, Eiweiß oder was auch immer abzuholen. Finden Sie diese Vorstellung etwa komisch? Haarsträubend? Abartig? Warum denn? Diese Leute trinken wenigstens Rohmilch, direkt von der Kuh, ohne Melkmaschine, ohne Pasteurisierung, ohne lange Transportwege und ohne Kühlung. Abgesehen davon, dass der betreffende Bauer vielleicht nicht allzu begeistert von dieser neuen Variante der Milch-Selbstversorgung durch die Verbraucher wäre, wäre dies die ehrlichste Art und Weise, zur heißgeliebten Milch zu gelangen. Wobei, wenn ich es mir recht überlege, noch ehrlicher wäre, Sie würden Ihre Mutter aufsuchen und diese um die Brust bitten. Allerdings hätte das vermutlich nur Sinn, wenn Sie eine gewisse Altersstufe - sagen wir drei Jahre? - noch nicht überschritten haben. Andernfalls würden Sie sich mit extremer Wahrscheinlichkeit ziemlich lächerlich machen und Sie sollten sich damit abfinden, dass es für Mutters Brust einfach ein für alle Mal zu spät ist!! Und nur weil Ihre Mutter nicht den Nerv hat, Sie jahrzehntelang am Busen zu nähren, können Sie doch jetzt nicht einfach eigenmächtig sämtliche Kühe zu ihrem Mutterersatz, ihrer lebenslangen Amme degradieren.


    Die "Krone der Schöpfung" ist zu Boden gefallen.

    Wie kann man sich als "Krone der Schöpfung" mit dem klügsten Gehirn und der angeblich größten Intelligenz ausgestattet in diesem Dauer-Nuckel-Zustand allen anderen Wesen dieser Erde haushoch überlegen fühlen? Überlegen, wenn man als einziges Wesen auf diesem Planeten niemals entwöhnt wird? Was hat das Kalb so begehrenswertes an sich, dass die Menschen unbedingt seine Stelle einnehmen wollen? Was ist es, das die Menschen händeringend nach den tollsten Argumenten suchen lässt, die ihnen weiterhin den Milchverzehr ermöglichen?


    Nahrung in Notzeiten

    Ursprünglich begann man in unwirtlichen Regionen mit dem Milchverzehr. In Regionen, wo es lange Winter oder Dürrezeiten gibt, wo wenig Gemüse und Obstbäume gedeihen. Milch und ihre Produkte war eine Art Notnahrung. Nun sollten wir differenzieren zwischen der heutigen Milch und derjenigen von früher bzw. derjenigen, die in nicht-industrialisierten Gegenden erzeugt wird. Wenn die Kuh im Kreise "ihrer" Menschenfamilie lebt, von ihr gehegt, gepflegt, liebkost, mit den besten Leckerbissen sprich Weideplätzen verwöhnt und im Winter mit Heu bewirtet wird, dann wird sie die Milch, die ihr Kalb übrigläßt, gerne den sie umsorgenden Menschen schenken. Diese Milch wird nicht halb so schädlich sein wie die aus Profitgier und mit abstoßenden Methoden ergaunerte Milch, die in den Regalen der Läden steht. Allerdings darf die Milch weder gekocht noch in irgendeiner Art und Weise erhitzt werden. Sie wird in roher, naturbelassener Ausführung getrunken!!! Ein Freudengeschrei werden Sie Ihrem Körper damit aber niemals entlocken können. Er wird diese Milch höchstens als kurzfristige Notfallnahrung für einen begrenzten Zeitraum akzeptieren und auch nur dann, wenn zwischen Mensch und Kuh ein freundschaftliches Einverständnis und vertrauensvolles Miteinander besteht. Wer in der Lage ist, sich seine Milch auf diese Weise zu besorgen, der möge mit ihr glücklich werden.


    Weiterführende Links

    Lesen Sie diese interessante Seite über Milch: http://www.milchlos.de



    (Erhalten über VEBU-Verteiler, Quelle: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/milch.html)


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    Sabrina Schreiber
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    Re^2: Gefahren des Milchkonsums
    Weiterleitung / über VEBU-Verteiler erhalten:

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    Mythos Milch - Milchprodukte fördern Prostatakrebs!

    (ARD-Ratgeber Plusminus)


    So gesund wie in der Werbung?

