Ich fühle mich nicht vors Schienenbein getreten, keine Angst.
Es ist nur leider so, dass viele Menschen glauben, man dürfe fremde Texte, die "im Internet" stehen, einfach so weiter verbreiten, als seien sie gemeinfrei. Ich lebe davon, dass diejenigen, die meine Texte, also die Ergebnisse meiner Arbeit, nutzen, indem sie sie veröffentlichen und verbreiten, dafür ein Honorar zahlen. Übrigens sieht das Urheberrechtsgesetz das genauso und droht Strafen für Verstöße an, die sich in etwa im gleichen Rahmen bewegen wie die für den Diebstahl von Sachen.
Allerdings ist das Unrechtsbewusstsein bei der Verletzung von Urheberrechten deutlich geringer ausgeprägt als bei der Wegnahme von Sachen. Niemand käme auf die Idee, vor einem Laden ohne zu zahlen einen Apfel aus der Auslage zu nehmen und dann zu argumentieren "Die lagen da so rum, da dachte ich, man dürfe die einfach mitnehmen".
Darauf wollte ich aufmerksam machen.

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Frank Schliffke
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