26. April 2012 | ITZ Fürstenfeld
Erstmals ist es gelungen, ein Technokontakte Clubtreffen in Fürstenfeld zu organisieren. Das Gründer- und Servicezentrum fungierte als Mitveranstalter und übernahm die Koordination & Einladungen vor Ort.
Dr. Harald Thurnher, Geschäftsführer der Technokontakte Veranstaltungs GmbH., unterstreicht in seiner Begrüßung die Bedeutung und vielen Vorteile ihres österreichweiten Netzwerks.
Der Gedanke „Lernen aus der Praxis“ verbindet viele große Unternehmen und fördert so den Austausch und Know-How-Transfer untereinander. Neben zahlreichen Seminaren, abgehalten von Führungskräften namhafter Betriebe werden auch Best Practice-Veranstaltungen wie dieses Clubtreffen organisiert. Die Besucher dieser Veranstaltungen nehmen interessante Anregungen für die Verbesserung im eigenen Unternehmen mit, definieren Prozesse neu und lernen unbekanntes kennen. 120 Mitglieder hat der Club bereits, Veranstaltungen dieser Art bringen Unternehmen den Technokontakte Club näher und neue Mitglieder.
Mag. Robert Gether, übernimmt nicht nur den angenehmsten Teil des Abends – das Buffet-, sondern auch die Einleitung mit einem kurzen Einblick in die Impulsregion Fürstenfeld, deren Geschäftsführer er seit 2008 ist.
Zahlreiche Initiativen zur Betriebsansiedelung und Schaffung von Arbeitsplätzen durch eine effiziente Vermarktung der Region waren bisher von Erfolg gekrönt. Geschäftsinhalt des Vereins ist unter anderem das Konkurrenzdenken zwischen den Gemeinden bei Grundstücksverkäufen auszuschalten. Umgesetzt wird das durch die gemeinsame Verwaltung der Industrie- und Gewerbegrundstücke, Vermittlung verfügbarer Leerflächen und offensive Akquirierung expansionsinteressierter Unternehmen.
Eine gemeinsame Marketing-Strategie wird für die gesamte Region umgesetzt, daher steht ein höheres Budget für Werbeaktivitäten wie Messebesuche zur Verfügung. Einem interessierten Unternehmen können so mehrere Standorte und Möglichkeiten zur Betriebsansiedelung angeboten werden. Erfolgsstories wie die Ansiedelung der Fa. Powerbike und Stahlgruber sind Belohnungen für das Bemühen.
Mit „Die Physik des Erfolgs“ leitet Dr. Ludwig Ems, Geschäftsführer der EMS Beratungs- und BeteiligungsgmbH, sowie des Gründer- und Servicezentrums Fürstenfeld über zur Effizienzsteigerung in Unternehmen durch Einsatz der richtigen Management-Methoden. „Dynamik in der Wirtschaft ist ein Normalzustand“. Das ist über Jahre hinweg vor allem in der Automobil- oder Mobiltelefonie-Branche sichtbar. Wussten Sie, dass in nur 4% der Unternehmen zwischen 2003 und 2006 33% der neuen Arbeitsplätze geschaffen wurden? Was sollen die übrigen Unternehmen tun? Dafür gibt es viele Weisheiten wie z.B. „Nähe zum Kunden„ oder „Innovation“. Auch das Gründer- und Servicezentrum bietet „Wettbewerbs-Vorsprung auf Basis von Wettbewerbs- und Innovations-Fähigkeit“ durch den Innovations-Benchmark. Dieses Werkzeug steht jedem Unternehmen, das seinen aktuellen Status über Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit abklären möchte, zur Verfügung. Doch die Durchführung des Innovations-Benchmarks alleine hilft nicht weiter – es müssen Maßnahmen getroffen und auch umgesetzt werden. Das Wichtigste ist nicht das Problem aufzuzeigen, sondern die Lösung dafür zu haben. An welcher Stellschraube muss gedreht werden? Wichtig ist die Ganzheitlichkeit nicht aus den Augen zu verlieren. Bildlich dargestellt wurde die Situation einer Familie beim Wandern, dessen gemeinsames Ziel es ist geschlossen anzukommen. Das schwächste Glied muss von den stärkeren unterstützt werden, daran muss man sich orientieren. Um diese Engpässe in einem Unternehmen zu finden und zu beheben, gibt es verschiedene Werkzeuge. Eines davon ist die „Theory of Constraints“ – TOC, welche bereits von vielen bekannten Unternehmen erfolgreich eingesetzt wurde. Höhere Gewinne bei gleichen Ressourcen ist nur ein Ergebnis bei der Anwendung.
