Andreas Woyke

Andreas Woyke

Konzertpianist, Pianist, Komponist

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Personal information

Professional experience

  • to present
  • Employment status
    Freelancer

Educational background

  • Oct 1995
  • 1993 - 1996
  • 1985 - 1993

About me

Das intensive Forschen, die ständige Suche nach neuen und unkonventionellen Wegen in
der Musik bestimmt den künstlerischen Lebensweg des deutschen Pianisten Andreas Woyke.

Seine Lehrer haben ihn von unterschiedlichsten Seiten her geprägt: An der Jugendmusikschule Siegen brachten Pál Molnar und Siegfried Fiedler ihm die wichtigen Grundbegriffe bei und förderten das Auswendigspiel. Aldo Antognazzi arbeitete intensiv am Klang. Während seines Studiums an der Musikhochschule Köln lernte er bei Pavel Gililov die besondere Liebe zum Detail und die Fähigkeit, mit Musik Geschichten zu erzählen. Der vordergründig intuitive Aspekt in Gililovs Unterricht wurde schlußendlich durch den eher analytischen Ansatz seines letzten, aus Moskau stammenden Lehrers Rudolf Kehrer an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien ergänzt. Aus diesen verschiedenen Einflüssen, seinem eigenen Forschungsdrang und seiner wachsenden Offenheit für Stilrichtungen rechts und links der Klassik hat er zu seinem eigenen persönlichen Stil gefunden. Die Presse hebt in Konzertrezensionen stets seine hohe Interpretationskunst hervor, die nie in technischen Oberflächlichkeiten zu ersticken droht.

Wettbewerbspreise wie z.B. der 1. Preis beim Hamburger Brahms-Wettbewerb, der 1. Preis beim Wiener Wettbewerb für Musik des 20. Jahrhunderts, dem 2. Preis beim UNISA-Transnet-Competition in Südafrika oder dem 3. Preis in Saarbrücken beim Internationalen Bachwettbewerb bewertet Andreas Woyke nicht über Gebühr, betrachtet sie aber durchaus als angenehme Würze einer künstlerischen Laufbahn, die ebenso gesäumt ist von Konzertauftritten und Rundfunkproduktionen auf nahezu allen Kontinenten.

Einige wichtige Konzerthäuser der Welt, in denen Andreas Woyke bereits zu hören war, sind:
Musikverein und Konzerthaus Wien, Philharmonie im Gasteig München, Philharmonie Köln, Tonhalle Düsseldorf, Beethovenhaus Bonn, Radiohuset Stockholm, Tschaikowsky-Konservatorium Moskau, Kennedy Center Washington D.C., South Africa State Theatre Pretoria, Teatro Municipal Viña del Mar, Oriental Arts Centre Shanghai (Location in Simon Rattle's "Trip To Asia"). Seine Zusammenarbeit mit namhaften KünstlerInnen wie der Kammersängerin Christa Ludwig, den Schauspielern Julia Stemberger und Wolfram Berger oder dem Schriftsteller Michael Krüger haben Woykes Lebensweg ebenso stark geprägt wie seine gemeinsame Arbeit mit Dirigenten wie Kazushi Ono (Staatskapelle Karlsruhe und Zagreber Philharmonie), Heribert Beissel (Klassische Philharmonie Bonn), Gerard Korsten (Transvaal Symphony), Rolf Agop, Volker Wangenheim und vielen anderen.

Andreas Woyke überschreitet Grenzen. Die Improvisation ist ein sehr bedeutender Teil seines Lebens. Auf seiner Solo-CD „Braiding Bach“ (Ars, 2008) hat er Klavierwerke von Johann Sebastian Bach mit seinen eigenen Kompositionen verflochten. In diesen sehr stark vom Jazz inspirierten Klangbildern kommt das improvisatorische Element ebenso zum Tragen wie in der barocken Auszierung der Bach'schen Sarabanden. Auch sein von der Grazer Murinsel inspiriertes, für die Kulturhauptstadt 2003 komponiertes Werk „Acconci Island“ verbindet Konzept mit improvisatorischer Freiheit, ebenso wie seine 2003 gegründete Fusion-Jazz-Band „D’yamba“. Stilrichtungen wie Rock, Jazz-Rock, Funk, Soul, Ethno oder House steht Woyke ebenso offen gegenüber wie den klassischen Richtungen und Alter Musik.

Auch in seinen klassischen Konzertprogrammen ist er ständig auf der Suche nach dem improvisierenden Moment. Kadenzen zu klassischen Klavierkonzerten improvisiert oder komponiert er selbst. Beispielsweise hat seine Auseinandersetzung mit Mozarts streckenweise nur skizzenhaft komponierten Krönungskonzert zu einem streckenweise völlig eigenen Arrangement des Werks geführt, das von der landläufig bekannten und gespielten Fassung des Mozart Zeitgenossen André stark abweicht.

Auch Kammermusik und Liedbegleitung ist fester Bestandteil von Woykes Tätigkeit. Seit 2003 arbeitet Woyke als ständiger Duopartner mit dem expressiven Grazer Cellisten Friedrich Kleinhapl zusammen, mit welchem er ebenfalls weltweit konzertiert. Bei Ars-Produktion iegen bereits etliche CD-Aufnahmen vor. Für seine Aufnahme der Sonaten von Schostakowitsch wurde das Duo 2004 mit dem Pasticcio-Preis von Radio Österreich 1 ausgezeichnet, für ihre Einspielung der Sonaten von Rachmaninov und Franck erhielten sie 2008 den renommierten Luxemburger Supersonic Award.

Andreas Woyke lebt als freischaffender Pianist in Graz und unterrichtet zudem an der dortigen Kunstuniversität Klavier und Kammermusik. Beim jährlichen Festival „Musik Zentral“ in der Steiermark leitet er neben Meisterklassen auch einen Jazz-Improvisationskurs für klassische Musiker.

Mehr Informationen über Andreas Woyke auf http://www.andreas-woyke.com
 

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