manchmal wird die Bedeutung der Ernährung für die Work-Life-Balance überschätzt. Kein Mensch wird allein durch die Ernährung eine vernünftige Work-Life-Balance hinkriegen. Er erreicht allenfalls, dass er biochemisch ein bisschen besser funktioniert.
Das ist aber das kleinere Problem. Viel häufiger muss ich leider das Gegenteil feststellen, nämlich dass die Ernährung massiv unterschätzt wird. Allzu häufig ist es leider so, dass das, was man/frau sich den ganzen Tag unter die Nase schiebt, die Belastungsfähigkeit weiter reduziert, anstatt sie mit entsprechenden Ernährungsgewohnheiten zu unterstützen.
Zum Beispiel indem wir darauf achten, dass wir bestimmte Vitalstoffe in ausreichender Menge erhalten. Eine Reihe von ihnen benötigen wir in Stresszeiten in weitaus größerer Menge, als es beispielsweise die so genannten „D-A-CH-Referenzwerte“ der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (in Zusammenarbeit mit den Partnerorganisationen in Österreich und der Schweiz) angeben. Wenn diese Vitalstoffe nicht in ausreichender Menge zur Verfügung stehen oder sogar schon vor der Stressphase (was häufig der Fall ist) ein Mangel bestand, können Sie WLB-Kurse besuchen so viel Sie wollen: es wird Ihnen wenig nützen. Dabei ist es eigentlich gar nicht so schwer. Schon Kleinigkeiten können bereits einen großen Unterschied machen.
Zum Beispiel die Kleinigkeit des täglichen Apfels. Dieser hält bekanntlich den Doktor fern, wie es in einer berühmten englischen Redewendung heißt. Ich weiß, die Leute von der Insel gelten nicht gerade als die großen Ernährungsexperten. In diesem Fall lohnt es sich aber von ihnen zu lernen.
Wir kennen zwar immer noch nicht alle seine Inhaltsstoffe und wissen auch noch längst nicht alles über deren Zusammenspiel. Aber abgesehen davon, dass kaum ein Obst die Blutdruck-, Cholesterin und Blutfettwerte so effektiv senkt, haben Äpfel noch einen großen Vorteil in Sachen Stress: sie enthalten nämlich eine gute Portion Magnesium* („Das Salz der inneren Ruhe“) und dieses ist sozusagen ein „Super-Work-Life-Balance-Vitalstoff“.
Natürlich könnte man noch sehr viel mehr zum Thema „Work-Life-Balance und Ernährung“ im Allgemeinen und zu Magnesium im Speziellen sagen. Ich lasse es für heute dabei bewenden. Machen Sie einfach den kleinen Unterschied und beißen Sie heute in einen Apfel. Wenn Sie dann immer wieder einen neuen Unterschied in Ihre Ernährungsgewohnheiten einbauen, werden Sie nach und nach feststellen, dass das, was Sie essen tatsächlich Ihre Fähigkeit zur Work-Life-Balance enorm steigert.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen ausgeglichenen November und auch immer wieder einen guten Appetit!
Mit herzlichen Grüßen aus Köln,
Markus Frey
*Außer in Äpfeln und Mineralwasser finden wir Magnesium u.a. auch in Vollkornprodukten, Nüssen, Bananen, Orangen und Milchprodukten.
PS Vielleicht gibt es auch unter den WLB-Foristi Menschen, die uns weitere Tipps zum Thema „Work-Life-Balance und Ernährung“ geben können. Wie gesagt: kleine Maßnahmen entfalten oft eine große Wirkung!
--
Dieser Newsletter wurde von Moderator Markus Frey für die Gruppe "Work-Life-Balance" verfasst.
Besuchen Sie hier die Gruppe:
Klicken Sie hier, um den Newsletter abzubestellen:


