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  • Thomas Rauschenbach
    Thomas Rauschenbach    Premium Member
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    SOCIAL MEDIA kein kurzfristiger Trend
    In den letzten Jahren verzeichnen Social Media Plattformen wie XING, LinkedIn, Facebook, Twitter & Co. ein starkes Wachstum. Mittlerweile nutzen auch Unternehmen im Finanzsektor diese neuen sozialen Netzwerke, um mit wichtigen gesellschaftlichen Gruppen in Kontakt zu treten. Viele sehen im zielgerichteten Einsatz eine Möglichkeit zur Steigerung ihres Geschäftserfolges. Entgegen des aktuellen Trends bestehen jedoch auch verbreitet Zweifel am Nutzen von Unternehmensaktivitäten in den Social Media Portalen. In diesem Beitrag werden neben den positiven Aspekten auch die Schwierigkeiten bei der kommerziellen Nutzung dieser neuen Medien beschrieben.

    Unter Social Media1) versteht man Soziale Netzwerke, Netzgemeinschaften und digitale Medien für unterschiedliche Nutzerstrukturen und Anwendergruppen. Auf speziellen Plattformen können sich Teilnehmer miteinander vernetzen und Erfahrungen, Ansichten und Informationen austauschen. Dazu bedienen sie sich diverser Kommunikationsmittel wie Texte, Bilder, Audio- oder Videodateien.1) Social Media sind zu Beginn des neuen Jahrtausends in der virtuellen Welt des Internets entstanden. Der Begriff ist eng verbunden mit der neuen Generation des Web 2.0, auch „Mitmachweb“ genannt. Im Vergleich mit dem ursprünglichen Web wird den Nutzern nunmehr ermöglicht, als Einzelperson oder in einer Gemeinschaft mediale Inhalte zu erstellen und diese zu verbreiten. Dieser Prozess erfolgt sehr schnell, mit überschaubarem Aufwand und niedrigen Kosten.

    Pro & Contra

    Eine Reihe von Unternehmen hat damit begonnen, Social Media für ihre Zwecke zu nutzen. Der bewusste Einsatz ausgewählter Plattformen ermöglicht beispielsweise interaktiv mit Zielgruppen über Produkte und Dienstleistungen zu kommunizieren.
    Dadurch erhalten Außenstehende die Möglichkeit, Produktangebote und Leistungspakete auf deren Anwendernutzen und Marktgängigkeit zu prüfen und zu beurteilen. Die Unternehmen profitieren auf diese Weise von den Erkenntnissen und Erfahrungen ihrer Nutzer und ergänzen ihre eigene Perspektive um die Sicht der Abnehmer und die des Marktes. Über das Social Web können Anbieter ihre Bekanntheit im Markt und die Bindung zu ihren Kunden steigern. Nicht zu unterschätzen ist dabei die Verbesserung des Ratings bei den einschlägigen Suchmaschinen, durch die interessierte Nutzer vielfältige Informationen über das Unternehmen und dessen Leistungen erhalten. Die Unternehmen gewinnen außerdem an Attraktivität gegenüber internetaffinen Kunden, die im alltäglichen Umgang mit den Netzwerken vertraut sind. Ebenfalls spielen soziale Netzwerke eine wichtige Rolle im Rahmen einer modernen und marktorientierten Kommunikationspolitik. Insbesondere wird durch Social Media die interne Kommunikation bereichert. Die Mitarbeiter erhalten zeitnah aktuelle Informationen und haben zugleich die Möglichkeit, ihre Gedanken zu unternehmensrelevanten Themen zum Ausdruck zu bringen. Dadurch wird der Kommunikationsprozess im Unternehmen deutlich verbessert. Da sich viele Konsumenten auch über Serviceangebote im Netz informieren, haben sich einige Unternehmen mit interaktiven Servicekanälen in den sozialen Netzwerken etabliert und ersetzen dadurch klassische Call-Center Aktivitäten. Diese Kundenservicekanäle beinhalten verschiedene Diskussionsforen, in denen hilfreiche Inhalte für eine Vielzahl von Nutzern generiert und erschlossen werden. Die Nutzung von Online-Netzwerken findet man besonders in den Unternehmen, die mit Hilfe der neuen Medien bereits Einfluss auf Umsatz und Gewinn genommen haben.