Einer, dessen Familie die Theorie schon seit 80 Jahren in Praxis umsetzt, ist Kommerzialrat Ing. Karl Hans Polzhofer IV., Konsulent der Kapo Holding GmbH aus Pöllau.
Die Firma Kapo hat bereits das Programm der Technokontakte mehrmals genutzt, um Anregungen zu erhalten und Erfahrungsaustausch zu betreiben. Daher steht er auch gerne für diese Veranstaltung als Best Practice Unternehmen bereit.
Die Tradition und das Wertlegen auf Regionales zeichnet die Fa. Kapo aus und begleitet sie von Beginn an. Kennzeichen des Familienbetriebs sind Genauigkeit, individuelle Anfertigung, umweltschonende Herstellung und Flexibilität. Das Unternehmen ist bereits in Händen der 4. Generation, wobei Bruder Stefan Geschäftsführer der Holding ist, Schwester Karin die Marketingabteilung leitet und er selbst unter anderem für den Verkauf verantwortlich zeichnet.
Die Kapo-Gruppe führt zwei Marken. Die Marke Kapo bietet alles für „außen“ an – Fenster, Türen, Fassaden aus Holz und die, seit 1986 im Besitz von Kapo, Marke „Neue Wiener Werkstätte“ (NWW) alles für „innen“ – Möbel, Polstermöbel. Derzeit hat die Kapo-Gruppe 250 Mitarbeiter, davon sind 14 Lehrlinge, mit einem hohen Fachkräfteanteil von 90%. Diese wirken am Jahresumsatz von € 20 Mio. tatkräftig mit.
Die Produktentwicklung passiert durch Anforderungen, Vorgaben und Zusammenarbeit mit Architekten, Designer oder länderspezifischen Gegebenheiten, wie in der Türkei. Namhafte Designer wie Wolfgang Joop arbeiten an Entwürfen für die Fa. Kapo.
Die Geschichte hinter dem Unternehmen machen die Produkte so wertvoll. So gibt es Geschichten, wie sie an den türkischen Markt herangekommen sind, ebenso wie zur Ausstattung des deutschen Reichstages. Der Exportmarkt weitet sich immer weiter aus: Schweiz, Russland, Türkei, USA, „Commonwealth“… - „Ist die Ware im Container, ist es egal wohin sie fährt“ Der Preis und die Konditionen müssen einfach für alle passen. bene und Grüne Erde sind zwei von vielen Kunden, die bei NWW produzieren lassen.
Kapo ist beteiligt an dem Projekt „Erlebniswelt Wirtschaft“, das von LR Dr. Buchmann initiiert wurde. Gemeinsam mit 30 anderen steirischen Unternehmen öffnen sie sich und bieten Rundgänge an. Wozu wir herzlichst eingeladen sind.
Im Anschluss gab es bei einem köstlichen steirischen Buffet ausreichend Zeit, um sich Tipps von den Experten zu holen.
Vielen Dank an alle Referenten welche viele neue Einblicke ermöglicht haben.
Wirtschaft Süd-Ost
An alle UnternehmerInnen, GründerInnen sowie Gründungs- und Kontakt-Interessierte !

Seit dem Jahr 2001 betreut das Gründer- & Servicezentrum Fürstenfeld mehr als 12.000 TeilnehmerInnen und Unternehmen erfolgreich mit Know How-Maßnahmen & Info-Veranstaltungen.
Mit der Initiative WIRTSCHAFT Süd-Ost von Dr. Ludwig Ems werden nun diese Leistungen des Gründer- & Servicezentrum auch im XING unterstützt und begleitet:
1. Rascher Erfahrungs-Austausch & Know How-Transfer
2. Effiziente Kunden-Aquisition & Kontakt-Plattform
3. Kostenloses Schaufenster für Sie & Ihre Leistungen
Nutzen Sie die Plattform WIRTSCHAFT Süd-Ost und XING, um potentielle KundInnen und PartnerInnen zu erreichen.
Profitieren Sie von der raschen persönlichen Beratung und dem Erfahrungs-Austausch unter den TeilnehmerInnen.
Rufen Sie neue Informationen und Einladungen zu Fach-Veranstaltungen ab.
