..........ist ein Thema, mit dem wir uns viel mehr befassen sollten, denke ich. In der EigenverANTWORTung steckt es ja schon drinnen, es ist die Antwort auf viele Fragen und Probleme!

Daher stellt sich die Frage, wer führt in unserem Leben Regie? Andere Menschen, die Umstände, das System, das Geld, falsche Einstellungen oder Glaubensmuster usw.

Nachhaltigkeit gibt es aus meiner Sicht nur dann, wen wir dem ureigensten Auftrag des Schöpfers folgen, der den Menschen gleich zu Beginn der Schöpfungsgeschichte gegeben wurde. Auf dieser Erde in LIEBE zu herrschen. Jeder in seinem Verantwortungbereich und nicht einer über den anderen.

Mit diesem Thema habe ich mich etwas intesiver auseinander gesetzt:


REGIEren statt reaGIERen
und gemeinsam in Freiheit WERTE voll leben!

Einleitung

Wir gehen in sehr herausfordernde Zeiten, aber auch in Zeiten mit noch nie dagewesenen Chancen und Möglichkeiten. Eine wichtige Voraussetzung, die erforderlich ist, um aus dieser Zeit als Sieger hervorzugehen, ist eine hohe Bereitschaft für Veränderung. Verändern was verändert werden muss und Werte behalten, die es wert sind, sie zu behalten und die Gabe das eine vom anderen zu unterscheiden. Wer bereit ist, alles Bisherige in Frage zu stellen und total neu zu denken, hat die besten Chancen, diese Zeit für sich und seine Zukunft positiv zu nutzen.
Die Zukunft wird aus meiner Sicht eine Kombination der alten Grundwerte, die es seit bestehen der Menschheit gibt und sich nie verändert haben, und einem ganz neuem Denken im Bezug auf die aktuelle Situation. Daraus werden sich neue Formen des Zusammenlebens gestalten.


Die jetzige Situation:

Die Menschen reagieren sehr unterschiedlich auf die aktuelle Situation. Die Einen versuchen die Umstände zu verdrängen und hoffen, dass sich alles nach kurzen Turbulenzen wieder beruhigt, andere versuchen noch zu retten, was zu retten ist. Insgeheim hoffen die meisten, dass unsere politischen Führer eine Lösung hervorzaubern und dadurch irgendwie den Umschwung herbeiführen werden. Aus meiner Sicht wird das mit Sicherheit nicht der Fall sein. Die Politik hat die Misere nicht alleine verursacht und wird sie auch alleine nicht lösen können. Die Probleme sitzen viel tiefer, denn die Ursache sind wir alle zusammen. Es gibt in der Bibel einen einfachen Ausspruch dafür: „Habgier ist die Wurzel allen Übels!“ Das, was wir über Jahrzehnte gesät haben, werden wir nun ernten. Das Gesetz von Saat & Ernte ist ein unumstößliches Schöpfungsprinzip, dass niemand, auch nicht der mächtigste Mann der Welt, außer Kraft setzen kann.

Leider reagiert die Masse aus Angst in dieser Situation komplett falsch. Sie tun genau das, was diese Krise in Wahrheit ausgelöst hat, noch viel intensiver. Sie raffen noch alles an sich, um ja ihr Hab und Gut nicht zu verlieren. Die Habgier hat sich auf Grund der Zukunftsängste noch erheblich verstärkt und das wird auch die Probleme verstärken. Habgier hat nichts mit der Menge an Geld und Gütern zu tun, die jemand besitzt. Habgier ist eine Denke die aus dem Bewusstsein bzw. aus unserem Geist kommt und wenn ich zurückblicke hatte auch ich diese Haltung leider viel zu oft. Ängste, gesellschaftliche Zwänge, Begierden usw. haben in uns allen immer wieder das „Haben wollen“ ausgelöst. Wir lassen uns viel zu sehr von den Umständen regieren.

