Wordpress
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Simon RimkusThe company name is only visible to registered members.WordPress und die Politik zu bezahlten Premium Themes
Hallo zusammen,
über meinen Blog (
http://webdemar.com) habe ich bis dato 4 kostenlose WordPress Themes veröffentlicht und diese auch in der offiziellen Directory relativ erfolgreich (2 wurden von WP gefeatured) zum Download angeboten.
Letzte Woche hatte ich eine Mail vom WordPress-Team im Posteingang, in der sie mir mitteilten, dass meine Themes aus der Theme Directory gelöscht wurden, da ich auf dem Blog Werbung für bezahlte Premium Themes hatte.
Die WordPress-Politik zu dem Thema kannte ich zwar, dennoch habe ich nicht schlecht geguckt. In den Bestimmungen stand zu diesem Zeitpunkt noch nichts (das ist jetzt anders) und mir war nicht klar, dass Werbung für bezahlte Premium Themes auf Autorenseiten nicht toleriert wird.
Drum fand ich das Vorgehen, die Themes ohne Vorwarnung zu suspendieren, relativ - sagen wir mal - forsch. Ich kann die Anti-Paid-Premium-Themes-Politik zu guten Teilen dennoch verstehen. Sie sollte jedoch besser kommuniziert werden.
Auf jeden Fall werde ich in Zukunft diese Werbung nicht mehr einbinden und auch zukünftig geplante Premium Themes nach dem Modell von Revolution2 (
http://www.revolutiontwo.com/) (die haben nun einen Banner in der Directory!) veröffentlichen.
Was denkt Ihr darüber? Wie entwickelt sich der Premium-Markt? Kann man WooThemes u.a. noch "wegignorieren"? Was wird WordPress unternehmen?
- 17 Dec 2008, 11:26 pm
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Karl-Heinz Wenzlaff Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Re: WordPress und die Politik zu bezahlten Premium Themes
Hallo Simon,
danach habe ich Matt Mullenweg am 9. Oktober gefragt, als er in Berlin war. Kurz zuvor hatte Brian Gardner ja angekündigt, dass er am 1. November den größten Teil seiner Revolution Themes unter GPL stellen wird, was ja auch geschehen ist. Matt erzählte mir, dass er Brian sehr dazu gedrängt habe.
Beratung zu WordPress, besonders zu deinen eigenen Premium Themes, ist als Business Model einfach lukrativer als das schlichte Verkaufen der Theme Downloads. Bezahlter Zugang zu Hilfsforen und Tutorials (wie von Brian vorgemacht) und lukrative Folgeaufträge mit langfristiger Projektbetreuung bringen offensichtlich in den Staaten bereits mehr ein. Da werden viele in Kürze nachziehen oder sind bereits jetzt auf diesem Weg. Der Vorteil: Es kollidiert nicht mit der Licence Policy von WordPress.
Ein altes Markterschliessungsprinzip lautet: "Verschenke Kaffeemaschinen und verkaufe Kaffee!" Genau das passiert hier gerade. Und das ist okay so.
Mit bloggenden Grüßen
Karl-Heinz
http://www.blogtrainer.de
edit: Tippfehler
This post was modified on 18 Dec 2008 at 09:45 am.- 18 Dec 2008, 12:32 am
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Karl-Heinz Wenzlaff Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Re: WordPress und die Politik zu bezahlten Premium Themes
Eine ergänzende Information:
Matt Mullenweg wird dazu heute abend, 19:00 MEZ, ein Interview auf WordPress Weekly geben:
http://www.talkshoe.com/talkshoe/web/talkCast.jsp?masterId=3...
Danach wird vielleicht einiges klarer sein.
(via
http://weblogtoolscollection.com/archives/2008/12/17/matt-th...)
Karl-Heinz
http://www.blogtrainer.de
- 18 Dec 2008, 09:31 am
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Simon RimkusThe company name is only visible to registered members.Re^2: WordPress und die Politik zu bezahlten Premium Themes
Hallo Karl-Heinz,
vielen Dank erstmal für die interessanten Informationen!
Matt erzählte mir, dass er Brian sehr dazu gedrängt habe.
Kann ich mir vorstellen, dass diese Entscheidung nicht einfach war. Ich denke dennoch auch, dass es das bessere und zukunftssicherere Geschäftsmodell ist und wer mit WordPress Geld verdienen möchte, sollte sich, so denke ich, wenigstens zum Teil an deren Regeln halten.
lukrative Folgeaufträge mit langfristiger Projektbetreuung bringen offensichtlich in den Staaten bereits mehr ein
Das merke sogar ich schon nach der Veröffentlichung von 4 kostenlosen Themes. Letztendlich sind diese ja auch bestens platzierte Werbung, Arbeitsprobe und liefern Backlinks und Traffic, so dass man durch die Veröffentlichung von OpenSource-Themes keineswegs leer ausgeht. Der Effekt ist halt nur langsamer spürbar, dafür aber nachhaltiger und man liefert einen guten Beitrag zur Community.