    Aber warum entfachen immer wieder Diskussionen, vor allem in der Finanzbranche, über die Bemessung des Nutzens von Aktivitäten im Social Media Bereich. Die meisten Unternehmen der Branche stehen den neuen sozialen Netzwerken reserviert gegenüber. Viele Institute fürchten das unbekannte Terrain und würden Social Media am liebsten vom Unternehmen fern halten. Die Abwägung von Aufwand und wirklichem Nutzen sowie das Ausmaß einer finanziellen und zeitlichen Belastung sind unter wirtschaftlichen Aspekten schwer abzuschätzen. Eines der größten Hindernisse in diesem Zusammenhang ist das Fehlen entsprechender Social Media Strategien. Ihre Nichtexistenz ist ein Indiz dafür, dass zwar ein allgemeines Grundverständnis über die Möglichkeiten von Social Media besteht, es aber hinsichtlich der professionellen und effektiven Nutzung noch großen Erklärungsbedarf gibt. Viele Finanzdienstleister haben keine konkrete Vorstellung, wie sie mit den neuen Medien und den neuen Konsumenten umgehen sollen. Eine weitere Schwierigkeit stellt die große Anzahl verfügbarer sozialer Netzwerke dar. Um aus Sicht des Unternehmens die richtige Auswahl zu treffen, bedarf es intensiver Web-Kenntnisse und praktischer Erfahrungen auf diesem Gebiet. Ohne geeignete Experten ist es äußerst schwierig, die Online-Community mit entsprechender Breitenwirkung aufzubauen und effizient zu nutzen. Im Hinblick auf die technische und personelle Infrastruktur fühlen sich viele Unternehmen gegenwärtig nicht für den Eintritt in die Social-Media-Welt gerüstet.

    Chancen nutzen

    Das verbreitete Vorurteil, eine Präsenz in den sozialen Netzwerken würde dem Image schaden, ist völlig unbegründet. Dagegen sprechen vor allem die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten im Unternehmen. Der Einsatz von Social Media ist breit gefächert und kann von der Kommunikation mit Presse, Partnern und Endnutzern, über die Unterstützung von Marketing- und Vertriebsaktivitäten, als Bestandteil des Recruiting-Prozesses bis hin zur Erschließung neuer Zielgruppen und zur Einbeziehung von Kunden bei der Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen gehen. Unabhängig davon, für welche Zwecke man die sozialen Netzwerke nutzen möchte, ist es unabdingbar, ein einheitliches Unternehmensverständnis über den Mehrwert der Präsenz in den neuen Online-Portalen zu entwickeln. Gerade für Finanzdienstleistungsunternehmen ist es durchaus interessant, in ausgewählten Medien selbst aktiv zu werden und in den Dialog mit ihren Kunden einzusteigen. Dabei steht nicht die permanente Verbreitung von Werbung, Sonderangeboten und eine Flut von Informationen im Vordergrund, sondern vielmehr die thematisierte Interaktion mit bestehenden und potenziellen Nutzern. Diese Vorgehensweise versetzt die Unternehmen letztendlich in die Lage, ihr Leistungsportfolio nicht nur erfolgreich zu optimieren, sondern zielgerichtet und nachhaltig auszubauen.

    Fazit

    Da es sich bei Social Media um keinen kurzfristigen Trend handelt, macht es durchaus Sinn für Unternehmen im Finanzdienstleistungsbereich, sich mit dem Thema eingehend zu befassen. Für eine erfolgreiche Beteiligung in den sozialen Netzen bedarf es vor allem einer professionellen Strategie, um in der virtuellen Welt zu bestehen. Die Festlegung der Social Media Strategie ist dabei zwingend an die Gesamtstrategie des Unternehmens zu koppeln. Weiterhin sind Unternehmen gut beraten, sich über Chancen und Risiken von Social Media für ihre Zwecke zu informieren, um einen wirklichen Nutzen zu generieren. Wenn man letztendlich in den neuen Medien angekommen ist, eröffnen sich jedoch eine Vielzahl von geschäftlichen Möglichkeiten. Vor diesem Hintergrund sind die sozialen Netze für Finanzdienstleister eine attraktive Kommunikationsmöglichkeit unter der Voraussetzung, dass sie ihre Seriosität wahren, verbindlich bleiben und mit interessanten Themen auftreten.

    1) Quelle: http://www.wikipedia.org
  • Peter Fuchs
    Peter Fuchs    Premium Member   Group moderator
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    Re: SOCIAL MEDIA kein kurzfristiger Trend
    Guten Tag,
    ich bin gerade dabei, mich selbst in die Welt der sozialen Netzwerke einzuarbeiten.

    Finanzdienstleister tun sich schwer, weil ihr Image in den letzten Jahren stark ramponiert wurde und sie deshalb möglicherweise Angst haben, sich im web weitere Schläge abzuholen.

    Da machen die Banken und Versicherungen doch lieber Werbung und stellen so ihre "Gemeinnützigkeit" in den Vordergrund.

    Besten Gruß
    Peter Fuchs
  • Andreas Storz
    Andreas Storz    Premium Member   Group moderator
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    Re^2: SOCIAL MEDIA kein kurzfristiger Trend
    Guten Morgen Allerseits ,

    da mein Bollerwagen kaputt ist , darf ich hier heute mal mitdenken ?!