Der Menschheit mangelt es an Orientierung und daher an Visionen. Es gibt vorrangig nur ein Streben und das ist der eigene Wohlstand. Wir haben vergessen, dass langfristig nur ein gemeinsamer Wohlstand möglich ist. Wir brauchen wieder eine Orientierung in Richtung Allgemeinwohl. Eine Vision, die unser Umfeld mit einbezieht. Eine Vision, die die Individualität und den Erfolg des Einzelnen fördert und alles tut, dass es auch den Mitmenschen und unserem Umfeld gut geht.





Neues Denken für eine bessere Zukunft!

Es mag verrückt klingen, aber ich bin sehr froh über die momentanen Entwicklungen. Wir werden dadurch eine noch nie dagewesene Veränderung erleben. Dieser einschneidende Wandel birgt eine gigantische Chance in sich. Die Bereitschaft, alles Bestehende in Frage zu stellen, steigt rapide. Immer mehr Menschen erkennen, dass eine Veränderung nicht genügen wird. Wir brauchen dringend eine Erneuerung. Eine Erneuerung unseres Denkens, Sprechens und Handelns bildet die Basis für alle weiteren Bereiche. Nur eine neue Saat wird eine neue Ernte hervorbringen. Es braucht die Bereitschaft vieler Menschen sich diesen Herausforderungen zu stellen. Es werden in vielen Bereichen von Wirtschaft und Gesellschaft neue Strukturen erforderlich sein, weil die bestehenden zu einem sehr hohen Maß in der Zukunft nicht mehr funktionieren werden. Die kommenden Herausforderungen sind der beste Nährboden für neue Ideen, überdurchschnittliche Kreativität und ein neues WERTE bewusst SEIN. Bereits jetzt erkennen wir, dass immer mehr Menschen die Dinge wieder hinterfragen, nach dem Sinn des Lebens suchen und viel bewusster durchs Leben gehen. Daraus werden sich ganz neue Lebenskonzepte entwickeln und unser Zusammenleben wird sich neu gestalten.


Alles beginnt bei mir selbst

Wir Menschen haben die Angewohnheit, dass wir die Schuld immer gerne auf andere verteilen. „Alle sind schuld an der Misere nur ich bin der einzige, der Nichts dafür kann.“ So wie wir die Verantwortung für unser Leben zum Teil an andere delegiert haben und damit zuließen, dass andere unser Leben bzw. unser Umfeld gestaltet haben, so möchten wir natürlich auch die negativen Auswirkungen gerne auf andere schieben. Solange wir das tun, haben wir aus der jetzigen Situation Nichts gelernt. Erst wenn wir erkennen, dass wir alle Mitverursacher waren, beginnen wir auch bei uns selbst Etwas zu verändern. Selbsterkenntnis ist der beste Weg zur Besserung. Die Veränderung beginnt immer bei uns selbst. Wir brauchen nicht gleich das gesamte System verändern. Es braucht eigentlich jeder nur bei sich selbst beginnen und das schöne daran ist, dies kann uns niemand verbieten. Wenn jeder beginnt vor seiner Türe zu kehren und andere motiviert und inspiriert das Selbe zu tun, dann werden wir staunen, wie schnell eine solche Veränderung voranschreiten kann. Schon Ghandi sagte: „Wenn Du etwas verändern möchtest, musst Du zuerst die Veränderung sein!“
In dem Ausmaß, indem es uns gelingt, uns selbst zu verändern, werden wir eine tatsächliche nachhaltige Veränderung unseres Umfeldes erleben. Solange wir nur versuchen, an den Symptomen zu kurieren, beziehungsweise die Auswüchse unseres Verhaltens bekämpfen, werden diese immer wieder kommen. Es wird Zeit, dass wir das wahre Problem erkennen und bei der Wurzel packen

Regiert Dich das Leben oder regierst Du Dein Leben?

