XML-Technologien

XML-Technologien

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  • Frank Bueltge
    Frank Bueltge
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    Re^6: XML Ausprägung; Hilfe gesucht
    Vielen Dank für die Antworten und die zeit, die man sich genommen hat.

    @Erik: Vereinabrungen gibt es nicht; die Merkmale werden von Teilnehmern weltweit erstellt, über eine Oberfläche, und damit haben wir uns definiert: alles muss eigenständig überleben können. Der Transporter muss alles enthalten, damit das Objekt überleben kann. Dies kann beliebig groß sein. Komplexe Strukturen mit vielen Subelementen, daher muss zwingend auch die Einheit drin sein.
    Es war nie ein Thema, dass XML aufgebläht ist - das ist klar, aber es ist lesbar und sehr gut zu packen.

    Klassische Dom-Parser scheitern in den meisten Fällen unserer Daten, ich nutze SAX Parser. Die Inhalte sind extrem komplex und genau, bspw. übergebe ich in vielen Bereichen 14 Stellen nach dem Komma. Hier wird auch schnell deutlich wie wichtig die Einheit ist.
    Auf der anderen Seite muss man einfach wissen, wovon geredet wird.

    @Achim: Das XML zum inhaltlichen Validieren wird ebenfalls automatisch aus den Merkmalen generiert. Das XSLT ist nicht mein Ziel - ich möchte möglichst nicht transformieren. Aufgrund der Komplexität habe ich mich für das "inhaltsbasierte" XML entschieden - das Schema bleibt konstant und damit kann ich in zwei Fällen validieren.
    Ob es der richtige Inhalt ist etc. - da möchte ich via Schemata einhaken und das XML der Referenz einsetzen.

    "Somit würde ich es einfach sein lassen, weil Code, der nicht geschrieben wird, auch keine Fehler hat! ;-)"
    Gerade das bewegt mich dazu den Transporter nicht anzufassen, der ist stabil und kann wenig fehlerbehaftet sein. Die Inhalte sind in ständiger Bewegung und bei Tags müssten die ständig wachsen. Ich bin nicht nur auf Seite des XML unsicher, auch das Schema ist ein Unsicherheitsfaktor.

    @Christian: ja, Schema und DTD liegen vor und ich will die so gut wie nie anfassen. Ich prüfe lediglich gegen sie.
    Dein Ansatz ist gut, was aber wenn ich weitere Werte mitgeben muss, also ich will bspw. für "unit" eine Liste von Werten mitgeben, da die erlaubt sind und die genutzte Größe extra deklarieren.
    Das Problem Parsen und Größe ist relevant, mussten wie selber schon reagieren und nutzen seit dem vorrangig SAX Parser, zumindest unter Java, unter C++ klappt da auch via DOM recht gut. Die Daten sind sehr schnell auszulesen, auch bei ~1.500.000 Datensätzen. Der Vorteil ist einfach die klare Struktur, die Abbildung von Hierarchien, wie eine Datenbank. All das ging bei vielen ASCII Themen nicht. Klar, viele unsere Schnittstellen wurden via ASCII bestückt, das ist schnell und bei nur wenig beteiligten kann man hier schnell Gemeinsamkeiten definieren und fertig. Hier gibt es einen globalen Ansatz und wir wissen nicht, was täglich an neuen Merkmalen eingekippt wird.

    Danke für die Diskussion, bitte weitere Meinungen und Infos!
  • Erik Pöhler
    Erik Pöhler
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    Re^7: XML Ausprägung; Hilfe gesucht
    Mein Ansatz das XML kompakt zu halten zielt eigentlich auch eher in die Richtung XSL-Prozessor, denn der Ressourcenverbrauch wird sich bei solchen Datenmengen deutlich bemerkbar machen. Die Lesbarkeit leidet zugegebenr Maßen, aber ich gehe mal davon aus, dass du auch irgendetwas (z.B. mit einer Skriptsprache oder Transformierung etc.) mit den Daten anfangen willst - der Datentransfer von A nach B war nicht unbedingt gemeint. Ich kann mir jetzt auch nicht vorstellen dass jemand das XML im Editor lesen will... ;)

    Klar, wenn es unterschiedliche Einheitstypen (Länge/Volumen/etc) gibt und nicht weiß was da kommt, dann brauchst du die Einheit natürlich auch im XML. Das sollte nur eine Anregung sein - im Sinne von z.B. einer timestamp in PHP als Basis für diverse Datumsformate (Datum/Woche/Blablubb) - wenn man weiß ob im XML eine Längen-, Volumen- Koordinaten, etc. Angabe ist, könnte man Umrechnungen ja auch als Methode im Objekt bereitstellen.
  • Frank Bueltge
    Frank Bueltge
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    Re^8: XML Ausprägung; Hilfe gesucht
    Das ist im Grunde richtig; aber das XML soll ja alle Informationen enthalten. Übergebe ich beispielsweise Freiformflächen, so sende ich die Formel mit allen Daten, obwohl man die ja vereinbaren könnte. Da aber jeder anders auf die Daten zugreift und das XML "überleben" soll - also alle Daten zum Objekt enthalten soll - muss alles rein. Nein, wir schauen eigentlich nie in das XML, am Anfang ja, dann wird immer via Script auf die Inhalte geschaut, es kümmert uns quasi nicht, wie es aussieht. Die Ressourcen sind anders nicht zu händeln, wenn es um eine schlanke und ressourcenschonende Schnittstelle ginge, dann wäre aus meiner Sicht XML der falsche Ansatz.