    Milch macht mobil, Milch macht fit – glaubt man der Werbung, gibt es nichts besseres. Aber der weiße Wundertrunk hat auch seine Schattenseiten. Viele Menschen vertragen überhaupt keine Milch und neue Forschungsergebnisse zeigen, dass zu viel Milch für Menschen mit der entsprechenden Veranlagung sogar schädlich sein kann.

    Milch ist ein Mythos - der Inbegriff von Fruchtbarkeit und Gesundheit. Ihr wird nahezu wundersame Heilwirkung zugeschrieben, für Menschen jeden Alters und in beliebiger Menge. Deutsche Verbraucher konsumieren im Durchschnitt 140 Kilogramm Milchprodukte pro Jahr. Doch neue Forschungsergebnisse kratzen am blütenweißen Image.

    (...)


    Weiterlesen auf:
    http://www.mtk-physio.de/Info-Box/Prostatakrebs_durch_Milch/...


    Siehe auch:
    http://www.milchlos.de
    http://www.vegetarismus.ch/heft/2000-2/prostatakrebs.htm
    http://www.roh-vegan.de/artikel/prostata_krebs.htm
    http://www.milch-den-kuehen.de


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    Weiterleitung / über VEBU-Verteiler erhalten:

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    Milch - ein Risiko?

    1. Milch - ein Risiko?
    2. Milch - eine heilige Kuh?
    3. Riskante Milchprodukte (aus A. Gaby Osteoporose 1994)
    4. Macht Kuhmilch krank?
    5. Milch-Literatur


    Da in der medizinischen Ökologie schon in den 1940iger Jahren Milch als die Hauptursache für chonische Beschwerden erkannt wurde und es inzwischen eine Menge Erfahrungen und Berichte zu diesem Thema gibt, habe ich immer wieder darüber geschrieben, nicht zuletzt aus eigener Erfahrung.

    In meiner Beratung mache ich auf diese Gefahr aufmerksam und kann über erfreuliche Ergebnisse berichten, wenn alle Milchprodukte gemieden werden. Die dramatischsten Fälle waren Psychosen, die binnen Stunden oder Tagen aufhörten, solange keine Milchprodukte mehr gegessen wurden.

    Über diese Fälle und den Hintergrund für maskierte Allergien berichte ich in meinem Buch: Warum essen Delphine keinen Käse? das im Frühjahr 2002 herauskommen soll. Das Superernährungs-Programm können Sie schon jetzt bestellen (s. Skripten).

    Hier also einige Texte zum Thema Milch:

    (...)


    Zu den Texten / Weiterlesen auf:
    http://www.sylt-gesund-leben.de/texten/milch.htm


    Nachtrag / Link ergänzt: http://www.animalsliberty.de/milchkuehe.html
    Mit Milch - insbesondere aus Massentierhaltung - werden auch Medikamente und Stresshormone aufgenommen, die uns krank machen!

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    This post was modified on 03 Sep 2007 at 07:20 pm.
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    Sabrina Schreiber
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    Re^4: Gefahren des Milchkonsums
    Ach, Heidi,... :-)

    Ich kann mich noch gut an meine damalige Entschlossenheit erinnern, als ich eine Nacht lang quer durch's Intenet gerauscht bin, ein schlimmes Video nach dem anderen, so unendlich viele Bilder - und Erkenntnisse, die ich vorher einfach nicht an mich hatte heranlassen wollen.

    In der Werbung die "glücklichen" Kühe auf der Weide... Dass die meisten Milchkühe fast nie in die Sonne kommen, sondern meist nur die Masttiere... sagen sie einem in der Werbung nicht. Und in der Werbung wird für jeden - Entschuldige - SCHEISS geworben. Aber für Bio-Produkte ganz sicher nicht. Egal, ob Wiesenhof, Landliebe, Weihenstephan usw. - eine Marke macht noch längst kein Produkt aus artgerechter Tierhaltung, das vergessen viele Verbraucher. Vielmehr ist von der "guten Milch", von der "Extraportion Kalzium" usw. die Rede. Die Leute verdienen Geld damit, dass sie dem Konsumenten weiterhin das Märchen von der gesunden Milch erzählen.