…..ist die entscheidende Frage. Solange wir der Meinung sind, dass diese Misere ausschließlich die großen Finanzmanager, Politiker und sonstigen Machthaber dieser Welt verursacht haben, regiert UNS das Leben. Dadurch sagen wir automatisch, dass wir selbst keinen Einfluss haben und nichts tun können. Wir lassen uns von den Umständen beherrschen. Wie immer, delegieren wir die Verantwortung an die anderen und fühlen uns als Opfer. Mit jedem Prozent der Verantwortung, die wir an andere delegieren, delegieren wir einen Teil unseres Lebens und begeben uns im selben Ausmaß in eine Abhängigkeit.
Freiheit kann man nicht trennen von der EIGENVERANTWORTUNG. In dem Ausmaß, in dem wir bereit sind Verantwortung zu übernehmen, erleben wir auch Freiheit. Gott hat jedem Menschen den freien Willen gegeben, um sich täglich neu entscheiden zu können. Er hat uns Fähigkeiten und Talente gegeben, über die wir selbst bestimmen können. Wir können selbst entscheiden, ob wir daraus etwas Sinnvolles machen. Er gibt jeden von uns jeden Tag 24 Stunden. Wir entscheiden was wir mit der Zeit tun und wohin wir sie investieren. Zeit ist das wichtigste Investmentgut. Würden die Menschen der Zeit zumindest soviel Aufmerksamkeit wie dem Geld geben, würden sie viel verantwortungsvoller damit umgehen.
Ich habe gelernt, dass ich für mein Leben zur Gänze die Verantwortung trage und sie auch tragen will. Ich will mein Leben selbst leben und nicht gelebt werden. Je mehr mir das gelingt, umso freier fühle ich mich. Darin sehe ich die einzige Möglichkeit im eigenen Leben zu regieren. Eigenverantwortung ist aus meiner Sicht einer der wichtigsten Schlüssel für die Lösung der Probleme der heutigen Zeit. Eigenverantwortung macht uns fähig in unserem Leben zu regieren und in dem Ausmaß, indem wir regieren, werden wir Freiheit erleben.
Wenn wir uns in der Bibel die Schöpfungsgeschichte auf der ersten Seite im ersten Kapitel lesen, stellen wir fest, dass regieren der ureigenste Auftrag ist, den Gott den Menschen gegeben hat.


WERTE erkennen und leben!

Die größte Herausforderung sehe ich darin, dafür das entsprechende Bewusstsein zu schaffen. Nicht nur ein Wertebewusstsein, sondern WERTE bewusst SEIN ist das Ziel. Es genügt nicht zu wissen, dass WERTE wichtig sind und auf welche WERTE es ankommt. Nur wenn wir die WERTE sind, können wir sie auch leben und dies ist ein immer währender Prozess.
Im Mittelpunkt steht der WERT des Menschen, mein eigener und der der anderen. Jeder Mensch ist wertvoll, weil er ist und nicht weil er eine besondere Leistung erbracht hat oder viel besitzt. Welchen WERT haben für mich die Geschöpfe, die Schöpfung und der Schöpfer? Welchen WERT sieht der Mensch in sich unabhängig von allen materiellen Gütern und Positionen? Ich frage oft Menschen, wer bist DU, wenn ich dir all deinen Besitz, deine Firma, dein Auto, deine berufliche Position usw. wegnehme? Was bleibt übrig? Welchen WERT erkennst du dann in dir? Dies sind doch sehr entscheidende Fragen, die unsere Zukunft sehr nachhaltig beeinflussen!
Der Träger von Gesellschaft, Wirtschaft und Politik ist der einzelne Mensch. Sich seiner WERTE bewusst SEIN, darin sehen ich den Lösungsansatz für den Einzelnen. Dadurch werden die Potenziale freigesetzt, die NOTwendig sind, um die NOT dieser Schöpfung zu wenden.
Die eigenen WERTE (Gaben, Talente, Fähigkeiten...) neu zu entdecken, fördert den SelbstWERT. Den WERT der Mitmenschen schätzen, steigert die WERTschätzung füreinander und eine hohe gemeinsame WERTschöpfung ist die automatische Folge.

Eine Wertschöpfung die uns den WERT der Schöpfung nachhaltig sichert.


Die Menschheit als Organismus!