Aber was meinst Du / Ihr alle, was mit WooThemes, ThemeForest und wie sie alle heißen geschehen wird? Wird WordPress das in ferner Zukunft in irgendeiner Form zu unterbinden wissen? Ich kann mir nicht vorstellen, dass auch die ihre Themes unter GPL frei rausgeben, zumal z. B. Woo durch die Club-Mitgliedschaften ja auch gebunden sind.
Hast Du mit Matt in der Richtung was besprochen?
Matt Mullenweg wird dazu heute abend, 19:00 MEZ, ein Interview auf WordPress Weekly geben.
Super, vielen Dank für den Tipp! Das werde ich mir auf jeden Fall ansehen.
- 18 Dec 2008, 11:01 am
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Simon RimkusThe company name is only visible to registered members.Re^4: WordPress und die Politik zu bezahlten Premium Themes
wpSEO ist zwar kein Theme, wurde aber aus der Directory ebenfalls rausgeworfen. Wobei wir explizit hervorgehoben haben, dass die Nutzung für private Blogs kostenfrei sei. Aber nein, ohne Vorwarnung - batz, raus.
Eben dieses Vorgehen finde ich etwas krass und verprellt vielleicht manche. Man wusste ja gar nicht, dass man gegen die Richtlinien verstößt. Das könnte man, meiner Meinung nach, auch diplomatischer kommunizieren.
Auf den Tipp von Karl-Heinz hin habe ich mir das Interview auf WordPress Weekly mit Matt gestern Abend mal angehört. Kernaussagen (soweit ich das verstanden habe - Matts Mikro war nicht sehr gut) waren folgende:
* Jeder kann auf seiner Seite natürlich machen, was er möchte, wird aber eben bei Verstoß gegen WP-Richtlinien nicht unterstützt (Directory etc.).
* Empfohlenes Geschäftsmodell ist das von Brian Gardner / Revolution2 (Themes Open Source - Verdienst durch Support/Tutorials und Folgeaufträge).
* Theme-/Plugin-Requirements werden demnächst genauer definiert.
Letztlich drehten sich viele Antworten auf Fragen immer wieder um diese Aussagen. Im Grunde war also nicht wirklich was Neues dabei. Ich habe aber auch nicht alles gehört, da ich den Anfang verpennt habe. Sollte jemand mehr wissen...
Aber es brodelt gehörig in der Community. Und durch die Säuberungsaktion gehen sicherlich einige auf die Blog-Barrikaden. Nun gilt es wohl abzuwarten bis auch das Team von WordPress weiß, wie es sich dazu im Detail aufstellen soll und dies auch offiziell dem breiten Publikum klarmacht.
- 19 Dec 2008, 11:33 am
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Karl-Heinz Wenzlaff Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Re^6: WordPress und die Politik zu bezahlten Premium Themes
Danke für die sehr gute Zusammenfassung, Esther!
Inzwischen gibt es dort auch den Fragekatalog und einen Teil der Antworten nachzulesen:
http://weblogtoolscollection.com/archives/2008/12/19/2hr-int...
Gruß, Karl-Heinz
- 19 Dec 2008, 9:36 pm
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Karl-Heinz Wenzlaff Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Re^8: WordPress und die Politik zu bezahlten Premium Themes
Hallo Esther,
erstmal eine Gesundes Neues Jahr!
Danke für den Hinweis - das ist in der Tat ein seltsames Gebaren von Brian Gardner.
Rin in die Kartoffeln - Raus aus die Kartoffeln... wie man hier sagt.
Habe gerade ein Projekt (
http://www.blogtrainer.de/2008/12/30/von-blogger-blogspot-zu...) mit dem Lifestyle Theme fertig gemacht, allerdings in der 1.0-Version. Die läuft nicht ohne Anpassungen unter WP 2.7, unterstützt noch keine threaded comments etc. Außerdem gab es immer Probleme, wenn man in den Featured Content-Artikeln Bildunterschriften benutzte. Leider habe ich verpasst, mir die Version Lifestyle 2.0 im alten Jahr noch runterzuladen, jetzt ist es zu spät, also selber machen :-(
Bloggende Grüße
Karl-Heinz
http://www.blogtrainer.de
- 02 Jan 2009, 8:27 pm
