Ich denke, das diese Diskussion ein wenig an der Grundidee eines Wikis vorbeigeht.
Einfache Beteiligung lässt sich sicher nicht mit feingranulärem rights management kombinieren.
Wenn der Sicherheitsaspekt so sehr im Vordergrund Ihrer Betrachtungen steht, ist sicher eine andere Enterprise Content Managament Lösung besser geeignet Ihre Bedürfnisse zu befriedigen.
Dafür stehen Plattformen wie Lotus Notes, MS Sharepoint oder, wenn wir bei den von Garnter gekürten Marktführern bleiben wollen, Jive zur Verfügung.
Wie schon weiter oben erwähnt wurde ist DER große Vorteil eines Wikis die einfache Beteiligung, die auch technisch nicht so versierten Personen die Beteiligung ermöglicht, das herausragendste Merkmal. Natürlich lässt sich der Zugang einschränken, aber damit verneinen sie die Möglichkeit das organisationale Wissen auf breiter Basis anzuzapfen.
Andererseits erahne ich hinter dieser Betonung der Sicherheitsfrage ein ganz anderes Problem, nämlich fehlendes Vertrauen. Das würde allerdings auch dazuführen, dass Ihre Enterprise 2.0 Initiative von Anfang an zum scheitern Verurteilt ist. Als Grundvorraussetzung für das Einführen von Enterprise 2.0 Technologien in Organisationen wird auch immer wieder gerne Vertrauen und Offenheit als die wichtigsten Ausprägungen der Organisationskultur genannt.
Wären Ihre Bedenken wegen der Brisanz der eventuell im Wiki veröffentlichen Wissens so würde ich ebenfalls wieder eine andere Content Management Lösung vorschlagen.
Wikis sind nicht per se für ein komplexes rights management ausgerichtet.
Haben Sie denn schon mit anderen Web 2.0 Anwendungen innnerhalb Ihrer Organisation Erfahrungen?
Beste Grüße
Dekner Michael

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Michael Dekner Premium Member
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