Ich vergleiche die Menschheit gerne mit einem Organismus. Wenn wir nun unseren eigenen Organismus „Körper“ betrachten, funktioniert dieser nur dann einwandfrei, wenn jede Zelle ihren Platz einnimmt und sich seiner Aufgabe bewusst ist. Eine Zelle, die krank geworden ist und daher ihre Aufgabe nicht mehr erfüllt und sich dupliziert, kann den gesamten Körper zerstören. Vor allem wenn die Abwehrkräfte bzw. die Gesundheitspolizei unseres Körpers nicht stark genug sind. Dies ist wiederum davon abhängig, wie gut wir unseren Organismus mit den nötigen Vitalstoffen versorgen.
WERTE sind die Gesundheitspolizei vom Organismus „Menschheit“. Die richtige Information bzw. Nahrung für unser Bewusstsein und unseren Geist sind die Vitalstoffe, die dafür sorgen, dass die Gesundheitspolizei stark genug ist, mit den Zellen, die aus der Reihe tanzen, in der richtigen Weise umzugehen. Wird eine kranke Zelle mit genügend Vitalstoffen versorgt, kann sie geheilt werden.

Die Basis aller WERTE ist die Liebe. Alles was nicht der Liebe entspringt hat eigentlich keinen WERT. Wirkliche Liebe ist ganz einfach beschrieben„Liebe den Herrn, deinen Gott über Alles und deinen Nächsten wie Dich selbst!“
Hier sind aus meiner Sicht zwei Punkte sehr wichtig. Zum einen glaube ich fest daran, dass es diese höhere Autorität gibt. Nur wenn wir uns dieser gegenüber auch verantwortlich fühlen, können wir die Verantwortung für uns und die Mitmenschen in der richtigen Weise wahrnehmen. Nur wer bereit ist, eine höhere Autorität anzuerkennen, kann selbst Autorität ausüben ohne autoritär zu werden. Zum Anderen können wir andere Menschen nie mehr lieben als uns selbst. Nicht umsonst sagt man zu verbitterten Menschen „Der mag sich ja selbst nicht!“ Nur wer sich selbst annehmen kann und sich seiner WERTE bewusst ist, wird andere Menschen wirklich lieben können und ihnen auch mit der gebührenden WERTschätzung begegnen. Ich bin überzeugt, dass der Same dieser göttlichen Liebe in jedem von uns vorhanden ist. Wenn wir uns dafür entscheiden, diesen Samen zu gießen und zu düngen und das Bewusstsein dafür schärfen, wird er auch in unserem Leben wachsen. Dabei spielt die richtige Nahrung bzw. Informationsaufnahme eine sehr wesentliche Rolle.




Das harmonische Lebensorchester

Das gesamte Universum wird durch die Schöpfungsprinzipien bzw. geistigen Gesetzmäßigkeiten geregelt. Eine solche Gesetzmäßigkeit ist die „synergetische Potenzierung“, wie ich sie gerne nenne. Dieses Schöpfungsprinzip kennen wir auch aus dem Ernährungsbereich. Wenn die Vitalstoffe wie Vitamine, sekundäre Pflanzenstoffe, Enzyme, Spurenelemente usw. in unseren Lebensmitteln einander in der richtigen Weise ergänzen, potenziert sich ihre Wirkung. Die Wissenschaft weiß zwar bis heute nicht warum es so ist, sie weiß nur, dass es so ist. Isoliert haben diese Stoffe meist nur einen Bruchteil, wenn nicht sogar eine gegenteilige Wirkung.
Ein sehr ähnliches Prinzip finden wir in unserem Körper wieder. Auch hier ist es ein Zusammenspiel der einzelnen Zellen bis hin zu den unterschiedlichen Körperteilen und Organen, die die Effizienz ausmachen. Weitergeführt finden wir das gleiche Prinzip im Zusammenwirken von Menschen. Als Einzelperson mit unseren spezifischen Fähigkeiten und Talenten haben wir trotz unserer Einzigartigkeit nur eine sehr eingeschränkte Wirkung. Wenn wir jedoch beginnen zu kooperieren und unsere Synergien aktiv zu leben, beginnt sich unsere Effizienz zu potenzieren. Ich behaupte, dass dies ein Schöpfungsprinzip ist, das sich in jedem Organismus vollzieht. So auch in der Gesellschaft, wenn wir die Menschheit wiederum als Organismus betrachten und jeder von uns so eine "Vitalstoffzelle" ist. Dieses Phänomen finden wir in allen Bereichen ob in der Familie, im Teamsport, in Firmen, in Vereinen, Kommunen, bis hin zu Regionen und Nationen. Es funktioniert überall wo Menschen zusammenwirken. Je stärker das Bewusstsein dafür ist, umso mehr können wir uns dieses Prinzip zu Nutze machen.
Es sind die Schöpfungsprinzipien, die das Zusammenwirken aller Kräfte im gesamten Universum steuern.