    Wir werden also damit erzogen, gewöhnen uns an den Geschmack - und sind dementsprechend ... hmm... irritiert, wenn ein neuer, fremder Geschmack uns heimsucht :-D. Ehe wir uns entschieden haben, vegan zu leben (was eben durch besagten Internet-Abend und zwei Tage des fast Dauer-Heulens kam), dachte ich mit größtem Unbehagen daran, wie ich ohne Käse leben soll. Gottchen... was haben wir an Hüttenkäse weggefuttert. Und Joghurt, egal, ob natur oder mit Frucht. Das war sogar meine größte Hürde - und mit größter Skepsis löffelte ich damals meinen ersten Becher Soja-Joghurt. Das war allerdings ein herrliches Erlebnis, weil der Geschmack nicht mehr so fad, sondern herrlich angenehm... ein bisschen "getreidig" war. Cremig und einfach lecker. Erste Hürde also geschafft :-)

    Milch als solches... nee, hatten wir nicht oft getrunken. In den Kaffee, aber den konnte ich auch schwarz trinken.

    Der Geschmack von Soja-Milch... ist anders, doch, ja. Ich kann mich nur noch vage an den von Milch erinnern, aber geholfen hat mir, vor allem die leicht gezuckerte Soja-Milch, um einfach dieses Gefühl des "Ungewohnten" zu überwinden. Was bislang natürlich war sollte auf einmal unnatürlich sein? Im Laufe der - im Grunde nur kurzen - Zeit haben wir uns an den neuen Geschmack gewöhnt und trinken auch ungezuckerte Soja-Milch, weil die Blockade im Hirn, die Angst vor dem Unbekannten, weg ist. Es soll Leute geben, die Müsli mit verdünnten Fruchtsäften trinken, aber ich weiß nicht... Schmeckt so was? Mir selbst ist Müsli bzw. sind Cornflakes am Morgen eh zu arg. Ich brauche morgens meine Rohkost, meist auch mittags und erst nachmittags brauche ich etwas Warmes (im Winter, im Sommer weniger).

    Ich habe z. B. noch nie Mandel- oder Hafermilch probiert, wäre aber auch einen Versuch wert. Reismilch ist auch lecker, aber auch da kann ich verstehen, wenn eine gewisse Hemmschwelle da ist, weil wir die Ausgangsprodukte ja nur als Bestandteil von meist Hauptspeisen - also in fester Form - kennen.

    Kaffee kann man wunderbar mit dem Coffee-Creamer von Soyatoo trinken, ich sehe da geschmacklich kaum einen Unterschied.

    Verstehe mich bitte nicht falsch, ich will nicht auf Dich einreden, Dir nur zeigen, dass es auch anderen ähnlich ergeht wie Dir. Wir sind oft auf gewisse Ess-Rituale eingefahren (bei Dir sind es z. B. die Cornflakes, bei mir war es Joghurt bzw. bei uns war es der Hüttenkäse im Salat). Oft hilft es, das ganze Ritual zu verändern, also eine Weile auf Cornflakes zu verzichten und statt dessen einen Obst- oder Gemüseteller zum Frühstück. Das ist auch ein bisschen eine Art Spielerei, ein Auskundschaften, auf was der Körper noch Lust hat oder entwickelt, denn DAS war aufregend für mich: zu erleben, wie mir plötzliche Dinge schmeckten, die ich sonst nie angerührt hätte. Roher Kohlrabi - und ich, der SPARGELHASSER überhaupt, bäh... Ich esse mittlerweile sogar Spargel :-) Bloß nicht als Suppe, nee, aber ansonsten, zwar immer noch mit einer gewissen Zurückhaltung, weil mir die Ekel-Szenen aus meiner Kindheit noch zu bekannt sind, aber durchaus aus echter Lust.

    Was jedoch der ausschlaggebendste Punkt bei mir und meinem Freund war: Letztenendes der Ekel vor Muttermilch. Als wir uns vergegenwärtigt haben, dass Milch nichts anderes als Säuglingsnahrung ist, für Kinder gedacht und NUR für Kinder... dazu noch die Szenen von säugenden Kindern an der Mutterbrust, übertragen auf das Muttertier, dem das Kälbchen geraubt wurde, um den Menschen zu befriedigen... Auf einmal ging's auch mental nicht mehr. Kleines Beispiel aus diesem Sommer. Mein Freund dachte, er macht uns eine Freude, in dem er uns Schoko-Eis mitbringt. Ich hatte einige Wochen zuvor eine Packung Eis mitgebracht. Er dachte, er müsse nur zugreifen - und was war's: Vollmilch-Eis. Ich bin ohnehin nicht der Fan von Schokolade-Eis, eher Vanille oder Erdbeer, daher sagte ich ihm nur: "Du hast es gekauft und kannst es nicht mehr ändern. Deine Entscheidung, wenn Du es isst, es bringt Dich nicht um. Oder aber, Du wirfst es weg." Er konnte es nicht essen. Der Gedanke an Muttermilch, das groteske Bild eines erwachsenen Menschens, der Baby-Nahrung zu sich nimmt, hat sich so festgesetzt, dass es ihn einfach davor ekelte. Ich hätte ihm sicher keine Vorwürfe gemacht, denn passiert ist passiert.