Wir freuen uns auf Sie und Ihre Beiträge,
Marie-Theres Roch
für das Moderatoren-Team
P.S.: Sichern Sie Ihren Erfolg, werden Sie jetzt Mitglied – kostenlos
MitgliederInnen von WIRTSCHAFT Süd-Ost sind
-> UnternehmerInnen aus der Region
-> GründerInnen und Gründungs-Interessierte aus der Region und
-> Know How-TrägerInnen und Promotoren
WIRTSCHAFT Süd-Ost hat den geographischer Bezug auf den
1. Bezirk Fürstenfeld und alle Nachbar-Regionen in der Oststeiermark und Südburgenland
2. angrenzende Regionen in den Nachbar-Ländern Ungarn und Slowenien
und richtet sich darüber hinaus inhaltlich an
3. Unternehmen und Menschen mit Geschäftsbeziehungen und Kontakten in den oben angeführten Regionen
Details zur Plattform finden Sie unter der Rubrik "Allgemeines zu WIRTSCHAFT Süd-Ost"
Novedades
-
16/05/2012
Nachlese: Die Oststeiermark - mehr als nur Thermen
-
11/05/2012
Steirischer Gesundheitspreis 2012 an Thermenhotel Stoiser
0 comentarios
Steirischer Gesundheitspreis „Fit im Job“ 2012 geht an das Thermenhotel Stoiser in Loipersdorf
Weil ICH wichtig bin!
Unter diesem Titel wurde die Betriebliche Gesundheitsförderung im Thermenhotel Stoiser in Loipersdorf umgesetzt und mit Erfolg gekrönt – in der Kategorie Betriebe 51 bis 250 MitarbeiterInnen gewann Gerald Stoiser mit seinem engagierten Team den Steirischen Gesundheitspreis „Fit im Job“ 2012.
Wir gratulieren sehr herzlich zu diesem Erfolg!
Unter dem Motto „Gesundheit ist zwar nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts“ wurde im Thermenhotel Stoiser ab 2010 Gesundheit als Führungsaufgabe verankert. Zahlreiche Aktivitäten wurden von den Mitarbeiter/innen erarbeitet und erfolgreich umgesetzt.
Betriebliche Gesundheitsförderung zielt darauf ab, Krankheiten am Arbeitsplatz vorzubeugen, Gesundheitspotentiale zu stärken und das Wohlbefinden der Mitarbeiter/innen am Arbeitsplatz zu verbessern.
„Der Grundgedanke dahinter war, das wichtigste Kapital des Thermenhotel Stoiser, nämlich unsere Mitarbeiter/innen,
weiter zu stärken und in die Gesundheit zu investieren.“ So steht Geschäftsführer Gerald Stoiser voll und ganz hinter diesen Maßnahmen.
Ziele des Projektes sind die Stärkung des Gesundheitsbewusstseins der Mitarbeiter/innen, die Reduktion der Gesundheitsbelastungen, die Verbesserung der internen Kommunikation und der Führungsstrukturen.
74% der MitarbeiterInnen haben aktiv am Projekt teilgenommen. Dabei wurden unter anderem Gesundheits- & Fitnesschecks durchgeführt, Ernährungsvorträge angeboten und Obsttage, Wasser- und Teewochen eingeführt.
Insgesamt wurden 26 Veranstaltungstypen mit 750 Teilnehmer/innen durchgeführt werden.
Beim Wettbewerb um den Gesundheitspreis werden Ganzheitlichkeit, Integration, Einbeziehung der Mitarbeiter/innen sowie Innovation und Vorbildwirkung bewertet.
Die Jury bestehend aus MitarbeiterInnen in Gesundheitsberufen und Arbeits-MedizinerInnen befand, dass die gesetzten Schwerpunkte wie Stärkung von persönlichen Gesundheitskompetenzen, Verbesserung der Arbeitsorganisation und der Arbeitsbedingung sowie die Förderung einer aktiven MitarbeiterInnenbeteiligung bestens umgesetzt wurden.
Das Projekt wurde in Kooperation mit der Steiermärkischen Gebietskrankenkasse, dem Fonds Gesundes Österreich und der externen Projektbegleitung durch Mag. Helga Pesserer umgesetzt.
Mag. Pesserer ist auch Leiterin des Projektes „Netzwerk Gesunde Wirtschaft aktiv“ im Gründer- & Servicezentrum Fürstenfeld. Seit Projektbeginn 2006 wurden zahlreiche BGF-Projekte in namhaften Unternehmen des Bezirkes Fürstenfeld durchgeführt.
Mit freundlichen Grüßen
Marie-Theres Roch - más
Más información sobre la plataforma XING
Bienvenido al grupo Wirtschaft Süd-Ost de la red profesional XING. Wirtschaft Süd-Ost es uno de los miles de grupos y comunidades de expertos en XING, en los que millones de usuarios de más de 200 países ponen en común sus conocimientos y experiencias. Únete al grupo Wirtschaft Süd-Ost y podrás participar en interesantísimos debates con expertos en la materia.
Estadísticas
- El grupo existe desde:13/03/2008
- Miembros de este grupo:457
- Mensajes en este grupo:412
- Idiomas:alemán