Ein neues WERTE bewusst SEIN!

Nur wen dieses neue WERTE bewusst SEIN in unseren Herzen zur Entfaltung kommt, können wir erwarten, dass sich die Umstände tatsächlich zum positiven verändern. Nur wen der Same, den wir auf den Acker unseres Lebens säen, erneuert wird, werden wir eine neue, bessere Ernte erhalten. Was der Mensch sät, das wird er ernten, Dies ist vielleicht das Schöpfungsprinzip mit der größten Wirkung in allen Bereichen unseres Lebens. Nur wenn wir das beherzigen und verstehen wird es uns gelingen die Verantwortung für uns selbst und die soziale Verantwortung für unsere Familien, Mitmenschen und unsere Umwelt wirklich wahrnehmen zu können.
Gott sei Dank sehen wir bereits in vielen Bereichen ein steigendes WERTEbewusstsein. Das Thema Gesundheit rückt mehr und mehr in den Mittelpunkt. Zurzeit vollzieht sich ein großer Wandel im ökologischen Landbau und bei den Nahrungsmitteln. Im Umweltbereich findet ein Umdenken statt. Auch die umweltfreundliche Energiegewinnung ist nicht aufzuhalten und vieles mehr könnte noch aufgezählt werden. Jedoch ist dies immer noch ein stückweit „kurieren an den Symptome“ und nicht „das Problem bei der Wurzel packen“! Den Kernansatz sehe ich beim einzelnen Menschen bzw. bei der BILDung. Wir Menschen brauchen eine Korrektur in unserem SelbstBILD. Solange wir unseren WERT aus unserer Leistung bzw. aus unserem Besitz beziehen, wird sich nicht grundlegend etwas verändern. Wenn wir hier stärker ansetzen, ist alles andere eine Folge.
Wir brauchen ein neues BILD im Bezug auf das Besitzdenken bzw. „haben Wollens“. Unser Schöpfer hat uns als Verwalter auf die Erde gesandt um ein Segen für uns, für alle Geschöpfe und für die Schöpfung zu sein. Jeder ist mit Gaben und Talenten ausgestattet um seinen spezifischen Beitrag dafür zu erfüllen. Kein Mensch ist zum Selbstzweck auf diese Erde gesandt. Jedem ist das anvertraut, was seinem Auftrag entspricht und er ist ausgestattet mit den Werten wie Gaben, die für die Erfüllung notwendig sind. Dieses ständige Leistungsdenken und „haben wollen“ bzw. Besitzdenken um WER oder Was zu sein, fördert nur die Habgier. Wenn wir herausfinden, was uns ganz spezifisch im Rahmen unserer Berufung anvertraut ist und uns als Verwalter dessen sehen, werden wir viel verantwortungsvoller damit umgehen.

Eine neue Wertekultur

Die Werte haben sich nicht verschoben oder verändert, wie manche behaupten. Die Werte gehen immer mehr verloren. Wenn wir Menschen nach den GRUNDWERTEN fragen, kennt diese eigentlich jeder, also sind sie in jedem vorhanden. Sogar die unterschiedlichen Religionen sind darüber meist einig. Vielfach werden sie leider nicht mehr wirklich gelebt. Ich bin überzeugt, dass wir alle, ohne lange überlegen zu müssen, diese WERTE aufzählen können und in den meisten dieser WERTE eine hohe Übereinstimmung haben.