    Aber ich glaube, dass dies eine völlig natürliche Entwicklung ist, weil wir eben erwachsen sind und keine Baby-Nahrung brauchen. Einen ähnlichen Ekel hatte ich übrigens immer schon vor dieser Kinder-Nahrung von Hipp oder ähnlichen Firmen. Der Gedanke an diese Brei-Sorten... war mir zuwider, obwohl es ja zeitweise richtig "in" war, dass Jugendliche solche Gläser mit Gemüsebrei aßen. Ich sah im Geiste immer vollgesabberte, pausbäckige Kinder mit siffigem Latz :-D Naja, ich bin so gar kein Muttertyp, dementsprechend grauenhaft habe ich mir dieses innere Bild ausgemalt.

    Ich denke, Du machst einfach eine Entwicklung durch. Du denkst über Dinge nach, weißt Bescheid und, es arbeitet in Dir. Vielleicht hilft Dir das Bild von der Mutterbrust, aus der die Milch ja eigentlich stammt. Also aus einem typisch weiblichen Organ eines Muttertiers. Mir hat's immens geholfen. Und ansonsten, einfach herumexperimentieren und Dich überraschen lassen. Es muss wirklich keine Soja-Milch sein! Wobei Cornflakes mit Soja-Milch "Vanille" echt klasse schmecken :-))

    Alles Liebe


    Sabrina

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  • Gabriele Lässer
    Gabriele Lässer    Group moderator
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    Re^6: Gefahren des Milchkonsums
    Dass Kälber an der verarbeiten Milch sterben liegt schlicht und einfach daran, dass Milch ein guter Nährboden für Keime ist (die z.T. auch resistent gegen Abkühlung sind) und daher extrem denaturiert werden muss, um auf dem Weg von der Kuh zum Konsumenten nicht zu verderben. Was nach der Aufbereitung übrig bleibt, ist praktisch nur noch ein toter Nährstoffmix.

    Der Stoff der zur Muskelentwicklung der Kälber beiträgt und in menschlicher Milch zu einem deutlich geringeren Anteil vorkommt (unsere Milch muss / soll die Gehirnentwicklung begünstigen), ist Kasein. Dieser bleibt in der Milch und steht im Verdacht Krebserkrankungen zu begünstigen.

    Es mag nicht alles Negative (im beschriebenen Umfang) wahr sein was über Milch geschrieben wird. Deswegen muss ich aber nicht auf Werbeslogans hereinfallen die sie als etwas anpreisen das sie niemals war und auch nicht sein kann, nämlich ein Nahrungsmittel für heranwachsende und erwachsene Menschen.

    Hier noch was Leckeres: Die Qualität von Milch wird unter anderem an der Anzahl der darin vorhandenen "somatischen Zellen" gemessen. Das sind u.A. Eiterteilchen die ihren Weg von den entzündeten Eutern kranker Kühe praktisch zu allen Milchtrinkern finden, denn die Milch von kranken und gesunden Tieren wird gemischt. Das soll so nicht sein, lässt sich aber kaum vermeiden, da die Erkrankungen der Tiere ja nicht immer gleich bemerkt werden.

    Zum Wohl kann ich dazu nicht mehr sagen, zumal ich mittlerweile so begeistert von den Alternativprodukten bin, dass ich für mich keinen Grund mehr sehen kann, mich mit degenerierter Milch abspeisen zu lassen die Schaden an Tier und Umwelt verursacht.

    Liebe Grüße,
    Gabriele

    Nachgereicht: Milchverarbeitung http://www.schwatec.com/downloads/NOCAD013.pdf
    This post was modified on 05 Oct 2010 at 04:00 pm.
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  • Andreas Thaler
    Andreas Thaler    Premium Member   Group moderator
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    Re^9: Gefahren des Milchkonsums
    Dominique,

    muß das Kasein angegeben werden? Unter welchem Begriff findet man das im 'Beipackzettel' (Inhaltsangabe trifft es bei modernen Nahrungsmitteln ja leider nicht immer )

    Schöne Grüße,
    Andreas