Verkehrsplanung (Straße, Schiene, Flugbetrieb und Verkehrstechnik)

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  • Volker Hannig
    Volker Hannig
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    21 Oct 2010, 1:17 pm
    Vorstellung
    So, nachdem ich nun nach der freundlichen Aufforderung von Herrn Sallmann dieser Gruppe beigetreten bin, möchte ich mich kurz vorstellen:

    Beruflich:

    Ich bezeichne mich gern als typisches Kind des 2. Bildungsweges. Als ich 1982 die Realschule Hohenstein in Wuppertal verließ, verschwendete ich keinen Gedanken daran, dass ich irgendwann –abgesehen von der Berufsschule- noch mal eine Schule von innen betreten würde. So absolvierte ich folgerichtig mit viel Freude eine gewerbliche Ausbildung zum Stahlbauschlosser (neudeutsch heißt das heutzutage „Konstruktionsmechaniker“) im Fahrzeugbau bei dem leider längst „verblichenen“ Hersteller von LKW-Aufbauten und LKW-Aufliegern BLUMHARDT in Wuppertal-Vohwinkel.

    Als 1986 die Lehre zuende war und mir mit 20 Jahren die Arbeitslosigkeit drohte, besann ich mich eben dieses 2. Bildungsweges und zog doch in Erwägung eine „Akademische Laufbahn“ zu versuchen. Dafür erwarb ich erstmal das Fachabitur „Maschinenbau“ –das dauerte mit abgeschlossener Lehre nur ein Jahr- und schrieb mich nach unfruchtbaren aber unabwendbaren 15 Monaten Wehrdienstzeit 1987 an der Bergischen Universität (damals BU GH Wuppertal) für das Studium des Bauingenieurwesens ein. Für das Hauptstudium entschied ich mich gegen die konstruktive Studienrichtung und vertiefte „Verkehr“. Abgesehen von der hohen Arbeitsbelastung in einigen Phasen des Studiums (die Ingenieure wissen sicher noch was es heißt, die erforderlichen und berüchtigten Prüfungsvorleistungen zu erbringen, gleichzeitig für Klausuren zu pauken und nebenbei das spärliche BaFöG aufzubessern) hat mir die Studentenzeit viel Spaß gemacht, da in weniger angespannten Studienphasen Zeit für Reisen, Exkursionen, (Asta-) Feten und Kneipenbesuche zur Verfügung stand und auch genutzt wurde. Als die Zeit der Massenvorlesungen vorbei war und die Lehrveranstaltungen den Charakter von intensivem Meinungsaustausch mit den Professoren annahmen, lernte man den Lehrkörper (zumindest in Wuppertal) von seiner meist sehr angenehmen, fast freundschaftlichen Seite kennen. Hervorheben möchte ich hier insbesondere die Professoren Siegfried Velske, Joachim Fiedler und Martin Stolz.

    Unmittelbar nach dem Studium konnte ich bei der Stadt Wuppertal im Amt für Stadtentwicklung und Stadtforschung meine erste Stelle als Ingenieur antreten. Damals war die Aufgabe eines sog. „Aufgabenträgers für den Öffentlichen Personennahverkehr“ für eine Kommune noch ziemliches Neuland und der erste Schritt war der Aufbau einer „ÖPNV-Koordinierungsstelle“. In der Abteilung Stadtentwicklungsplanung in der diese Koordinierungsstelle angesiedelt war ging es ausgesprochen interdisziplinär zu: Raumplaner, Sozialwissenschaftler, Verwaltungsfachleute und Bauingenieure aber auch „Exoten“ (promovierte Biologen und Historiker, ehemalige Lehrer usw.) gaben sich dort ein Stelldichein. Ich hab in dieser Zeit viel gelernt und mit einer Rot-Grünen Ratsmehrheit im Stadtrat konnten einige innovative Projekte des sog. „Umweltweltverbundes“ umgesetzt werden. Mit dem Wechsel der Rats-Mehrheiten Ende 1999 zugunsten des „bürgerlich-konservativen Lagers“ verließ ich die Stadtverwaltung Wuppertal nach siebeneinhalb Jahren. Ausschlaggebend hierfür war –auch wenn es sich jetzt so anhören sollte- weniger der Frust, sondern das ehrliche Bedürfnis, in meiner beruflichen Laufbahn die Seite eines Verkehrsbetriebes kennenzulernen.

