Andreas Wetzig

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Andreas Wetzig

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Educational background

  • Nov 2009 - Jan 2010
  • Oct 1990 - Feb 1995

About me

1964
 
Andreas Wetzig, alias "Krawalli" wurde sehr jung als Comedy-Jongleur und Artist in Detmold im Kreis Lippe geboren. Nachdem er das grelle Scheinwerferlicht dieser Welt erblickt hatte, wuchs "Krawalli" unter dem Schwert des Germanenhelden „Hermann der Cherusker“ am Rande des Teutoburger Waldes auf, flüchtete sich früh in eine gedankenverlorene Traumwelt und wurde Messdiener. In diesen Jahren erprobte er sein Geschick durch zahlreiche Ballspiele, durch das Balancieren von Wasser und Wein und durch Bäumeklettern. Außerordentlich früh gelang ihm trotz Kopfsteinpflaster vor der eigenen Haustür das Radfahren unter Verzicht auf Stützräder.
 
1974
 
"Krawalli" trat nach jahrelangem, hartem Training erstmalig an großen Feiertagen in den Gottesdiensten vor mehr als 300 Zuschauern auf! Auf Tontechnik wurde in der Gemeinde verzichtet, sodaß sich im Laufe der Zeit durch die vielen Lesungen eine erstklassige Stimmbildung ausprägte. Diese Erfahrungen legten den Grundstein für seine spätere Bühnenpräsenz, obwohl während der Gottesdienste nie auch nur ein Mensch applaudiert hat!
 
1981 - 1994
 
Zunächst lernte "Krawalli" als junger Mann einen anständigen Beruf, da er im Allgemeinen und im Besonderen kein gesteigertes Interesse an einem Abitur hatte. "Krawalli" wurde staatlich anerkannter Erzieher! Im Rahmen der Abschlußfeier spielte er in einem Comedy-Theaterstück die Hauptrolle in "Schneeflittchen -oder- Wer dreimal lügt, dem glaubt man nicht!" Dabei entdeckte er sein Talent für spontane Situationskomik, als sich einige Zuschauer in den letzten Reihen vor Lachen krümmten, während er als "Schneeflittchen" mit tiefer Stimme einen Monolog zum Besten gab. Schließlich arbeitete er jahrelang in der Kinder- und Jugendarbeit. "Krawalli" wurde mit weiteren staatlichen Anerkennungen wie z.B. staatlich anerkannter Kriegsdienstverweigerer ausgezeichnet, die jedoch kaum öffentliche Aufmerksamkeit erregten. Deshalb trieb es ihn schon damals zurück auf die Bretter, die die Welt vernageln. Von nun an trat Andreas Wetzig nebenberuflich als jonglierender Kinderclown in Erscheinung.
 
1991 - 1995
 
Ein Studium im Fachbereich Sozialwesen belegte er parallel zu seiner Tätigkeit als "Wochenend-Clown" mit dem Schwerpunkt Medienpädagogik und nahm am Schauspieltraining teil. Er opferte allerdings mehr Zeit seines Lebens der Kleinkunst und brach das Studium schließlich erfolgreich ab.
 
1997
 
Eine kreative Schaffenspause gab ihm die Zeit und verschaffte ihm den Luxus, einen Zweitberuf zu erlernen. Er wurde Tischlergeselle! Mit seinem Gesellenstück gewann er beim Wettbewerb "Die gute Form" den 2. Preis: eine Urkunde!
 
2000
 
Nach Abschluss der handwerklichen Ausbildung, bei der er zum Glück keinen einzigen Finger verlor, widmete er sich nochmals über zwei Jahre lang halbtags der Kinder- und Jugendarbeit und setzte in der anderen Tageshälfte seine verbleibende Energie in ein neues Projekt: „Krawalli-Entertainment“! Mit dem "Zirkus Krawalli" hatte er bereits während des Studiums ein Kinder- und Familienprogramm dargeboten. Nun sollten weitere Shows folgen!
 