Wir brauchen nicht nur ein neues Wertebewusstsein sondern ein WERTE bewusst SEIN! Die WERTE wieder zu SEIN und zu leben ist die Herausforderung. Werte sind das Fundament jeder Gesellschaft. Ohne Werte gibt es kein funktionierendes Zusammenleben. Gesetze können die Werte nicht ersetzen. Es geht darum, gemeinsam eine neue Wertekultur zu schaffen.

Ich bin WERTvoll weil ich bin!!! Ich brauche nichts dafür tun, außer mein Bewusstsein dafür zu schärfen.

Basis dafür ist, seinen eigenen WERT neu zu entdecken und/oder zu entfalten. Es ist wichtig, ein klares Selbstbild zu haben und einen starken SelbstWERT. Darin steckt auch die Fähigkeit, den WERT unserer Mitmenschen zu schätzen. In jedem steckt bereits das Samenkorn seines vollen Potenzials und seiner wahren Identität. Solange dieses Samenkorn nur im Speicher liegt, passiert gar nichts. Ab dem Zeitpunkt, wo es in die Erde fällt, also der Mensch seinem „EGO“ stirbt und sich seinem göttlichen Auftrag bzw. seiner Berufung hingibt, setzt sich ein Prozess in Gang. Wir beginnen, den uns zugedachten Platz einzunehmen und das fängt ganz einfach mit der Suche nach diesem Platz an. Dadurch beginnen sich unsere Gaben und Potenziale so richtig zu entfalten. Wenn dann das Samenkorn, unsere wahre Identität, noch mit Feuchtigkeit, mit Inspiration und Geist in Berührung kommt, beginnt der Wachstumsprozess Diesen sieht vorerst niemand, weil sich alles noch unter der Erde, im Verborgenen abspielt. Mit fortschreitendem Wachstum kann man immer besser erkennen, was das für eine Pflanze wird und welche Früchte, Gaben und Nutzen für die Mitmenschen zu erwarten sind. Sobald diese wohlschmeckenden Früchte sichtbar und reif werden, ist der WERT des Menschen klar zu erkennen und wir entwickeln große Anziehungskraft.
Diese Anziehungskraft macht uns attraktiv für unser Umfeld und bringt eine hohe WERTschätzung mit sich. Dies macht es für unsere Mitmenschen möglich, eine spezifische WERTschätzung für uns zu entwickeln.
Dann gilt es, diese WERTE der gemeinsamen Bestimmung, dem Plan Gottes für die Menschheit, zuzuführen und dadurch lernen wir, wie wir als Einheit funktionieren. So wie die Summe der Zellen in unserem Körper auch nur als Einheit funktionieren. Durch die Synergien, die im harmonischen Zusammenwirken entstehen, potenzieren sich unsere WERTE und schaffen eine überdurchschnittlich hohe WERTschöpfung.
Der Mensch ist geschaffen, um in der Gemeinschaft seinen Platz einzunehmen und mit seinen Gaben zu wirken und dadurch ein Segen für sich und andere zu sein. Je mehr wir dafür ein Bewusstsein entwickeln und es auch LEBEN, umso besser wird die Lebensqualität jedes einzelnen. Die erkannten WERTE machen das Leben LEBENSWERT!
Die „Neue Wertekultur“ besteht darin, dass die Berufenen auf ihren Platz kommen, die Verantwortung dafür wahrnehmen und ihre Bestimmung in einem neuen MITeinander ausleben. Dadurch wird der Plan Gottes für die Menschheit immer mehr Realität und neue Formen des Zusammenlebens werden entstehen. Die gelebte Liebe und der Plan Gottes für uns Menschen werden immer mehr Realität


mit wertevollen Grüßen

Günter Peham

Wie wir dazu gemeinsam einen Beitrag leisten und Lösungen entwickeln können, findest Du auf unserer Internetseite www.wertevollleben.com
This article was modified on 09 Nov 2009 at 07:46 am.