    So wechselte ich mit dem Millenniumswechsel 2000 zur DB AG und lernte mit der für Nahverkehr zuständigen DB Regio AG eine Firma kennen, die mit ihrem Ruf als träger Nachfolger einer Behörde nichts zu tun hatte. Hier wurde mit Sinn und Verstand an der Sicherung der Zukunftsfähigkeit in einem hart umkämpften Markt (nämlich dem SPNV) gearbeitet. Für einen jungen Ingenieur -der ich immer noch war- wurde es nie langweilig und die anvertrauten Aufgaben nahmen in der Folge stets an Verantwortung und Komplexität zu.

    Hier ein Abriss dieser Tätigkeiten:

    01/2000 – 03/2000 Angebotsplanung DB Regionalbahn Rhein-Ruhr GmbH (Linienmanagement)

    04/2000 – 08/2003 Leiter der Stabsgruppe Integraler Taktfahrplan NRW (Übergreifend für die DB Regionalbahngesellschaften Rhein-Ruhr, Westfalen, Rheinland (später DB Regio NRW GmbH)

    09/2003 – 06/2004 Stellv. Leiter der Abteilung strategische Verkehrs- und Angebotsplanung der DB Regio NRW GmbH (Verkehrsnachfrageuntersuchungen mit VISUM von ptv)

    01/2005 – 05/2005 Unternehmensentwicklung DB Regio NRW GmbH, Projektleiter für Angebotserstellung bei SPNV-Ausschreibungen in NRW

    06/2005 – 06/2010 Betriebsleiter der DreiLänderBahn in Siegen mit Handlungsvollmacht

    Seit 06/2008 Projektleiter des Umsetzungsprojektes Betriebsaufnahme Rhein Sieg Express

    Seit 06/2010 Teilnetzmanager Rhein Sieg Express mit Handlungsvollmacht bei der DB Regio Rheinland GmbH in Köln

    Ehrenamtlich betätige ich mich als Vorstandmitglied der Deutschen Verkehrswissenschaftlichen Gesellschaft (DVWG) bei der Bezirksvereinigung Berg und Mark. Ich kümmere mich dort um die „Kasse“ als „Schatzmeister“ und schaffe es leider nur sehr sehr selten, an den Veranstaltungen teilzunehmen.


    Privat:

    Unverheiratet (aber glücklich liiert), keine Kinder

    Ich liebe das individuelle Reisen –insbesondere mit dem Motorrad- und bereite mich und mein Motorrad Honda XRV 650 Africa Twin gerade auf einen Trip nach Thailand, Laos, Kambodscha und Vietnam vor. Wer mehr über mich und meine zurückliegenden Reisen erfahren möchte: http://www.volkerhannig.de

    [Exkurs zu dem Web-Auftritt: Die HP lässt sich nur anständig mit dem MS Internet Explorer anschauen. Das liegt daran, dass ich seinerzeit (etwa 2002) als ich den Frame für die HP gebastelt habe viel mit Java-Scripts "experimentiert" hatte. Daraus entstanden sind die auf einigen Seiten zu sehenden "rotierenden" und/oder "slidenden" Menüs. Da sind dann allerdings offensichtlich Scriptfehler enthalten (bin halt kein Experte) über die der vielgescholtene IE "hinwegsieht". Die hochgelobten Produkte Mozilla Firefox und Google Crome sind da aber offensichtlich empfindlicher. Da ich aber weder die Zeit noch so richtig die Lust verspüre den ganzen Auftritt mal ein wenig zu überarbeiten sage ich allen die da was einsehen wollen einfach von vornherein dass es nur mit dem IE funktioniert.

    Aber selbst bei einigen Rechnern die den IE nutzen ist meine HP inzwischen gesperrt. Das liegt wahrscheinlich daran, dass irgendwelche Virenfilter in den "merkwürdigen Scripten" irgendwelche bösen Trojaner oder sonst was identifizieren. ]

    Weil hier auch gelegentlich vom Christsein die Rede ist: Im Laufe der Jahre haben bei mir als Christ die Zweifel Oberhand bekommen und manchmal (bitte nicht persönlich nehmen… ich respektiere grundsätzlich jede religiöse Betätigung) glaube ich, dass die Welt ohne Religion ein friedlicherer Ort wäre

    So, das wars als Vorstellung erstmal in aller Kürze!

    Grüße an alle und danke noch mal für die Einladung

    Volker Hannig
    This post was modified on 21 Oct 2010 at 05:09 pm.
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