WestfalenLob
Die Gruppe WestfalenLob versteht sich in erster Linie als Informationsportal und elektronisches Nachschlagewerk, d.h. der Service-Gedanke steht im Vordergrund. Sie lädt aber auch zu Diskussionen ein.
Die Gruppe möchte Denkanstöße geben und neugierig auf Land und Leute machen - soweit das im Rahmen einer XING-Gruppe möglich ist. Obschon der Titel den Verdacht nahe legt, soll hier keineswegs blinde Lobhudelei oder plumpe Heimattümelei zelebriert werden, noch wollen wir hier einen Beitrag zur Gebiets- bzw. Blickverengung leisten - das widerspräche ohnehin dem typischen Selbstverständnis der Westfalen. Genau so wenig soll hier einem platten Partikularismus bzw. Separatismus das Wort geredet werden. Maßstab ist die offene, pluralistische Gesellschaft:
"Wohl gibt es Dinge, worin die heimatliche Geschichte für jeden ihre ewigen Vorzüge haben wird, und sich mit ihr zu beschäftigen, ist eine wahre Pflicht. ... Es gibt aber neben dem blinden Lobpreisen der Heimat eine ganz andere und schwerere Pflicht, nämlich sich auszubilden zum erkennenden Menschen, dem die Wahrheit und die Verwandschaft mit allem Geistigen über alles geht, und der aus dieser Erkenntnis auch seine wahre Bürgerpflicht würde ermitteln können, wenn sie ihm nicht schon mit seinem Temperament angeboren ist."
(Jacob Burckhardt)
Der Name der Gruppe ist eine Reverenz an Werner Rolevincks "Das Buch zum Lobe Westfalens", das erstmals um 1478 erschien und als die älteste Kulturgeschichte einer deutschen Landschaft gilt. Übertragen auf die Begriffswelt des Internets könnte man auch sagen: "WestfalenLob - Reloaded" oder "WestfalenLob 2.0" ;-)
Insgesamt sollen in dieser Gruppe nicht nur wirtschaftliche Themen mit Bezug zu Westfalen vorgestellt werden, sondern auch Beiträge zur Kunst, Kultur, Geschichte, Wissenschaft/Bidlung sowie zu den verschiedenen Landschaften (Münsterland, Ostwestfalen, Sauerland, Siegerland, Ruhrgebiet) einen Platz finden.
Westfalen-Zitate:
Westfalen, von dem ich nun berichten will, ist kein Rebenland, sondern ein Reckenland. Gott der Herr, der Schöpfer aller Dinge, hat es mit ganz besonderen Vorzügen ausgestattet, dass es der Welt wie dem Himmel so manches kostbare Kleinod schenken kann.
(Werner Rolevinck)
Wenn wir von Westfalen reden, so begreifen wir darunter einen großen, sehr verschiedenen Landstrich, verschieden nicht nur den weit auseinanderliegenden Stammwurzeln seiner Bevölkerung nach, sondern auch in allem, was die Physiognomie des Landes bildet oder wesentlich darauf zurückwirkt, in Klima, Naturform, Erwerbsquellen und, als Folge dessen, in Kultur, Sitten Charakter und selbst Körperbildung seiner Bewohner: daher möchten wohl wenige Teile unseres Deutschlands einer so vielseitigen Beleuchtung bedürfen.
(Annette von Droste-Hülshoff)
Ich habe sie immer so liebgehabt,
Die lieben, guten Westfalen,
Ein Volk, so fest, so sicher, so treu,
Ganz ohne Gleißen und Prahlen.
(Heinrich Heine)
Allein, Westfalen ist groß genug, und das Leben eines Westfälingers kann wenigstens alle seine Landsleute interessieren; es kann Nutzen und Nachahmung erwecken, da man sich einander kennt oder doch an seinen Landsleuten einen näheren Anteil als an fremden nimmt. Wir haben große Männer gehabt; und es ist zu glauben, daß die Familien, welche dergleichen unter ihren Ahnen zählen, die Nachrichten gerne mitteilen werden, sobald sie sehen, daß ein so nützlicher Gebrauch davon gemacht werden kann.
