VMware Virtualization

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  • Marco Brodkorb
    Marco Brodkorb    Premium Member   Group moderator
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    Hard oder Soft
    wir nutzen 8 ESX Server mit ca. 110 VMs. Als Storage wird eine NetApp via Software-iSCSI angebunden.
    Gibt es Erfahrungen (oder besser noch Messwerte), wo jemand den Software-iSCSI-Initiator aus Performancegründen durch einen HBA ausgetauscht hat?

    Mir ist schon klar, dass die Software-Variante auf die CPU des Hosts geht und man die Last durch den Einsatz von HBAs in selbige verlagern kann. Aber was genau bringt das an Perormance?

    Zu sagen ist noch, dass wir keine SQL, Exchange und FileServer virtualisiert haben. Nur PrintServer, DCs und verschiedene Server.

    Danke und Prost Neujahr!
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  • Christopher Dolak
    Christopher Dolak
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    Re^2: Hard oder Soft
    Hallo,

    bei einer Netapp wäre natürlich auch NFS eine alternative. Hat denn schon jemand erfahrungen damit gesammelt?
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  • Raiko Mesterheide
    Raiko Mesterheide    Premium Member   Group moderator
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    Re^3: Hard oder Soft
    Der erste CPU Kern wird von der Service Console genutzt, kann aber trotzdem als HEC vom VMkernel für die VMs genutzt werden.

    H/W iSCSI macht nur dann Sinn, wenn du zwei HBAs pro Server verwendest (QLA4062)
    Nur durch zwei Interfaces kannst du eine Adapter Redundanz konfigurieren.

    Allerdings wage ich zu bezweifeln das dir die HBAs einen Performancevorteil bringen werden.
    Solange du kein boot from SAN machen willst bleib bitte bei den Software Initiatoren.

    Noch besser wäre natürlich du würdest die NetApp über NFS ansprechen :-)

    Viele Grüße
    Raiko Mesterheide
  • Roland Kletzing
    Roland Kletzing
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    Re^4: Hard oder Soft
    Das mit der Performance bei iSCSI HBA`s kann m.W, sogar nach hinten losgen, zumindest habe ich schonmal einen Performancevergleich gesehen, in dem ein HW iSCSI HBA merklich schlechter abgeschnitten hat als eine Softwarelösung. (war aber glaube ich ein Vergleich mit dem MS Initiator).

    In erster Linie bringt ein iSCSI HBA tatsächlich nur CPU Entlastung und SAN-Boot und verursacht v.a. ein Loch im Geldbeutel. Wenn man bei 10 ESX Servern durch Verwendung von iSCSI HBA`s soviel CPU einspart, daß man die VMs auch auf 9 Servern unterbringen kann, dann ist das natürlich toll. Bei den Preisen für die HBA`s will aber gut überlegt sein, ob sich das überhaupt rechnet und bei dem "Überangebot" an Host-CPU heutzutage (Dual Quad-Core ist ja faktisch schon Standard für Server) würd ich glaubich auch eher in zusätzliche Mhz oder Cores investieren, als in HBA`s.

    Hier ist übrigens ein nettes Netapp Paper zum Thema NFS vs. iSCSI vs. FC. Leider wird auf iSCSI HBA`s nicht eingegangen. http://media.netapp.com/documents/tr-3697.pdf
  • Roland Kletzing
    Roland Kletzing
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    Re^5: Hard oder Soft
    Jumbo Frames dürfte bei iSCSI übrigens auch merkliche CPU Entlastung bringen (da weniger Interrupts)

    Is leider in VI3.5 immer noch nicht offiziell unterstützt, zumindest nicht für den Software iSCSI Initiator oder NFS sondern nur aus VMs heraus (bei Verwendung des vmxnet Adapters)

    BTW: Warum eigentlich nicht ? Welche Probleme existieren bzw. ist das mit VI4 zu erwarten ?

    http://blog.scottlowe.org/2008/04/22/esx-server-ip-storage-a...
    http://communities.vmware.com/thread/133908
  • Marco Brodkorb
    Marco Brodkorb    Premium Member   Group moderator
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    Re^6: Hard oder Soft
    vielen Dank erstmal an alle die geantwortet haben und noch antworten wollen.
    Die Kalkulation der Zusatzkosten vs. ein neuen ESX-Server hebt sich dann ca. auf und dann würde ich doch eher zu einem zusätzlichen Server tendieren...

    @Herrn Mesterheise: welcher Vorteil hat denn NFS gegenüber iSCSI? Habe mir aber auch die PDF von Netapp (Link siehe oben) noch nicht angesehen...
  • Raiko Mesterheide
    Raiko Mesterheide    Premium Member   Group moderator
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    Re^7: Hard oder Soft
    Hallo Herr Brodkorb,

    NFS hat den großen Vorteil das kein VMFS verwendet wird.
    Das hat wiederum zur Folge das keine Metadaten Locks entstehen können
    und somit "mehr" VMs auf einem share betrieben werden können als VMs auf einer LUN.
    Bei NFS werden nur die Files gelockt und nicht der ganze share.
    Gerade im VDI ( View :-) Umfeld ist das ein enormer Verwaltungsvorteil.

    Hinzu kommt, dass im NetApp Umfeld das Blockdevice im Filesystem "emuliert" wird.
    Also warum dieser Umweg?! NetApp spielt seine stärken ganz klar im NFS Bereich aus.


    Viele Grüße
    Raiko Mesterheide