    Zum Eingangs-Post eine nicht gar so lange Antwort :

    Klar, kein kurzfristiger Trend , jedoch muss nach Gewöhnungsphase auch der normale Vertriebs- und Arbeitsalltag wieder einsetzen , unbd dann wird es die Mischung aus alt und neu machen. Ohne Fleiss und Engagement , und ohne Geben wird auch das Nehmen nicht gelingen. Fleiss und Mobilität , - im Kopf und in den Gliedern- , wird es auch in der Zukunft zwei Gruppen geben .

    Gruppe 1.) sagt weiterhin zu sich selbst oder dem trauernden Chef :
    Chef , ich habe letzte Woche ein paar sehr interessante Gespräche gehabt ( Telefon , mail , Social-Network)

    Gruppe 2.) sagt , ebenfalls weiterhin :
    Chef , hab jetzt keine Zeit für lange Berichte , 9 Angebote müssen zeitnah raus, da der perönliche 2. Termin bei den Unternehmen noch im Juni termiert ist . Und tschüss und raus !!

    Zum ramponierten Image der Branche , Herr Kollege :

    DAS IST DIE CHANCE für die richtige Positionierung ! Denn Finanzdienstleister möchte ich persönlich nicht gern genannt werden.

    Unternehmerberater gefällt mir erheblich besser. Oder wollen wir mit Leasing den Wettlauf mit Hersteller -Leasing-Gesellschaften beim Privatkunden starten mit 99 € - Leasing ??

    Ich bin nicht dabei , sondern öffne mit Leasing und weiteren interessanten Liquiditätsbringern gern die Türen zu Unternehmern und Unternehmen und bin dort sehr bald ein gern gesehener Berater und Verkäufer.

    Gern höre ich auch weitere Anregungen.

    Kollegiale Grüsse sendet

    Andreas Storz

    PS: Auf der KVK-Messe werden wir Neukundengewinnung im gewerblichen Bereich auf einem eigenen Stand präsentieren , Einladung und ein paar Highlights gern per PN oder hier im Thread
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  • Torsten Maue
    Torsten Maue    Premium Member   Group moderator
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    Re^4: SOCIAL MEDIA kein kurzfristiger Trend
    Hallo zusammen,

    also "Social Media" ist weder ein Trend noch etwas neues. Auch wenn der Begriff recht neu ist, aber soziale Medien gab es im internet schon recht früh. Foren, Chats usw. hatten zu Beginn diese Funktionen übernommen, heute sind es eher Dienste wie Facebook und Twitter - das Prinzip ist letztlich das Gleiche.

    Auch Xing ist Social Media und gerade diese Gruppe hier ist ein gutes Beispiel bezüglich des Geld verdienens, denn in dieser Gruppe habe ich den Leasinggeber für meinen Firmenwagen gefunden. Man kann mit Social Media also Geld verdienen, wenn man denn will und sich damit auch beschäftigt.

    Doch in erster Linie ist Social Media ein ideales Mittel zur Kundenkommunikation, Social Media ist ein Dialogkanal. Da geht es nicht darum einfach plumpe Werbung raus zu posauen, es geht darum sein Image zu pflegen und mit den (potentiellen) Kunden in einen beiderseitigen Dialog zu treten. Daraus entwickeln sich dann zwangsläufig neue Kunden.

    Wer das richtig anpackt, der wird mit Social Media auch Erfolg haben. Wer nur plumpe Werbung loswerden will, der wird schnell untergehen.
  • Andreas Storz
    Andreas Storz    Premium Member   Group moderator
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    Re^5: SOCIAL MEDIA kein kurzfristiger Trend
    Moin Torsten ,

    das war das Wort zumn Feiertag vom SEO-Papst !!

    Saluti
  • Peter Fuchs
    Peter Fuchs    Premium Member   Group moderator
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    Praxis-Kundengespräch mit Akademikern
    Live dabei sein: Praxiskundengespräch, ein einzigartiges Erlebnis http://peterfuchs1958.blogspot.com

    So wurde noch nie berichtet!
  • Peter Fuchs
    Peter Fuchs    Premium Member   Group moderator
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    Hammerthema: Auswirkungen einer schweren Krankheit
    http://bit.ly/jqCAlj Wie würde sich eine SCHWERE KRANKHEIT bei dir auswirken? Nicht lesen, wenn du richtig reich bist, sonst schon.

    Finanzielle Themen, wie Sie sonst von niemand angesprochen werden.

    Herzlichst
    Peter Fuchs
  • Peter Fuchs
    Peter Fuchs    Premium Member   Group moderator
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    Riester - Tipps und Tricks
    http://bit.ly/mtMPCi Wann sind Sie dabei?????????? Entscheiden Sie selbst, ob Sie es lesen!!!!! Peter Fuchs
  • Peter Fuchs
    Peter Fuchs    Premium Member   Group moderator
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    Mehr Tipp geht nicht
    http://bit.ly/mQ0dIx...Mein bester Blogbeitrag bisher, 1a-Riester
    Bringt mein Telefon und PC zum Glühen!!!!!!!