(Justus Möser)
Die Gruppe möchte Denkanstöße geben und neugierig auf Land und Leute machen - soweit das im Rahmen einer XING-Gruppe möglich ist. Obschon der Titel den Verdacht nahe legt, soll hier keineswegs blinde Lobhudelei oder plumpe Heimattümelei zelebriert werden, noch wollen wir hier einen Beitrag zur Gebiets- bzw. Blickverengung leisten - das widerspräche ohnehin dem typischen Selbstverständnis der Westfalen. Genau so wenig soll hier einem platten Partikularismus bzw. Separatismus das Wort geredet werden. Maßstab ist die offene, pluralistische Gesellschaft:
"Wohl gibt es Dinge, worin die heimatliche Geschichte für jeden ihre ewigen Vorzüge haben wird, und sich mit ihr zu beschäftigen, ist eine wahre Pflicht. ... Es gibt aber neben dem blinden Lobpreisen der Heimat eine ganz andere und schwerere Pflicht, nämlich sich auszubilden zum erkennenden Menschen, dem die Wahrheit und die Verwandschaft mit allem Geistigen über alles geht, und der aus dieser Erkenntnis auch seine wahre Bürgerpflicht würde ermitteln können, wenn sie ihm nicht schon mit seinem Temperament angeboren ist."
(Jacob Burckhardt)
Der Name der Gruppe ist eine Reverenz an Werner Rolevincks "Das Buch zum Lobe Westfalens", das erstmals um 1478 erschien und als die älteste Kulturgeschichte einer deutschen Landschaft gilt. Übertragen auf die Begriffswelt des Internets könnte man auch sagen: "WestfalenLob - Reloaded" oder "WestfalenLob 2.0" ;-)
Insgesamt sollen in dieser Gruppe nicht nur wirtschaftliche Themen mit Bezug zu Westfalen vorgestellt werden, sondern auch Beiträge zur Kunst, Kultur, Geschichte, Wissenschaft/Bidlung sowie zu den verschiedenen Landschaften (Münsterland, Ostwestfalen, Sauerland, Siegerland, Ruhrgebiet) einen Platz finden.
Westfalen-Zitate:
Westfalen, von dem ich nun berichten will, ist kein Rebenland, sondern ein Reckenland. Gott der Herr, der Schöpfer aller Dinge, hat es mit ganz besonderen Vorzügen ausgestattet, dass es der Welt wie dem Himmel so manches kostbare Kleinod schenken kann.
(Werner Rolevinck)
Wenn wir von Westfalen reden, so begreifen wir darunter einen großen, sehr verschiedenen Landstrich, verschieden nicht nur den weit auseinanderliegenden Stammwurzeln seiner Bevölkerung nach, sondern auch in allem, was die Physiognomie des Landes bildet oder wesentlich darauf zurückwirkt, in Klima, Naturform, Erwerbsquellen und, als Folge dessen, in Kultur, Sitten Charakter und selbst Körperbildung seiner Bewohner: daher möchten wohl wenige Teile unseres Deutschlands einer so vielseitigen Beleuchtung bedürfen.
(Annette von Droste-Hülshoff)
Ich habe sie immer so liebgehabt,
Die lieben, guten Westfalen,
Ein Volk, so fest, so sicher, so treu,
Ganz ohne Gleißen und Prahlen.
(Heinrich Heine)
Allein, Westfalen ist groß genug, und das Leben eines Westfälingers kann wenigstens alle seine Landsleute interessieren; es kann Nutzen und Nachahmung erwecken, da man sich einander kennt oder doch an seinen Landsleuten einen näheren Anteil als an fremden nimmt. Wir haben große Männer gehabt; und es ist zu glauben, daß die Familien, welche dergleichen unter ihren Ahnen zählen, die Nachrichten gerne mitteilen werden, sobald sie sehen, daß ein so nützlicher Gebrauch davon gemacht werden kann.
(Justus Möser)
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Statistik
- Gruppen har funnits sedan:2008/12/10
- Medlemmar i denna grupp:786
- Inlägg i denna grupp:5 587
- Språk:Tyska