2001 - 2003
 
"Krawalli" entwickelte eine völlig neue Charakterrolle, - den leicht verwirrten und peniblen „Herrn Krawalli“ -, der jede Gelegenheit nutzte, um drei artistisch begabte, dressierte „Hühner“ vorzuführen oder mit drei afrikanischen Buschmessern zu jonglieren. So entstanden mit der Figur „Herr Krawalli“ mehrere Programme: Straßenshows, Bühnenprogramme und Walking Acts! In dieser Zeit trat "Krawalli" auf zahlreichen Stadtfesten in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen in Erscheinung. Die Straßenshows wurden mit dem 2. Preis beim Straßenkunst-Wettbewerb „Gütersloher Straßenfiffi 2003“ausgezeichnet.
 
2004
 
Schließlich gründete Andreas Wetzig eine ICH-AG mit der offiziellen Berufsbezeichnung Kleinkünstler, obwohl weder das Finanzamt noch die Agentur für Arbeit mit dem Begriff etwas anfangen konnte.
 
2005
 
"Krawalli" arbeitete fieberhaft an seiner beispiellosen Karriere als Comedy-Jongleur, entwickelt neue Walkact-Figuren, begründet künstlerische Projekte mit Kollegen aus der Kleinkunst-Szene und sorgt damit in der ostwestfälischen Presselandschaft für Aufsehen.
 
2006
 
Durch die Teilmahme an einem Wettbewerb des Verlages für die Deutsche Wirtschaft AG wurde Comedy-Jongleur Krawalli zum ICH-AGler des Monats November gewählt.
 
2007
 
Im Januar 2007 lehnte "Krawalli" das Angebot, 52 Auftrittstermine im Rahmen der Karl-May-Festspiele 2007 in Lennestadt-Elspe (Sauerland) wahrnehmen zu können, aus wirtschaftlichen Erwägungen ab. Er konzipierte gemeinsam mit der Varietè-Artistin Silvia Licht in 2007 neue Walkacts und Shows. Im Rahmen der Lemgoer Jonglierconvention organisierte Krawalli das Varietè "Creme de LaKritz".
 
2008
 
"Krawalli" erhält den Auftrag, den "1. Lippischen Kleinkunst-Wettbewerb" im Schloßpark in Bad Salzuflen zu organisieren.
 
2009
 
"Krawalli" nimmt an verschiedenen Seminaren teil zum Thema "Comedy-Writing" (bei Michael Genähr in Berlin) und "Die Rolle" (bei Marius Jung in Köln), um zukünftig auch ohne Gegenstände in die Luft zu werfen "lustig" zu sein. Der "2. Lippische Kleinkunst-Wettbewerb" findet unter der Regie von KRAWALLI-Entertainment statt. Das 3. Varietè "Creme de LaKritz" wird vorbereitet! Zahlreiche Kleinkunst-Events werden "unsicher" gemacht: Kölner Gauklerfest, Schulenburger Kleinkunst-Festival, Berliner Pilsener Gauklerfest, Varietè "Winterzauber"...
 
2010
 
Bei der Fernseh-Premiere von FUN CLUB (8,4 % Marktanteil bei den 14 bis 49 jährigen TV-Glotzern) präsentierte Comedian Ingo Appelt am 18. Januar 2010 "prominente" Künstler wie z.B. Hennes Bender, Carolin Kebekus oder Matze Knop sowie weitere vielversprechende "Newcomer". Comedy-Jongleur Krawalli durfte als "Willi Horstkötter" 30 Sekunden lang jonglierend auf dem Rola Bola seine Fähigkeiten unter Beweis stellen!

