Zünftig - regionale Werte bündeln
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Christoph Hinderfeld Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Einladung zur Vernissage mit Werken von Simon Hof am 19. September 2009
Liebe Zünftig-Mitglieder und Besucher der Gruppe,
herzlich einladen möchte ich Sie zu einer Vernissage mit Werken des Römerberger Keramikkünstlers Simon Hof am Samstag, den 19. September 2009. Die Vernissage beginnt um 17.00 Uhr in der Villa Wolf (Weinstrasse 1, D – 67157 Wachenheim an der Weinstrasse (bei Bad Dürkheim)) und soll später im Cafe Schellack am Wachenheimer Kirchplatz ausklingen.
Der Künstler
Simon Hof wurde 1967 in einem Arbeiterhaushalt in Mannheim geboren und ist dort auch aufgewachsen. Nach Studium und Lehrjahren (u.a. bei Young Jae Lee in Essen in der Keramischen Werkstatt Margretenhöhe) arbeitete er seit 2002 im Ruhrgebiet in seinem ersten eigenen Atelier, 2003 folgte der endgültige Schritt in die Professionalität und sein Beitritt zum Berufsverband Bildender Künstler BBK. Da ihm die Pfälzer Landschaft mit ihrem unvergleichlichen Licht fehlte, zog er 2004 wieder in die Nähe seiner alten Heimat Speyer nach Römerberg. Seitdem zahlreiche Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen besonders auch in der Region.
Seine Keramik
Raku: Zur Faszination, die der Prozess des Brandes selbst birgt, kommt das Unvorhergesehene. Man kann das Ergebnis nicht genau vorausplanen. Die Unregelmäßigkeiten durch Schwärzung und Craquelébildung verleihen den Objekten ein spannendes Eigenleben.
Steinzeug mit Oxyden: Diese Arbeiten entstehen mit einem sehr groben ausländischen Ton. Dessen Farbe und die raue Oberfläche lassen ihn anmuten wie Sandstein. Es lässt die Stücke urtümlicher wirken. Und die Oxyde hauchen ihnen weiteres Leben ein.
Keramik und Glas: Die Kombination von Materialien ist besonders interessant. Gerade bei diesen beiden. Sind sie doch so unterschiedlich und andererseits so ähnlich. Das Glas bringt eine Leichtigkeit ins Spiel, die der Schwere der Keramik entgegensteht. Seine Transparenz durchbricht die Undurchdringlichkeit des gebrannten Tons und schafft neue Farbräume. Zusammen mit Licht können solche Objekte recht stimmungsverändernd wirken.
Formen
Geometrische Körper: Dicht und schwer sollen sie wirken, die Kegel und doppelwandigen Formen. Das macht sie wuchtig, erdig. Fast, als wären sie aus Stein. Das Geometrische kommt dabei nicht von Ungefähr. Es ist der Wunsch nach Genauigkeit. Bei alledem aber nicht zu starr. Der Rakuprozess schwächt die Exaktheit wieder ab. Die Geometrie erwacht zum Leben.
Torsi: Das Gegenstück zur Geometrie. Der menschliche Körper mit seinen Muskeln und seiner Beweglichkeit ist ein faszinierendes Wunderwerk. Er soll das Auge erfreuen. Daher sind meine Torsi fast immer wohlgeformte Körper. Auch hier schaffen Rakubrand oder grober Ton zusätzliche lebendige Gestalt.
Weitere Informationen:
http://www.zunftwissen.org/de/index.php/Simon_Hof_-_Keramik
Über eine kurze Rückmeldung, ob ich mit Ihrer Teilnahme rechnen kann, würde mich zur besseren Planung freuen.
Herzlichen Gruß
Christoph Hinderfeld
P.S. Anbei einige weitere Veranstaltungen in den kommenden Tagen und Wochen:
28. August 2009: Konferenz zum Thema "„Nachhaltigkeit trotz(t) Krise“" in Köln, weitere Informationen:
http://www.verantwortungjetzt.de/
04. - 06. September 2009: Das Zunft[institut] ist strategischer Partner der LifeFair Messe in Zürich. Klaus Kofler ist Gast bei der Podiumsdiskussion zum Thema: "Ökologischer Lifestyle des 21. Jahrhunderts", weitere Informationen:
http://www.lifefair.ch/
11. September 2009: Konferenz zum Thema "„Nachhaltigkeit trotz(t) Krise“" in München, weitere Informationen:
http://www.verantwortungjetzt.de/
- 24 Aug 2009, 11:50 am
