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Oliver Sefrin Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Nobelpreisträger auf der Leipziger Buchmesse
Vom Nachwuchsautor bis zum Literaturnobelpreisträger: Auf der Leipziger Buchmesse (18. bis 21. März) sind in den kommenden Tagen rund 1500 internationale Autoren zu Gast. Ein Höhepunkt der Messe, auf der die Buchbranche die Neuerscheinungen des Frühjahrs vorstellt, sind die Lesungen von gleich zwei deutschen Literaturnobelpreisträgern. Herta Müller und Günter Grass werden bei „Leipzig liest“ erwartet. Ob im Museum, im Café oder in der Kirche: Bei dem großen Lesefest stehen vier Tage lang 2000 Veranstaltungen an 300 Orten in ganz Leipzig auf dem Programm. Schwerpunkte setzt das Lesefest mit der Literatur junger deutscher Verleger sowie Büchern aus den Ländern des Balkans – darunter insbesondere Serbien.
In den Hallen der Leipziger Messe präsentieren sich bis Sonntag rund 2100 Aussteller aus 39 Ländern. Damit zeige sich die Messe trotz Wirtschaftskrise stabil auf Vorjahresniveau, betonte Oliver Zille, der Direktor der Leipziger Buchmesse. Erneut stark vertreten ist in diesem Jahr die Literatur Südosteuropas. Mit mehr als 60 Mitwirkenden aus 13 Ländern erlebt die Messe das bislang größte Südosteuropaprogramm. Immer mehr Balkanländer, in diesem Jahr erstmals Bosnien und Herzegowina, entdeckten Leipzig mehr und mehr als Plattform, um in den deutschsprachigen Literaturmarkt einzusteigen, teilte die Buchmesse mit. Aus Anlass des 200. Jahrestags der Unabhängigkeit Lateinamerikas beteiligt sich 2010 außerdem zum ersten Mal ein Verbund von neun lateinamerikanischen Ländern an der Leipziger Buchmesse.
Zwei Preisverleihungen begleiten den Auftakt der Messe: Bereits am Vorabend der Eröffnung erhält der ungarischen Schriftsteller György Dalos den „Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung“. Dalos wird ausgezeichnet für sein Werk „Der Vorhang geht auf. Das Ende der Diktaturen in Osteuropa“. Mit Spannung erwartet wird auch die Verleihung des Preises der Leipziger Buchmesse am Donnerstag (18.3.). Aus 760 Einsendungen hat die Jury jeweils fünf Autoren/Übersetzer in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung auswählt. Nominiert ist auch die erst 18 Jahre alte Nachwuchsautorin Helene Hegemann. Mit ihrem Roman „Axolotl Roadkill“ gelang ihr ein fulminantes Debüt, das aber auch wegen Plagiatsvorwürfen für Wirbel sorgte.
>>> Mehr vom Frühjahrs-Branchentreff der Buchwelt ab Donnerstag (18.3.) im Deutschland Blog unter:
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- 17 Mar 2010, 3:43 pm