Im Februar trat Krawalli mit dem Programm "Zirkus Krawalli" bei zahlreichen Karneval-Events in Erscheinung. Im März spielte "Krawalli" bei "Schöner KaKK" (Kasseler Komedy Klub). MoBiel in Bielefeld veranstaltete zum 10-jährigen Jubiläum der Stadtbahn Linie 4 unter dem Motto "Feiern auf der ganzen Linie" ein rauschendes Fest. Krawalli sorgte an den Stationen und in der Straßenbahn als Comedy-Polizist für humorvolle Unterhaltung! In einem Zeitungsartikel der NW behauptete eine 11-jährige Zuschauerin: "Am besten war der Polizist."

Jongleur Krawalli war außerdem mit Walkacts und Jonglageshows zu sehen beim Tag der offenen Tür des Autohauses Mercedes Brokamp in Harsewinkel, beim Tag der offenen Tür der Stadtwerke Bielefeld, beim Frühlingsfest in Lage, beim Stadtfest in Brakel, auf der Kieler Woche, beim 1. Internationalen Straßenkünstler-Festival im Allwetterzoo in Münster, beim Berliner Pilsener Gauklerfest,...
 
2011
 
Jongleur Krawalli spielte in der Karnevalszeit im Kinderkarneval und bei Gala- und Prunksitzungen bei Veranstaltungen der Narrenzunft Rheine, der KG Schwarz-Gold Telgte, der KG Helü Rheda-Wiedenbrück, der KG Ahl Häre Pulheim,... und erfreute sich an interessanten Kontakten mit zahlreichen Karnevalisten!

Eine bisher noch nie dagewesene, unglaublich groß angelegte, unwiderstehlich attraktive Werbekampagne für die Comedypolizei wurde gestartet, um den Erwerb eines VW Käfer Oldtimers durch den Einsatz als POLIZWEI-Fahrzeug zu "refinanzieren"!

Im weiteren Verlauf des Jahres spielt Krawalli schließlich bei der Gewerbeschau AKTIVA in Melle, bei "modeautofrühling" in Braunschweig, beim "Gütersloher Strassenzauber", beim Hafenfest in Münster, beim Stadtparkfest in Bochum, beim Schlossplatzfest in Coburg, beim Berliner Gauklerfest,...

Im November 2011 spielte der Kleinkünstler schließlich im Weihnachts-Varietè "Zimt & Zauber" eine Woche lang täglich den Comedy-Polizisten Riemenschneider im Kleinkunst-Theater "Zauberwelt" mit großem Erfolg!

2012

Comedy-Jongleur Krawalli wird 48 Jahre alt und beherrscht seine Balance-Darbietung mit insgesamt 96 echten Sektgläsern perfekt. Er stellt einen Rekord auf für das Guinnessbuch der Rekorde, indem er mehr als 9 Liter Champus einer Edelmarke - ohne einen einzigen Tropfen zu verschütten - auf dem Kinn balancierend heile über den "Knochenbach" in Detmold bringt, indem er auf einem Drahtseil "auf allen Vieren" kriechend "Alle meine Entchen" pfeift.

Am anderen Ufer begrüßen ihn überraschend 1987 Facebook-Freunde, von denen er nur ca. 2,7 Prozent persönlich kennt. Spontan beauftragt Krawalli per Mobilfunk ein befreundetes Edel-Catering-Unternehmen eine entsprechend ausreichende Menge an Champus anzuliefern!  Am 20.09.2012 meldet KRAWALLI-Entertainment schließlich offiziell Insolvenz an. Im Untergrund abgetaucht spielt der ehemals gutbürgerlich situierte Kleinkünstler bis an sein Lebensende ganzkörpertätowiert in den USA, in Großbritannien und in Australien bei extrem schockierenden Freak-Shows mit.

2064

Ohne jedwede öffentliche Aufmerksamkeit erleidet Krawalli auf einer kanadischen Kleinkunstbühne einen frei gewählten "Freitod", als er während einer Extrem-Freakshow versucht, ein äußerst extremes Piercing (rostiger Nagel, Länge: 30 cm, Durchmesser: 25 mm) durch die Ohrmuschel von rechts nach links durch den Schädel zu überleben!

 

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